Die Kabel-FAQ

               Version: 1.81 - 7. März 2005 - 17:34:52
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   Da immer wieder Fragen zum Thema "Wie muss ich ein Kabel für xxx
   löten?" auftauchen, habe ich hier diverse Steckerbelegungen,
   Kabeldaten, Signalbezeichnungen, -spannungen und -stromstärken sowie
   spezielle Schaltungen zusammengestellt.

   Soweit möglich jeweils mit der Bedeutung der Signale, denn es kann
   für spezielle Zwecke nötig sein, Brücken einzubauen oder Pins
   "falsch" zu beschalten, um einen bestimmten Effekt zu erzielen. Das
   Ganze trägt weniger den Charakter eines klassischen FAQ mit Frage:
   Antwort. Das ist aufgrund der Komplexität mancher Sachverhalte nicht
   zweckmäßig, es schadet nie, etwas rechts und links des eigentlichen
   Themas zu finden.

   Ergänzungen und Korrekturen sind willkommen! (an [4]hifi@gmx.de
   schicken! [5](Hinweise dazu!)

   Hinweis: Die FAQ besteht nur aus einer einzigen Datei, alle Links
   zeigen nur auf Stellen innerhalb dieser Datei. Wer die Seite speichert,
   hat automatisch alles beisammen. Eine ASCII-Version (zip) kann man
   sich [6] hier laden.
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Inhalt:

    1. [7]Warnung!
    2. [8]Video
    3. [9]Modem
    4. [10]Nullmodem/ser. Drucker
    5. [11]Adapter/Prüfstecker/spezielles (seriell)
    6. [12]Parallel
    7. [13]Parallel Rechner-Rechner
    8. [14]Twisted Pair/Arcnet/Ethernet
    9. [15]SCSI
   10. [16]PC-Keyboard/Monitor/Maus/Joystick/USB/sonstiges
   11. [17]Midi
   12. [18]Audio
   13. [19]Telefon
   14. [20]ISDN
   15. [21]ADSL
   16. [22]Kabellaengen
   17. [23]Links zu anderen Seiten
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Dank geht an folgende Leute (chronologische Reihe):

   naddy@mips.pfalz.de (Christian Weisgerber),
          wolfgang@wmsickte.escape.de (Wolfgang Muees),
          oli@schwerin.netsurf.de (Oliver) urlichs@smurf.noris.de
          (Matthias Urlichs), zoc@zocki.toppoint.de (Rainer Zocholl):
          für anregende Diskussionen und genaue Werte,

   tom@black.pumuckl.cube.net (Thomas Brandl):
          Arcnet/Twisted Pair,

   rene@flatta.in-berlin.de (Rene Kacza):
          Midi-Belegungen, S-Video, CD-ROM-Audio

   CHARLIE@mobo.gun.de:
          Joystick,

   J.INGWERSEN@CL-HH.comlink.de (Jan Ingwersen):
          Modem am MAC und NeXT,

   heym@hl.siemens.de (Roland Heymann):
          Loopback-Stecker,

   turbo@pericont.in-berlin.de (Michael Gaehme):
          für ueber Jahre von ihm zu mir gesickertes Wissen,

   Samuel_Keim@credo.lifenet.org
          Audio, S-Video

   Garfield@rudisbox.rb.org (Bruno Leidig)
          Netzteile Amiga und PC

   rene@renebaumann.com (Rene Baumann)
          25pol. SCSI-Belegung

   ubie@rz.uni-karlsruhe.de (Leonhard Schneider)
          DIN-Belegung Monitor

   hmo@sep.hamburg.com (Helge Oldach)
          ISDN-TAE-Stecker, ISDN-Termination-Bildchen

   thomas@akira.nbg.sub.org (Thomas Langer)
          kaeufliches Nullmodemkabel

   HBessert@t-online.de (Horst Bessert)
          Pin 17 vom Parallelport

   holger@indy2.bmw.de (Holger Mueller)
          Twisted-Pair-Belegung

   geg@iitb.fhg.de (Sven Geggus)
          SUB-D der alten AVM

   6233@hpcs.de (Andreas Giesen)
          Atari-Sachen

   ludwig.0C@gludum.bonbit.org (Ludwig Boeckel)
          Slot-Adapter

   cmlechner@bmw.co.at (Christoph Lechner)
          RJ-45-Konsole

   bellenberg@area.de (Markus Bellenberg)
          ISDN-Tester

   TAL9000@scm.de (Thorsten Heuser)
          ATX-Belegung

   tobias@rischer.com (Tobias Rischer)
          Mac-SCC-Port (Tobias hat die Buecher, wer also da anderes
          sucht, kann ihn anmailen)

   jens.fichtner@teletech.de (Jens Fichtner)
          Western-Tastaturstecker

   unbekannt, ggf. bitte melden
          AV-Verstaerker

   girardi@giovanni.rhein-neckar.de (Norbert J. Girardi)
          Teles S.0.8-Belegung

   heba@fbmev.de (Henrik Baartz)
          Farbgebung

   webmaster@q-tec.org (Florian Rothenaicher)
          USB

   manfred.poland@netsurf.de (Manfred Poland)
          T-DSL-Details

   meha0012@fh-karlsruhe.de (Harald Meyer)
          SCSI-Bermerkungen

   lack@nexgo.de (Thomas Lack)
          EIZO-Kabel

   RenePrivat@gmx.de (Rene Muench)
          Parallel Loopback Stecker

   M-Baulig@online.de (Manfred Baulig)
          PSX und DIN-AV

   skyfox22@web.de (Felix Dickehage)
          S-VHS-Konverter

   hans-joachim.vagt@bn-ulm.de (Hans-Joachim Vagt)
          Textvorschlaege zum Thema Twisted Pair

   cls@nebadje.org (Uli Clemens Franke)
          XLR

   l.lindert@web.de (Lindert, Lars)
          Telefon-Verkettung

   und:
          diversen Unbekannten, die im Netz Erfahrungen preisgegeben
          haben und geben und dem Land Berlin, das mich als Arbeitgeber
          offensichtlich so versorgt, dass ich mir das Hobby leisten
          kann (oder das zumindest denke).

   Wer mir ein längeres Stück schickt, möge bitte auf Umlaute und
   sonstige Sonderzeichen verzichten und möglichst unter 80
   Zeichen/Zeile bleiben. Das hat folgende Gründe:

     * der Inhalt richtet sich nicht nur an PC-User, und besonders an
       Anfänger, die vielleicht noch keinen Mime-kompatiblen Mailer/
       Newsreader haben

     * weil sich das vielleicht einer auf einem 08/15-Drucker ausdrucken
       will

   Außerdem empfehle ich, die auf den Steckern/Buchsen aufgedruckten
   Zahlen zu benutzen, das verhindert Verwechslungen. Wenn keine Zahlen
   drauf sind, ist die Sicht auf die Buchse bzw. auf die Lötseite des
   Steckers wohl am verbreitetsten.

