:  .:.  .:  . 
                                             . .:   .: ..: 
                                            :  :    .: : 
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                                            O ( )O_( ) O 
                                             (   .   ) 
                                    _         ( ::.   ) 
                                   / \____   (_.#*#_) 
                                   \)    \___\ ** / 
                                    \____/------/ 


Wie baue ich ein Haschisch-Rauchgerät?
 

             Kleine Rauchgerätebauanleitung

Dieser Text dient dazu, die ständigen "Wie kann ich möglichst schnell/gut/billig ein Rauchgerät bauen"
Fragen zu besänftigen. Die Typische Situation ist folgende: Man ist unter Freunden und entscheidet
sich dazu, irgend ein Rauschmittel über die Verdampfung desselben und anschließendes Inhalieren zu
konsumieren. Nun ja, das Rauschmittel ist schnell gefunden aber entsprechendes Gerät zu finden ist meist
komplizierter. Wer sich gleich eins zum dauernden Gebrauch selber bauen will, ist mit diesem Text auch
gut beraten...


Bong-Policy

Wenn eine Bong [Wasserpfeife] geraucht wird, ist oft eine Art Stillschweigendes Recht zu beobachten.
Jeder, der ziehen Darf, zündet die Bong an, nimmt einen Zug, löscht den Topf und reicht die Bong samt
Feuerzeug weiter. Wer keinen ganzen Zug nehmen kann, darf den nächsten Topf 'einweihen'. Manchmal
[selten] wird es auch so gehandhabt, dass, wer die Bong stopft, auch bestimmen darf, wer den Topf ein-
weihen darf.


Dreck

Sollte das Rauchgerät einmal verdreckt sein, ist der Dreck meist nur schwer wieder zu entfernen. Es
empfiehlt sich häufig, Spirituosen oder spezielle Reiniger, die in einschlägigen Geschäften erhältlich
sind, zur Reinigung zu verwenden, da nicht jeder Spüli-Aroma mag. Manche Leute kratzen den Dreck auch
aus dem Topf [falls vorhanden] heraus, rollen ihn zu einer Kugel und rauchen ihn im nächsten Topf mit
[Bäh!]. Zur Vermeidung von Dreck in Mehrweg-Rauchgeräten sollte man z.B. aus Alufolie einen kleinen
Trichter falten, ihn mit einer Stecknadel vielfach durchlöchern und als Halterung für das Rauschmittel
verwenden...


Kickloch

Öffnung im Rauchgerät. Wird beim ziehen zugehalten und kurz vor Ende des Zuges aufgelassen, damit auch
der Rauch in die Lunge kommt, der sich noch im Rauchgerät befindet


Plastikflaschen

Bei vielen Rauchgeräten wird eine Plastikflasche ohne Boden benötigt. Sollte einmal kein Messer zur Hand
sein, die Plastikflasche zu 2/3 bis 3/4 mit Wasser füllen und kräftig auf den Boden schlagen. Meistens
reißt der Boden an genau der richtigen Stelle ab. Warum? Keine Ahnung.


Rauchwaren

Sollten diese einmal nicht im dafür vorgesehenen Teil halten und durchrutschen, sollte man sie in eine
'Zigarette' drehen, die hinten spitz zuläuft. Das ist ziemlich simpel: Zigarettenpapier nehmen [zur Not
tut es auch die Tageszeitung, die Druckerschwärze schmeckt aber ekelig], die Rauchwaren auf etwa 1/3 der
Höhe draufkrümeln und das ganze schief Rollen:

_________ 
|  _____|__ 
(_/_______/ <- Rauchwaren auf diese Höhe krümeln 
   ^^^^^^^^ 

Diese Kante mit den Fingern nach rechts oben rollen. Danach zukleben, das Spitze ende zudrehen und das Teil
mit demselben in die vorgesehene Öffnung schieben...