   (c): Ich habe nichts dagegen, dass der Inhalt gepostet, ausgedruckt,
   gemailt oder sonst wie verteilt wird, solange das kostenlos passiert.
   Änderungen bitte nicht selber vornehmen, sonst entstehen verschiedene
   Versionen mit unterschiedlichem Inhalt (und Wahrheitsgrad).
   Änderungen also an mich mailen!


    hifi@gmx.de (Gernot Zander)

   Die jeweils aktuelle Version findet sich auf
   [24]http://www.kabelmax.de/faqkabel.html und kann auch für Links
   verwendet werden.

   Leider finden sich unheimlich viele Kopien im Web, auf teilweise sogar
   dafür registrierten Domains. Die Aktualität ist sehr unterschiedlich
   und ich meine, dass das WWW eigentlich nicht zum Kopieren, sondern zum
   Linken da ist! Bitte diese Seite also nicht als Kopie anbieten,
   sondern einen Link machen! Dann ist automatisch alles aktuell.
   Richtige URL siehe oben.
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1. Warnung!

   Um mit den folgenden Informationen etwas anfangen zu können, ist denn
   doch ein bisschen Vorwissen nötig. Man sollte z.B. schon mal einen
   Lötkolben in der Hand gehabt haben, wenn man an einen Sub-D-Stecker
   geht.

   Ein bisschen Werkzeug ist auch zu empfehlen. Ein Satz
   Feinmechaniker-Schraubenzieher, kleine Flachzange, Abisolierzange und
   ein kleiner Lötkolben sind eigentlich das Mindeste. Wer öfter an
   Rechnern rumschraubt, sollte zusehen, einen Steckschlüsselsatz für
   die Bolzen von Motherboards/SUB-D-Stecker usw. zu haben, es macht auf
   Dauer keine Freude, mit Rohrzange und 200-W-Loetkolben (der, mit dem
   Papa immer die Dachrinne repariert) zu arbeiten und mit den Zähnen
   die Isolierung vom Draht zu knabbern. für Telefoninstallation,
   BNC-Stecker oder ISDN-Stecker benötigt man ebenso wie für
   Flachkabelverbindungen die passenden Quetschzangen. Letzteres laesst
   sich zwar auch in einem kleinen Schraubstock machen, aber einen
   Westernstecker bekommt man damit nicht aufs Kabel. für Audio/Video
   kann auch ein Oszilloskop nötig sein, das man sich aber vielleicht
   auch ausleihen kann. für viele neuere Dosen wird auch ein
   LSA-Auflegewerkzeug gebraucht, das es in Plastik-Billig-Ausführung
   schon für einen 10er gibt, die Profi-Version, die auch gleich noch
   die Adern abschneidet, kostet dagegen richtig Geld.

   Auf einigen der Kabel kann lebensgefährliche Spannung sein. Da es
   nicht immer möglich ist, die Leitungen abzutrennen (Telefon z.B.),
   ist also Vorsicht und isoliertes Werkzeug angebracht. Auch auf
   scheinbar harmlosen Leitungen (SCART-Kabel z.B.) kann durch
   Differenzen in der Erdung von Antenne/Wohnung Spannung sein. Einige
   ältere Fernseher haben Allstrom-Netzteile, bei denen das ganze
   Chassis unter Spannung steht - je nach Richtung des Netzsteckers. Von
   solchen Geräten sollte man die Finger lassen.

   Außerdem: Verursacht man beim Arbeiten einen Kurzschluss, kann das
   das Gerät "das Leben" kosten. Wenn irgend möglich also nur an
   abgezogenen Leitungen arbeiten! Bitte auch bedenken, dass man in der
   Hitze des Gefechts schon mal ins Schwitzen gerät und dann wird ein
   el. Schlag schnell richtig gefährlich.

   Veränderungen an Leitungen und Dosen der Telekom unterliegen
   wechselnden Einschränkungen. So ist derzeit das direkte
   Parallelschalten von mehr als einem Endgerät unzulässig, nur die
   normgerechte Beschaltung der TAE-Dosen stellt sicher, dass zwar alle
   Geräte klingeln, aber immer nur ein F-Geraet abgehoben mit der
   Vermittlungsstelle verbunden sein kann. Was erlaubt ist und was nicht,
   ist den jeweils geltenden Gesetzen/Verordnungen/AGB's zu entnehmen.
   Das ist vom Bastler selbst zu beachten!

   Nur saubere Arbeit ermöglicht Erfolg. Wer mit Lüsterklemmen und
   Isolierband Drahtenden zusammenknotet darf sich nicht beklagen, wenn
   das nicht zuverlässig geht. Ordentliche Lötstellen bzw. anständige
   Verschraubungen (bei Litze mit Adernendhülsen, wenn es nicht
   spezielle Klemmen sind) oder am besten Quetsch- oder
   Schneid-Klemm-Technik reduzieren Fehlermöglichkeiten! Drähte nur
   soweit abisolieren wie unbedingt nötig, längere blanke Stellen
   können zu Kurzschluss führen (z.B. an den Schrauben fürs
   Steckergehäuse, sehr beliebt :-). Auch nicht vergessen: ordentliche
   Zugentlastung. Ist doch schade um die Arbeit, wenn der kleine Bruder
   über das neue Kabel stolpert und den Stecker gleich wieder abreißt.
   Stecker, insbesondere solchen, die schon länger in der Grabbelkiste
   liegen, oder vernickelte Stecker (Cinch) sollte man vor dem Löten
   säubern und lötfähig machen. Dazu eignet sich ein Glashaar-Radierer
   oder feines Sandpapier, manchmal auch ein harter Radiergummi. Sind die
   Stecker schon verzinnt, genügt es, mit frischem Zinn einmal
   dranzugehen. Vorsicht, nicht vergoldete Kontakte abrubbeln!

   Natürlich kann für die Richtigkeit keine Garantie übernommen
   werden. Das gilt insbesondere deshalb, weil ich nicht alles selber
   nachprüfen kann und mich zum Teil auf Mitteilungen anderer User
   verlassen muss. Ebenso wenig werde ich ausprobieren, wie viel Volt
   ein Telefon z.B. aushält. Und ich selber kann mich schließlich auch
   irren.

   Nicht alle Zuarbeiter haben die Nummerierung gemäß den auf den
   Steckern zumeist aufgedruckten/eingepressten Zahlen vorgenommen,
   entsprechende Hinweise also beachten!

   Manch Hersteller kocht außerdem sein eigenes Süppchen und belegt die
   Kabel nach seinen eigenen Vorstellungen. Nachmessen und in den
   Schaltplan sehen empfohlen!

   Der Fachmann (ich bin keiner) wird möglicherweise die eine oder andere
   Inkorrektheit finden. Wer Datenblätter oder Unterlagen der
   Standardisierungs-Institutionen hat, kann mir gerne genaue Angaben
   schicken.

   Manches mag trivial sein, in Zeiten aber, wo jeder Rechnerbesitzer
   über T-Online und ähnliches in die Netze dräng(el)t, ist das Maß
   der Vorkenntnisse sehr unterschiedlich :-) Alle Informationen sind
   naturgemäß unvollständig (alle Details zusammen füllen
   wahrscheinlich Gigabytes) und nach Murphy auch veraltet...


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2. Video

    Belegung SCART-Stecker:

                  1   3   5   7   9   11  13  15  17  19
                +-----------------------------------------+
                | I   I   I   I   I   I   I   I   I   I   |
                |                                         \ 21
                |   I   I   I   I   I   I   I   I   I   I   \
                +--------------------------------------------
                    2   4   6   8   10  12  14  16  18  20



 1 - NF Ausgang rechts/2 1 kOhm, 500 mV         rot
 2 - NF Eingang rechts/2                        türkis
 3 - NF Ausgang links/1                         orange
 4 - NF Masse                                   violett
 5 - Blau Masse
 6 - NF Eingang links/1                         blau
 7 - Blau
 8 - 12 V an 1 kOhm Schaltspannung              braun
 9 - Grün Masse
10 - Datenleitung 1
11 - Grün
12 - Datenleitung 2
13 - Rot Masse
14 - Datenleitung 3
15 - Rot
16 - Austastsignal
17 - Videosignal Masse
18 - Austastsignal Masse                        schwarz
19 - Video Ausgang 1 V ss 75 Ohm                gelb
20 - Video Eingang 1 V ss 75 Ohm                weiß
21 - Steckerschirmumg                           blank

   Mindestbeschaltung: 1 an 2, 2 an 1, 3 an 6, 4 an 4, 6 an 3, 8 an 8, 17
   an 17, 19 an 20, 20 an 19, 21 an 21

   Nicht alle Geräte benutzen alle Kabel, bei normalen Videorekordern
   sind RGB und die Datenleitungen nicht belegt.
   Bei SAT-Decodern ist ev. RGB als Ausgang belegt, schön, wer's nutzen
   kann.

    Umschaltungen

   Um einen Fernseher auf den Video-Eingang umzuschalten, wird auf Pin 8
   eine Spannung von 12 V (ein 9-V-Block tut es auch, wer sowas mal
   basteln will) gelegt. Dies tut ein Videorecorder, wenn er auf
   Wiedergabe geschaltet wird, und das tut auch ein Pay-TV-Decoder
   (Premiere analog). Auch bei Videorecordern ist dieser Pin am Eingang
   aktiv: Ein in der Decoderbuchse steckender Decoder schaltet den
   Recorder um, so dass er das dekodierte Signal aufnimmt.
   Joachim Titze schrieb mir, dass bei ihm die Umschaltung auf 16:9 mit 6
   V auf Pin 8 ausgelöst würde. Es gibt wohl aber auch eine Umschaltung
   per Videosignal (Kenn-Zeile).

   Um auf RGB umzuschalten, wird auf 16 eine Spannung von 1-5 Volt
   gelegt. (?)

   Die Umschaltung von VHS auf S-VHS ist ebenfalls unklar. Mein alter
   Fernseher war manuell umzuschalten. Mein neuer erkennt offenbar das
   Chroma-Signal und schaltet damit um. Einen Schalt-Pin gibt es dafür
   nicht.

   Eine Scart Buchse ist umschaltbar zwischen VHS und SVHS:
   bei VHS: Pin 15 ROT, Pin 19 Video Ausgang
   SVHS: Pin 15 C-Ausgang, Pin 19 Y-Ausgang
   Die zugehörenden Masse-Leitungen 13 und 17 bleiben zugehörig. 19 und
   20 sind gekreuzt, so dass Ausgang auf Eingang kommt, die 15, das
   Chrominanz-Signal, dagegen ist auch nur an 15 angeschlossen, muss also
   je nach Richtung umgeschaltet werden.

   für S-Video über SCART ist natürlich obige Minimal-Beschaltung
   nicht ausreichend (man bekommt wegen des fehlenden C-Signals nur s/w),
   man braucht da also ein voll belegtes Kabel.
   Kabelfarben können abweichen, da keine Festlegung.

    Abzapfen von Signalen

   Grundsätzlich ist es natürlich möglich, einzelne Signale durch ein
   dann aus dem Scart-Stecker hängendes Kabel anzuzapfen, besonders wird
   das die Audio-Leitungen betreffen, um z.B. einen den Fernseher an die
   Stereo-Anlage anschließen zu können, auch wenn er kein Line-Out hat.
   Solche Kabel gibt es sogar fertig.

   Das geht aber nur mit den Ton-Leitungen so ohne weiteres. Die
   Viedeo-Eingänge sind in aller Regel mit 75 Ohm Eingangswiderstand
   versehen und wenn man zwei Eingänge an einen Ausgang hängt, wird das
   Bild dunkel oder sogar ganz unbrauchbar. Will man eine Verteilung,
   muss man entweder einen Verstärker kaufen oder z.B. so bauen:

                              R2
                              ____
                ----------o--|____|-----( +5 V
              /           |         ----(  0 V
   E        |/           ---       |
   )----o---|            --- 10 uF |
        |   |^            |        |
        |     \           o---------
        |      |          |
       +-+     o----------+------------( A
    75 | |     |          |
       | |    +-+         |
       +-+    | | R1      |
        |     | |         |
        |     +-+         |
   Masse|      |          |
   )----o------o----------o------------( Masse

   R1 und R2 bemisst man je nach Anzahl der Eingänge, die am Ausgang
   hängen, mit 75 Ohm/Anzahl. (Der genaue Wert ist nicht so kritisch.)

    Konvertierungen

   Das Signal des in Deutschland üblichen PAL-Systems hat folgende
   Parameter:

   Zeilenfrequenz: 15,625 kHz
   Bildfrequenz: 50 Hz interlaced
   Bandbreite: 0-5 MHz
   Farbhilfstraeger: 4,43 MHz

   Wie man sieht, ist eine Verbindung mit VGA nicht ohne weiteres
   möglich.

   Jedoch gibt es Konverter-Boxen zum Preis von etwa 50-150 EURO z.B. bei
   [26]Pearl. Weil die auch die Frequenzen und Zeilen anpassen müssen,
   ist das nicht billig!

   Eine andere Möglichkeit ist, die VGA-Karte auf die TV- Frequenzen
   einzustellen, das ist allerdings nur mit sehr wenigen unter Windows
   problemarm möglich (unter Linux geht das etwas besser, sofern die
   Karte das überhaupt kann). Dann muss man noch die Signale passend
   umwandeln (RGB+Hsync+Vsync in Composite), dazu gibt es Schaltkreise,
   die das mit geringem Aufwand erlauben. Tipps dazu auf der [27]Video
   Conversion FAQ

    Hosiden (S-Video, S-VHS)

   Genau genommen hat S-VHS hier nichts zu suchen, denn das ist ein
   Aufzeichnungsformat. Allerdings haben alle S-VHS-Geräte und auch alle
   Hi8-Geraete S-Video-Ausgänge. Daher wird das gelegentlich
   verwechselt.