Wasser

Gekühlter Rauch erhöht oft die Potenz der Rauchwaren. Darum auch das Wasser. Falls man etwas rauchen sollte,
wo wasserlösliche Rauschmittel drin sind, geht das natürlich nicht.

                         Die Anleitungen

Jedes Rauchgerät ist wie folgt beschrieben:

Material               : Erklärt sich selbst, ne?
Bau                    : auch.
Bedienung              : ebenso.
Hinweise               : worauf man achten sollte, Tipps
Improvisationsgrad (IG): 1-5:

1=mal-eben-so-Teil
3=Vorbereitungen nötig
5=Für die Ewigkeit gebaut

Die Gläserpfeife

Material : Ein Trinkglas, eine Reißzwecke, ein Bierdeckel, ein Strohhalm

Bau      :

   1. Reißzwecke durch Bierdeckel
   2. Rauchwaren auf Reißzwecke
   3. Rauchwaren anzünden
   4. Glas über Rauchwaren
   5. Strohalm unter dem Glasrand durchschieben

Bedienung: Rauch mit Strohalm wegsaugen
Hinweise : * Kann man auch mit mehreren Leuten/Strohalmen machen
           * Klappt logischerweise nur mit blätterigen oder harten Rauchwaren, lässt sich aber mit
             einem Teelicht-Töpfchen auch für Tabak u.ä. benutzen
IG       : 1

Der Rauchsauger

Material : ein Schlauch und etwas scharfes
Bau      :

   1. Loch in der Mitte des Schlauches pieksen
   2. Rauchwaren in Papier eingewickelt ins Loch stecken (s.a. Tipps/Rauchwaren)

Bedienung: An einem Schlauchende ziehen, das andere als Kickloch benutzen
Hinweise : * Wenn zu zweit, kann man den anderen am anderen Ende saugen Lassen. Kommt besonders bei
             Paaren gut, ist jedoch bei gleichen Geschlechtern abzuraten
IG       : 2
 


Eimerrauchen

Material : Ein Eimer, eine "unkaputtbare" Plastikflasche, etwas scharfes
Bau      :

   1. Wasser in Eimer füllen
   2. Boden der Plastikflasche abschneiden

Bedienung: Plastikflasche mit dem Hals nach oben fast ganz in das Wasser tunken. Rauchwaren in Papier
           eingewickelt an den Flaschenhals ansetzen, Flasche zu 2/3 aus dem Wasser herausziehen,
           Rauchwaren aus dem Flaschenhals raus, den Mund an denselben ansetzen und mit dem Kopf die
           Flasche herunterdrücken.
Hinweise : * Variante: Flasche mit Kopf ganz herausziehen statt in das Wasser drücken
IG       : 2
 


Englischer Eimer

Material : Eine 'unkaputtbare', eine Plastiktüte, Klebeband und etwas scharfes
Bau      :

   1. Boden der Plastikflasche abtrennen
   2. Tüte am unteren Rand [da wo der Boden mal war] der Pulle festkleben

Bedienung: Tüte in die Flasche reinstülpen, Rauchwaren, in Papier eingewickelt am Flaschenhals ansetzen,
           Tüte langsam herausziehen, Rauchwaren wegnehmen, Mit dem Mund an den Flaschenhals, Tüte in die
           Flasche drücken und den Lungen 'Auf Wiedersehen' sagen!
IG       : 2
 


Behelfsbong

Material : Ein Objekt mit Hohlraum (Plastikflasche, Kokosnuss, Bambusrohr oder was einem sonst noch einfällt),
           ein Bohrer, ein Rohr, zum Abdichten, falls nötig, Garn und Wachs
Bau      :

   1. so viele Löcher in das Gefäß bohren, dass am Ende 2 (oder für Kicklochfans 3) Löcher vorhanden sind
   2. Rohr durch ein Loch stecken [Das obere Ende kann auch erweitert sein, diese Erweiterung wird dann 'Topf'
      genannt]
   3. Hohlraum so mit Wasser füllen, dass das untere Ende des Rohrs ins Wasser ragt
   4. Rohr mit Rauchwaren beschicken und ab geht's!