                  Einkerbung nach oben und
                  Stift nach unten halten !

                             |___|
4: Chrominanz-Signal (C)    o     o         3: Luminanz-Signal (Y)

2: Masse (Chrominanz)      o       o        1: Masse (Luminanz)
                              ===

   Hosidenanschlüsse sind sowohl für S-VHS-Geraete, als auch für
   Hi-8-Geraete geeignet. Bei beiden Videoformaten sind Helligkeits-
   (=Luminanz-) und Farb- (= Chrominanz-) Signal zur Verbesserung der
   Bildqualitaet voneinander getrennt. Das Luminanzsignal (Y) liegt auf
   Pin 3, das Chrominanzsignal (C) auf Pin 4. Beide Leitung müssen
   voneinander abgeschirmt werden. Die jeweiligen Abschirmungen werden
   als Masse auf Pin 1 bzw. 2 gelegt. Hosidenverbindungen übertragen nur
   Video-, aber kein Audiosignal.

   Da die Übertragung anders als beim FBAS-Signal mit getrennter Farb-
   und Helligkeitsinformation arbeitet, ist ein simpler Adapter
   SCART-S-Video nicht möglich (mit Ausnahme von S-Video-Geräten, die
   auf der Scart-Buchse umschaltbar sind). Es gibt jedoch Adapter (mit
   etwas Elektronik), die beide Signale filtern und zusammenschalten.
   Eine Schaltung zum Nachbauen gibt es auf den Seiten von [28]Thorsten
   Klages, alternativ kann man zwei 100-Ohm-Widerstaende nehmen und L und
   C einfach darüber zusammenschalten, ist aber nur ein Provisorium mit
   möglicherweise eingeschränkter Bildqualität.
   Eine interessante Variante schickte mir Felix Dickehage:

    ,-------------------o---------( Signal Chinch
    |                   |
    |                  _|_
     |___|             ___  300 pF
    o     o  ___________|

   o       o
   |  ===  |
   |       |
   `-------o----------------------( Ground

   Umgekehrt soll es möglich sein, das Signal einfach parallel an L- und
   C-Eingang zu legen, um an einem Gerät mit S-Video-Eingang ein solches
   mit nur Composite anzuschließen (nicht getestet).

    Camcorder-Anschluss (Mini-DIN)

         Die zwei inneren Spitzkerben (hier: '*')nach oben
         und den Stift (hier: '-') nach unten halten !

4: Audio-Masse                o o           5: Aufnahme-PAUSE
                            *     *
3: Schaltspannung          o       o        6: Audio LINKS oder MONO

2: Video-Masse             o       o        7: Chrominanz (C)

1: Video (Y bzw. Y/C)         o_o           8: Audio RECHTS

   Bei S-VHS-Systemen liegt das Luminanzsignal (Y) auf Pin 1, das
   Chrominanzsignal (C) auf Pin 7.

   Bei VHS-Systemen liegt das gesamte Videosignal auf Pin 1, Pin 7 bleibt
   frei.

   Monocamcorder übertragen ihr Signal über Pin 6, Pin 8 bleibt frei.
   Kann der Camcorder über ein anderes Gerät fern bedient werden, so
   dient Pin 5 als Steuerleitung.

    DIN-AV

   (an älteren Fernsehern)

      /-----------\
     /      3      \         Das soll der runde Stecker (6-polig DIN) sein.
    /  2         4  \        Ansicht von der Lötseite.
   |                 |
   |        6        |       1: Schaltspannung (12V max. 0,1A)
   |   1         5   |       2: FBAS-Signal (Video) (1Vss 75 Ohm)
    \      ---      /        3: Masse
     \    |   |    /         4: Audio links (260mV 500 Ohm)
      \----   ----/          5: Spannung +12V 0,2A
                             6: Audio rechts (260mV 500 Ohm)


     _________________________________________________________________

3. Modem

    Bezeichnungen:

     * DTE (Data Terminal Equipment) = DEE (DatenEndEinrichtung) =
       Computer o. Terminal

     * DCE (Data Carrier Equipment) = DUeE
       (DatenUebertragungsEinrichtung) = Modem o. ISDN-Terminaladapter o.
       ...

    Logik:

   +12 V - +3 V = low, -12 V - -3 V = high, offener Eingang undefiniert,
   meist low. Geringe Belastbarkeit, wenige mA, gerade genug für
   Low-Current-LED.

    Belegungen:

   Kabel vom Modem zum Rechner sind 1 zu 1 beschaltet. TxD z.B. ist beim
   Rechner der Ausgang und beim Modem ein Eingang. Es wird stets davon
   ausgegangen, dass Daten zum Modem Sende-Daten sind und Daten vom Modem
   Empfangsdaten (auch wenn das Modem diese zum Rechner sendet). Womit
   auch ersichtlich ist, in welcher Richtung die Daten laufen.

   Beim PC ist die Buchse am Rechner "männlich", die am DCE "weiblich".

Mac  9polig  25polig Bezeichnung u. Bedeutung
DIN8
  4     -        1    Schutzerde (Schirm), meist unbelegt

  3     3        2    TxD (Transmit Data - Sendedaten vom DTE über DCE
                           zur Gegenstelle)
  5     2        3    RxD (Recieve Data - Empfangsdaten von Gegenstelle
                           über DCE zum DTE)
  1     7        4    RTS (Reqest To Send - Empfangsbereitschaft des DTE)

  2     8        5    CTS (Clear To Send - Sendebereitschaft des DCE)

  -     6        6    DSR (Data Set Ready - DCE ist prinzipiell bereit,
                           d.h. eingeschaltet)
  8     5        7    GND (Signalmasse)

  7     1        8    DCD (Data Carrier Detect, man ist verbunden)

  -     4       20    DTR (Data Terminal Ready - DTE ist prinzipiell
                           bereit, d.h. eingeschaltet + Port aktiviert)
  -     9       22    RING (DCE hat Ruf erkannt)

   Eigentlich müsste RTS RTR heißen, Ready To Receive, die Bedeutung
   hat es bei Duplexbetrieb, wie heute üblich.

   für Synchronbetrieb sind mehr Signale erforderlich. Diese fehlen aber
   auf den 9poligen Steckern und beim PC auch auf den 25poligen. Beim MAC
   wird teilweise kein DTR gesendet. Der Amiga 1000 ignoriert RING. Das
   gilt auch für einige Atari-Modelle, teilweise fehlen da auch
   Handshake-Leitungen oder sind auf Dauer-an gesetzt.

    Weitere Belegungen:

Modem an Mac (Quelle: c't 2/93, 5/93)
=====================================

*Mac RS-422 DIN8*           *Modem V.24*

1----HsKo(RTS/DTR-----*---CTS--->-5            HsKo   Handshake Output
                      |                        HsKi   Handshake Input
2-<--HsKi(CTS)--------+---RTS--->-4            TxD-   Transmit Data
                      |                               (invertiert)
3----(TxD)------------+---RxD--->-3            GND    Signal ground
                      |                        RxD-   Receive Data
4----Signalerde---*---+-----------7                   (invertiert)
                  |   |                        TxD+   Transmit Data
5-<--(RXD---------+---+---TxD-----2            GPi    General Purpose Unit
                  |   |                        RxD+   Receive Data
6    TxD+         |   |
                  |   |
7-<--GPi(DCD)-----+---+---DTR-----20
                  |   |
8-<--RXD+----------   ----DSR--->-6

(* Knoten, + Kreuzung nicht verbunden!)


Steckerbelegung für die RS 422 serielle Schnittstelle an alten
Macintosh-Rechnern (9-Pin DSub):

        -------------
      5 \ o o o o o / 1
       9 \ o o o o / 6
           -------

(Sicht auf den Stecker am Rechner)

1: Ground
2: +5 volts
3: Ground
4: Transmit data +
5: Transmit data -
6: +12 volts
7: Handshake / external clock (input only)
8: Receive data +
9: Receive data -

Warning: do not draw more than 100 milliamps at +12 Volt and 200
milliamps at +5 Volt from all connectors combined.
(Quelle: Inside Macintosh, Vol. III, p. 24)

NeXT an Modem (Quelle: ZyXEL-Handbuch 1992)
===========================================

DIN-Mini8   ---#---       nicht doll gezeichnet...
          /         \
         / |8  |7 |6 \
        |             |
        | =5   =4  =3 |
        |             |
         \#  =2  =1 #/
           \        /
             ------

Unterscheidung zwischen Modellen mit 68030 und 68040 sowie beim '030
die Schnittstelle A und B!!!


        030             040
PIN    A      B         A/B    Modem

 1    DTR    DTR        DTR     20
 2    DCD    DCD        DCD      8
 3    TXD-   TXD-       TXD-     2
 4    GND    GND        GND      7
 5    RXD-   RXD-       RXD-     3
 6    TXD+   TXD+       RTS      4
 7    RTXC   5V/0,5A!!! RTXC
 8    RXD+   RXD+       CTS     7/5

030 Port B beachten!!!

   Die Telekom und ähnliche deutsche Firmen nennen Modems übrigens
   männlich "der Modem", angeblich von MOdulator/DEModulator. Die
   restliche Branche inklusive fast aller DFÜ-Freaks sagt aber "das
   Modem".


     _________________________________________________________________

4. Rechner-Rechner (Nullmodem)/ser. Drucker/ähnliches

   Oft müssen auch Daten zwischen "gleichen" Geräten transportiert
   werden.

   Mit "gleiche Geräte" ist hierbei deren logische Funktion als
   Daten-End- oder -Übertragungs-Gerät (DTE oder DCE) gemeint. Als DTE
   verstehen sich in der Regel Terminals, Drucker und natürlich auch der
   Rechner selbst. Als DCE fungieren z.B. Modems, PC-konfigurierbare
   TK-Anlagen und ISDN-TA's. Dies ist ggf. durch einen Blick auf die
   Belegung der Schnittstelle festzustellen, ist TxD (Pinbelegung siehe
   oben!) ein Ausgang, so hat man ein DTE, wenn TxD als Eingang
   bezeichnet ist, fühlt sich das Gerät als DCE.

   für Datenübertragungen zwischen "gleichen" Geräten müssen die
   Datenleitungen (RxD und TxD) natürlich gekreuzt werden. Derartige
   Kabel werden "Nullmodemkabel" genannt, weil sie jeder Seite
   vorspielen, dass am anderen Ende ein DCE sei.

   Das einfachste Verbindungskabel benötigt nur drei Leitungen: RxD, TxD
   und GND. für LapLink z.B. genügt das.

   Braucht man einen Hardware-Handshake, so müssen außerdem mindestens
   RTS und CTS verbunden werden, ebenfalls gekreuzt.

   Werden auch noch die Bereitschaftssignale (Gerät eingeschaltet)
   benötigt, sind auch DTR und DSR gekreuzt zu verbinden.

   Benutzt man Software, die eigentlich für eine Modemverbindung gedacht
   ist und ein Carriersignal erwartet, muss man weitere Signale
   verbinden. Da das DTE nur zwei Ausgänge hat (DTR und RTS), ein DCE
   aber 4 (CTS, DSR, RING und DCD) kann es noetig sein,
   "Falschverbindungen" einzubauen, um so z.B. das eigene DTR als fremdes
   DCD "vorzuspielen" oder auch das eigene DTR dem "Gegner" als DCD _und_
   DSR.

   DTR an DSR wäre eigentlich richtig, aber wenn die Soft ein
   Carriersignal braucht und (oft) DSR ignoriert...
   (RTS kommt für solche Spielchen normalerweise nicht in Frage, weil es
   für den Handshake ständig gebraucht wird.)

   Zu Testzwecken kann man auch noch einen Schalter einbauen, der den
   DCD-Eingang gezielt belegt, um "Carrier da" oder "Carrier weg" zu
   simulieren. Hier muss man gelegentlich probieren, es gibt auch ganz
   "schräge" Geräte, die die Flusskontrolle mit DTR/DSR machen wollen,
   so dass man dann RTS mit DSR und CTS mit DTR verbinden muss.

   für serielle Drucker sollten mindestens GND und TxD/RxD verbunden
   sein, wenn XOn/XOff als Handshake benutzt wird, besser wäre aber ein
   vollständig belegtes Kabel, um auch den Einschaltzustand überprüfen
   zu können. Wer sich wundert, warum es bis zum Druck bei seinem
   Laserdrucker so lange dauert, sollte mal nachrechnen, wie viel Zeit
   für 1 MB bei 9600 oder 19200 Baud benötigt wird... Parallel geht's
   wesentlich schneller.

   Andere seltsame Geräte brauchen eventuell andere seltsame Belegungen.
   Es gibt zum Beispiel Terminals, die den Handshake nicht auf RTS/CTS
   erwarten, sondern auf DTR/DSR. für ein Wyse WY-99GT hat Hans Ulrich
   Niedermann RTS auf DSR und CTS auf DTR schalten müssen.