Bedienung: wie üblich
Hinweise : * Kann, je nach Material und Aufwand, eine Behelfsbong oder ein richtig edles Ding sein. Kokosnüsse
             z.B. verrotten recht langsam, halten also durchaus einige Jahre
           * Das Ding nach Verwendung immer schön trocknen...
           * Man kann so etwas mit Schläuchen auch als Multiuserbong konzipieren
           * Variation: einen Erlemeyerkolben als Gefäß, einen Korken mit Dreifachbohrung als Halter für ein
             'Kickrohr' (a) , und zwei weitere Rohre, wobei eins (c) zum Saugen dient und das andere (b) mittels
             eines einfach gebohrten Korkens (A) ein Glasrohr mit etwa 1.5cm Durchmesser hält , in dem zur Auf-
             nahme der Rauchwaren ein Waschbeckensieb 'B' liegt.

 b 
      \_/B   A 
      | |  ,' 
  \   ###,' __ 
    \  |  / c 
  a   \|/ 
      ### 
      | | 
     /   \ 
   /_______\ 


* Variation II: Man nehme eine Fotodose und zwei Filzstifte. Die Filzer schneidet man vorne und hinten ab und
                wäscht sie aus, so dass man zwei Rohre hat. Jetzt bohrt man zwei große Löcher in die Fotodose,
                eines oben und eines in die Seite auf etwa 2/3 Höhe. ein Kickloch kann auf die andere Seite ge-
                bohrt werden. Die beiden Filzstiftrohre stopft man durch die Löcher oben und an der Seite, das
                obere so, dass es fast den Boden berührt [dieses hält die Rauchwaren] und das andere fast Waage-
                recht, so dass man dran Saugen kann. Jetzt wird das ganze mit Wasser befüllt und so gehalten,
                dass man nicht das ganze Wasser beim Ziehen in die Lunge bekommt.
IG       : je nach Ausführung und Material 3-5

Specksteinpfeife

Material : Etwas Speckstein (ein Etwa 5 bis 6 cm Durchmessender Klumpen) eine Bohrmaschine, einen Bohrer 10mm
           und einen Bohrer 3mm eventuell eine Raspel
Bau      :

   1. ein großes Loch fast ganz durch den Speckstein bohren
   2. ein kleines Loch so in den Speckstein bohren, dass es das große Loch trifft
   3. das Kleine Loch mit dem großen Bohrer aufbohren
   4. Rauchwaren in das aufgebohrte kleine Loch geben
   5. Ergonomisch raspeln, falls gewünscht
   6. Das ganze sollte jetzt so aussehen:

       Grosses Loch, Hier saugen 
             | 
            \|/ 
           _   ____ 
          ( | |   /  /) <- Aufgebohrtes kleines Loch, mit Rauchwaren füllen 
          ( | | //\/  ) 
         (  |_//     ) 
          (_________) 

Bedienung: Am großen Loch saugen
Hinweise : * Speckstein ist eine Steinsorte, die äußerst einfach bearbeitet werden  kann. Also, keine Angst
             beim Bohren!
           * Speckstein bekommt man unter Umständen im Baumarkt, in alternativen Tee/Töpfer- Urschrei-Läden,
             im Bastelladen oder wo man Gips und Ton sonst noch herbekommt
IG       : 4

Coladose

[Auch von einem Anonymen Spender]

Material : Coladose, Taschenmesser
Bau      :

   1. Coladose austrinken
   2. Coladose Diametral entgegengesetzt der Trinklasche auf halber Höhe etwa 1 cm tief eindellen:

         Beule 
         ____   ___ 
       /   \ \_/   \    I 1cm 
      |     |       | 
       \_O_/_______/ 
      Trinkloch 

   3. Mit der Ahle des Taschen-Messers viele kleine Löcher in den Dellenboden pieken, Eventuell noch
      ein Kickloch dazu!