   Die Beschaltung steht dann in der Regel in den Anleitungen.
   Zum Anfertigen solcher Spezialkonstruktionen gibt es mehrere Arten
   Universalstecker, die offen sind und wo man mit kurzen Kabeln die
   Belegung zunächst stecken kann, bis alles so geht, wie man das will.
   Dann kann man zum Löteisen greifen, ohne zwölf mal ändern zu
   müssen. Will man einen solchen Patienten nur kurzfristig
   anschließen, kann man sich eventuell viel Zeit sparen, wenn man auf
   XOn/XOff ausweicht, und seinen Ehrgeiz nicht so sehr in das Ermitteln
   der optimalen Belegung investiert.

   Es folgt die idiotensichere Variante, je nach Bedarf kann man
   Leitungen (oben sind die wichtigen) weglassen:

  DTE 1                                        DTE 2
9pol 25pol (female)                          25pol 9pol (female)
 5    7  ---GND---------------------GND-------  7   5

 2    3  ---RxD--------. ,----------RxD-------  3   2
                        X
 3    2  ---TxD--------' `----------TxD-------  2   3

 7    4  ---RTS--------. ,----------RTS-------  4   7
                        X
 8    5  ---CTS--------' `----------CTS-------  5   8

 4   20  ---DTR--------. ,----------DTR------- 20   4
                        X
 6    6  ---DSR--o-----' `-------o--DSR-------  6   6
                 |               |
 1    8  ---DCD--'               `--DCD-------  8   1

   Käufliche Nullmodemkabel bzw. Adapter enthalten derzeit nicht diese
   Schaltung, sondern brücken die Handshakeleitungen zum Teil nur lokal
   und verbinden sie auch noch mit dem DCD der Gegenseite. Das sieht dann
   so aus:

9pol 25pol (female)                            25pol 9pol (female)

  5    7  ---GND---------------------GND-------  7    5

  2    3  ---RxD---------. ,---------RxD-------  3    2
                          X
  3    2  ---TxD---------' `---------TxD-------  2    3

  7    4  ---RTS---------.
                          >----------DCD-------  8    1
  8    5  ---CTS---------'

                           ,---------RTS-------  4    7
  1    8  ---DCD----------<
                           `---------CTS-------  5    8

  4   20  ---DTR---------. ,---------DTR------- 20    4
                          X
  6    6  ---DSR---------' `---------DSR-------  6    6

  -    1  -------------------------------------  1    -

   Ein solches Kabel ist nicht für den Anschluss von Druckern oder
   Terminals geeignet, die Hardware-Handshake wollen. Es eignet sich
   praktisch nur für die Verbindung zweier Rechner für Laplink oder
   Interlink oder Spiele. Stefan Beckert schickte mir eine Belegung, bei
   der RTS mit DCD gekreuzt war (sehr seltsam), auch das geht nicht mit
   Hardware-Handschake. Allerdings brauchen viele Link-Programme diesen
   auch nicht, die Kabel können mit einigen Programmen also durchaus
   funktionieren.


     _________________________________________________________________

5. Adapter/Prüfstecker/spezielles (seriell)

    Grundsätzliches

   Adapter - besonders, wenn sie größere Maße haben, wie Diagnosestecker
   - belasten die Schnittstelle durch das herunter hängende Kabel, das
   nun einen größeren Hebel hat, stärker.

   für Dauereinsatz sollte man also entweder kleine Adapter oder Adapter
   mit Kabel vorziehen. Noch besser ist natürlich ein richtig passendes
   Kabel, weil sich Adapter nicht immer richtig festschrauben lassen, und
   dann beim Staubsaugen herausrutschen...

    Serial Loop Back Stecker

   für seriellen Schnittstellentest mit Programmen wie 'CHECKIT',
   'COMIX' oder Modem Doktor
   (Von Roland Heymann [32]heym@hl.siemens.de)
   für einen kompletten seriellen Schnittstellentest mit
   Hardwaretestprogrammen benötigt man unbedingt einen seriellen
   Loopback Stecker, der die ausgegebenes Signale direkt wieder mit den
   zu pruefenden Eingängen verbindet.

   Die folgende Anordnung funktioniert bei Programmen wie Checkit und
   Modemdoktor einwandfrei und ist sehr leicht durch Kurzschlußbrücken
   in einem Stecker herzustellen.

Mac  9polig 25polig
DIN8        female
  8    5      7  ---GND----- (Signalmasse)

  5    2      3  ---RxD----. (Recieve Data - Empfangsdaten
                           |  von Gegenstelle über DCE zum DTE)
  3    3      2  ---TxD----' (Transmit Data - Sendedaten vom DTE
                              über DCE zur Gegenstelle)
  1    7      4  ---RTS----. (Reqest To Send - Empfangsbereitschaft
                           |  des DTE)
  2    8      5  ---CTS----o (Clear To Send - Sendebereitschaft
                           |  des DCE)
       9     22  ---RING---' (DCE hat Ruf erkannt)

       4     20  ---DTR----. (Data Terminal Ready - DTE ist prinzipiell
                           |  bereit, d.h. Port aktiviert)
       6      6  ---DSR----o (Data Set Ready - DCE ist prinzipiell
                           |  bereit, d.h. eingeschaltet)
  7    1      8  ---DCD----' (Data Carrier Detect, man ist verbunden)

   Käufliche serielle Loopback Stecker enthalten teilweise hiervon
   abweichende Beschaltungen die aber mit den genannten
   Hardwaretestprogrammen keinen fehlerfreien Test ermöglichen. Ich
   konnte die etwas merkwürdigen Verbindungen eines gekauften Steckers
   der Firma HP Anhand der Signalbeschreibungen auch nicht
   nachvollziehen.

    Nullmodem-Adapter

   Diese sollten prinzipiell die gleiche Belegung wie ein Nullmodem-
   Kabel enthalten, nur dass sie natürlich auf beiden Seiten
   unterschiedliche Stecker haben. In Verbindung mit einem normalen
   seriellen Kabel ergibt sich dann (hoffentlich) ein Nullmodemkabel.

    Adapter 9pol./25pol.

   Ab und an hat man die falsche Buchse und braucht einen Adapter. 9pol.
   male auf 25pol. female liegt fast jeder Maus bei. Aber: ich habe schon
   Mausadapter gehabt, die nur die von der Maus benötigten Leitungen
   beschaltet hatten, die sich also für eine Nullmodem- oder
   Modem-Verbindung nicht eignen.

   Bei 25pol. male auf 9pol. female (manchmal auch Laptopstecker genannt,
   obwohl schon lange auch große Rechner 9pol. serielle Anschlüsse
   haben) ist mir das noch nicht passiert. Es gibt hiervon übrigens
   "geknickte" Varianten, weil bei der geraden der breitere 25pol. Teil
   die eventuell benachbarte Buchse vom Drucker blockiert.

    Gender-Changer

   dienen zur Wandlung female-male und umgekehrt, es gibt also zwei
   Varianten. Nicht alle sind voll beschaltet. Benötigt man so etwas
   für parallele Anschlüsse, muss man darauf achten. Am besten sind die
   kleinen, direkt verdrahteten, die praktisch nur aus zwei Rücken an
   Rücken verbundenen Steckern bestehen. Die sind aber nicht überall
   erhältlich.