Bedienung: Rauchwaren in die Beule legen, anzünden und 'trinken'...
IG       : 1

Erdloch

Material: 1 Flasche (Glas oder Plastik, Größe je nach Lust und Laune, ich stehe eher auf die 0,3l Cola
          Flaschen, viele bevorzugen aber die 1,5l Lambrusco) n paar kleine Steinchen ein Messer (10 cm
          lang). Das Messer deswegen, weil es sich als Werkzeug zum Bauen des Erdlochs am besten bewährt
          hat.
Bau     :

                                                 _____ 
                                                  /    /    <- Flasche 
                                               __/    /__ 
                                            __/         /__ 
                                           /              / 
---- Erdboden ------| ###### |------------/              /------------------ 
                    | ######  \          /              / 
                     \ ____ *** \_______/              / 
                           \___ *        \__          / 
                               \            \__      / 
                                \______________\____/ 

# = Mischung 
* = Steinchen 


Der Flasche (Glas) wurde der Boden herausgeschlagen bzw. (Plastik) herausgeschnitten. Bei Glas empfiehlt es
sich, einen Stein oder ein Geldstück reinzuschmeißen, ne zeitlang am Boden kreisen lassen. Dann wird das
Glas dünner, anschließend ganz ganz ganz (!!!) vorsichtig mit dem Messer (s.o.) oder an einer Steinkante
den Boden abschlagen. Das Erdloch sollte um die Flasche sehr dicht sein.

Bedienung: Wie beim Trinken an der Flasche saugen.
IG       : 2

Zigarettenpfeife

A) Mundstück

Man nehme ein Stück Schilfgras und schneide GANZ vorsichtig ein Stück zwischen den "Knoten" heraus...

 
   _______/\_|_______________|_/\________ 
   -------\/-|---------------|-\/-------- 
   ^                         ^  ^ 
   | Schilfhalm              |  |________ Knoten 
                             | Schnitt 

Mit einem (heißen) Draht entfernen wir das vorsichtig (!) Mark und haben ein schönes Röhrchen :-)

B) Halter für die Zigarette

Dafür nehmen wir ein Stück Bambus. Das schneiden wir jetzt so, dass ein Knoten in der Mitte liegt...

  
        |  | 
        |  | 
        |  | <----- hier bohren wir vorsichtig ein für das Mundstück 
        |  |        passendes Loch 
       /    \ 
       ------   <---- dieser "Zwischenboden" bleibt erhalten 
       \    / 
        |  | 
        |  |    <--- dies Reservoir hat zwei Zwecke... 
        |  |         1.) Aufbewahrungskammer 
        |  |         2.) Wendekopf 

Die Aufbewahrungskammer kann mit einem kleinen Korken, der mit einer Schnur am Mundstück befestigt ist,
verschlossen werden. :-)

  
        ___ 
 ______|   | 
           | 
        | #|------------------------->| 
 ______    | 
       |___| 
<---- Korken (stark vergrößert) 
     # = Knoten                 > = am Mundstück befestigen 

Sollte das erstere Köpfchen kaputtgehen, kann man das ehemalige Reservoir als Wendekopf verwenden... Das
Ergebnis dürfte dann etwa so aussehen...

        | |                       Also, oben steckt man die Zigarette 
        | |______________         rein und unten kann man seine 
        | |----|---------         tägliche Ration an Pillen verstauen 
        |_|   /                   (Abb. stark verkleinert) 
        |oe|  / 
         \__/ 

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     Achtung - Dieser Text dient ausschließlich der Information und soll auf keinen Fall zum
                   Kauf, Besitz und Konsum von Drogen auffordern! Es ist Quasi ein Leitfaden um es
                   'Leid geplagten' Eltern, Erziehern usw. zu erleichtern, eventuellen Drogenkonsum
                   bei ihren Schutzbefohlenen zu erkennen.
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