    Diagnose-Stecker

   Sie enthalten 7-25 LEDs (Low-Current, meistens zweifarbig) und zeigen
   so den Zustand der Leitungen an. Mit Hilfe obiger Beschreibungen kann
   man damit Probleme erkennen. Eine Farbe (meist Grün) zeigt High-Pegel
   (-12V) an, die andere Low (+12V). Ist die LED aus, dann ist die
   Leitung nicht beschaltet oder ein Eingang. Bei Eingängen leuchten
   manche Stecker auch schwach rot. Die Beschriftung bezieht sich
   manchmal auf Modem/Rechner und stimmt nur, wenn der Stecker an der
   Buchse des Rechners steckt. Wenn man ihn für andere Verbindungen oder
   an anderer Stelle einsetzt, muss man dann umdenken.

    Slotadapter

   für die Kabel von den Pfostenleisten zum Slotblech gibt es zwei
   verschiedene Belegungen, die sich einfach aus der Art der Montage
   ergeben: Werden die Adern des Flachkabels aufgetrennt und abwechselnd
   auf den beiden Seiten des Sub-D-Steckers angelötet, ergibt sich, dass
   Pfostenkontakt 1 auf Sub-D-Kontakt 1 kommt, Pfostenkontakt 2 auf
   Sub-D-Kontakt 6 (oder 14 beim Sub-D-25 für Parallelport), 3 an 3, 4
   an 7 (oder 15) usw. für den 25pol. seriellen Port ist das unüblich
   (weil schlecht herstellbar), da gibt es nur eine Variante. Wird das
   Flachkabel in der Mitte getrennt und erst auf der einen Reihe, dann
   versetzt auf der anderen angelötet, kommt dagegen Pfostenkontakt 2
   auf Sub-D-Kontakt 2 (usw.). Weil das beim 25pol. Parallelport schlecht
   herstellbar wäre (die Kabel müssten unterschiedlich lang sein),
   trifft man beim Parallelport eigentlich nur auf den ersten Typ,
   während bei den Seriellen der zweite Typ gebräuchlicher ist.

Typ-2, Typ B, der normale

     2   4   6   8  n.c.
     ·   ·   ·   ·   ·
     ·   ·   ·   ·   ·
     1   3   5   7   9


Typ-6, Typ A, oder "Soyo"

     6   7   8   9  n.c.
     ·   ·   ·   ·   ·
     ·   ·   ·   ·   ·
     1   2   3   4   5

25pol. seriell

     6   4   5   22  n.c.
     ·   ·   ·   ·   ·
     ·   ·   ·   ·   ·
     8   3   2   20  7

Printerport

     14  15  16  17  18  19  20  21  22  23  24  25  n.c.
     ·   ·   ·   ·   ·   ·   ·   ·   ·   ·   ·   ·   ·
     ·   ·   ·   ·   ·   ·   ·   ·   ·   ·   ·   ·   ·
     1   2   3   4   5   6   7   8   9   10  11  12  13

   Man braucht also nur nachzumessen, ob die Leitung, die gegenüber von
   Pin 1 beginnt, im Sub-D-Stecker zu Pin 2 oder Pin 6 gehört.

   Erhältlich sind beide Belegungen bei Conrad, dort sind sie auch im
   Katalog abgedruckt. Alle anderen Elektronik-/Computer-Händler
   scheinen diese Tatsache zu ignorieren.

    Serielle Konsole

   So etwas findet sich an Routern, Printservern, Switches und ähnlichen
   Geräten. Hier sind die Belegungs-Bezeichnung aufgeführt, je nach
   Bedarf verwendet man dann 9- oder 25-polige Stecker am anderen Ende.
   Christoph Lechner schickte mir:

Eine RS232 Belegung für RJ-45 Console Stecker
sieht so aus:

1 looped to pin 8
2 DTR
3 RxD
4 GND
5 GND
6 TxD
7 DSR
8 looped to pin 1

   für Cisco ist die Belegung so:

Cisco RS232 Belegung für RJ-45 Console Stecker
sieht so aus:
1 CTS
2 DSR    _____
3 RxD   |1   8| Blick auf Stecker, Feder unten
4 GND   |     |
5 GND   | ___ |
6 TxD   ||___||
7 DTR    -----
8 RTS      |

   Mein Edimax ADSL-Router kann an der Buchse auch ein Modem betreiben:

Edimax RS232 Belegung für RJ-45 Console Stecker
sieht so aus:

1 DSR/RI
2 DCD
3 DTR
4 GND
5 RxD
6 TxD
7 CTS
8 RTS

   für den Anschluss der Telebau-Moritz-Telefonanlage schickte mir
   Michael.Beer@epost.de:

Pinbelegung RS-232 für Telebau-Moritz-Telefonanlage

6-Pin Western   |   9-Pin Sub-D
----------------+----------------
      1         |       4              DTR (Data Terminal ready)
----------------+----------------
      2         |       2              RxD (Receive Data)
----------------+----------------
      3         |       3              TxD (Send Data)
----------------+----------------
      4         |  nicht benutzt
----------------+----------------
      5         |       5              GND (Signalmasse)
----------------+----------------
      6         |    6,7,8             DSR, RTS, CTS (im 9-Pin Sub-D
verbunden)
----------------+----------------

Die Nummerierung im Westerstecker ist, bei Draufsicht von unten
von links nach rechts.


     _________________________________________________________________

6. Parallel

   Logik: +5 V = high, 0 V = low (TTL-Pegel)
   Geringe Belastbarkeit, wenige mA. Zuwenig für normale LED, wenn
   Normpegel gehalten werden soll.
   "-" vor der Bezeichnung: Signal ist low-aktiv.

Rechner   Drucker   Bedeutung (Ein-/Ausgang aus Sicht des PC)
   1         1      -Strobe (Daten übernehmen)    aus
   2         2       D0 (Datenbit 0)              aus
   3         3       D1
   4         4       D2               .
   5         5       D3               .
   6         6       D4               .
   7         7       D5
   8         8       D6
   9         9       D7 (Datenbit 7)              aus
  10        10      -Acknowledge (Verstanden)     ein
  11        11       Busy (Besetzt)               ein
  12        12       PE (kein Papier)             ein
  13        13       Select (Drucker online)      ein
  14        14      -autofed                      aus
  15        32      -Error (Drucker Fehler)       ein
  16        31      -Init (Drucker zurücksetzen)  aus
  17        36      -Select *)
  18        19
   .         .       Signalmasse, alle verbunden
   .         .       (auch im Druckerkabel)
  25        30
   -        16       GND**)
   -        17       GND**)
   -        18       +5 Volt**)
   -        33       GND**)
   -        34       n.c.**)
   -        35       +5 Volt**)

   *) vermutlich Ausgang, wird kaum benutzt, üblich ist Select auf der 13

   HBessert@t-online.de (Horst Bessert) schrieb mir dazu:
   Rechner Pin 17: -Select/In ist Ausgang aus PC-Sicht.
   Funktion:

   Der Empfänger darf die Signalkombination auf den Leitungen D0-D7 nur
   einlesen, wenn diese Leitung Low-Pegel besitzt. Liegt High-Pegel an,
   dann wird die Signalkombination D0-D7 vom Drucker nicht ausgeführt.
   Der Signalaustausch am Interface wird jedoch ordnungsgemäß
   abgearbeitet.

   **)sicherlich nicht bei allen Druckern

   Bei Druckerkabeln gibt es sowohl 18polige als auch 25polige. für
   Drucker, die bidirektional angesteuert werden wollen, muss das 25pol.
   so genannte bidirektionale Kabel verwendet werden. Außerdem sind für
   diese Drucker viele automatische Drucker-Umschalter nicht zu
   gebrauchen.

   Paralleler Loopback-Stecker (Danke an Rene Muench):
   01 mit 13, 02 mit 15, 12 mit 14, 11 mit 17 und 10 mit 16
   kurzschließen. das geht 100%ig mit Checkit für DOS.


     _________________________________________________________________

7. Parallel Rechner-Rechner

   Kabel für Flying Dutchman:

Client                  Host
   1 ------------------- 11
   5 ------------------- 10
   4 ------------------- 12
   3 ------------------- 13
   2 ------------------- 15
  11 -------------------  1
  10 -------------------  5
  12 -------------------  4
  13 -------------------  3
  15 -------------------  2
  18 \                 / 18
   .  -----------------   .
   . /                 \  .
  25                     25

   Kabel für Laplink und Interlink

Client                  Host
   6 ------------------- 11
   5 ------------------- 10
   4 ------------------- 12
   3 ------------------- 13
   2 ------------------- 15
  11 -------------------  6
  10 -------------------  5
  12 -------------------  4
  13 -------------------  3
  15 -------------------  2
  18 \                 / 18
   .  -----------------   .
   . /                 \  .
  25                     25

   Kirschbaumlink

   2 ------------------- 15
   3 ------------------- 13
   4 ------------------- 12
   5 ------------------- 10
   6 ------------------- 11
  11 -------------------  6
  10 -------------------  5
  12 -------------------  4
  13 -------------------  3
  15 -------------------  2
  18 \                 / 18
   .  -----------------   .
   . /                 \  .
  25                     25

   (Eigentlich ist das nicht nötig, da der Software jeweils ein Kabel
   oder zumindest die Beschreibung beiliegt. Wer die aber verschusselt
   hat...)


     _________________________________________________________________

8. Twisted Pair/Arcnet/Ethernet

    Bemerkungen zur Arcnet-Verkabelung:

   Kabel
          In beiden Fällen (Twisted Pair und Coax Kabel) empfehlen wir
          eine minimale Länge von 2m zwischen je 2 Punkten.

   Coax
          Abschlusswiderstand muss 1/2 Watt, 93 Ohm (5%)-Widerstand sein.
          Kabel: RG62 oder RG62a/u
          Unbenutzte Kabelenden müssen terminiert werden.

   Twisted Pair
          Abschlusswiderstand muss 1/2 Watt 100 Ohm (5%)-Widerstand sein.
          Kabel: BELDEN Kabel Nr: 1227A 24 AWG 2PR oder 1228A 24 AWG 3PR
          oder äquivalentes Kabel.
          Unbenutzte Kabelenden müssen terminiert werden.

    Anforderungen an ein TWISTED PAIR Kabel:

     * Das Kabel muss 100 Ohm Impedanz haben.
     * Es muss mindestens 6x pro Meter verdrillt sein.
     * Gleichstromwiderstand darf auf 330 m nicht grösser als 28.6 Ohm sein
     * Maximale Abschwächung darf auf 330 m nicht grösser als 16 db bei
       5 Mhz sein. (16 db = 1/40 der Ausgangsleistung)
     * Der RJ-11 Stecker benutzt ein Kabelpaar in einer gerade
       durchgehenden Verbindung durch die beiden zentralen Kontakte 3 und 4.

    Bemerkungen zu einem Verkabelung mit Telefonkabeln:

     * Dieses Kabel hat eine mittlere Frequenz von ca. 10 kHz.
     * Die Impedanz dieses Kabels beträgt ca. 30-45 Ohm.
     * Dieses Kabel ist nicht verdrillt.
     * Die mittleren Kontakte sind VERDREHT (!).

   Somit ist dieses Kabel nicht unterstützt für Arcnet Netze, denn es
   erfüllt fast keine der Anforderungen an ein Twisted Pair Kabel.

   Bemerkungen von tom@black.pumuckl.cube.net (Thomas Brandl):

   Wenn man nur eine sehr kurze Strecke zwischen 2 Rechnern überbrücken
   will, dann kann man auch ein Telefonkabel nehmen, bei dem man die
   Kreuzung wieder rückgängig macht (Stecker abschneiden, abisolieren,
   neuen Stecker andersherum wieder draufsetzen und Kontakte festdrücken
   (Stecker ist selbst schneidend)). Ein solches Kabel funktioniert bei
   mir mit 2 Arcnetkarten gut. Begründung:

     * Das Verdrillen hilft i.a. gegen Störeinflüsse; 3m Kabellänge
       sind aber nicht viel.

     * Die Karten können wohl bis zu 28 Ohm als Lastwiderstand
       verkraften, das sollte mit 3 Metern kaum zu überbieten sein.

     * 16 db = 10^1.6 =(ca.)= 1/40 der Leistung, ab der die Karten
       Signale nicht mehr unterscheiden können. Solch eine Abschwächung
       ist auf 3 Metern noch nicht festzustellen.

    Ethernet

   Die Übertragung wird nach IEEE 802.3 abgewickelt (CSMA/CD). Die sieht
   ungefähr vor:

   Carrier Sense
          Jede Station im Netz überprüft, ob das Netz frei ist, bevor
          sie sendet.

   Multiple Access
          Ist das Netz frei, kann jeder zugreifen. Alle sind
          gleichberechtigt.

   Collision Detection
          Beginnen bei freiem Netz mehrere gleichzeitig zu senden, nennt
          man das Kollision. Diese wird erkannt, alle Beteiligten stoppen
          und beginnen nach zufälligen Wartezeiten neu.

   Ethernet arbeitet generell mit 10 MBit/s. Darin sind aber
   Verwaltungsdaten enthalten. Neuere 100 MBit-Netze basieren nur noch
   auf Twisted Pair.

   Bei zu vielen Stationen nehmen Verluste durch Kollisionen zu. Dagegen
   hilft dann, das Netz in Segmente aufzuteilen und diese mit Bridges
   oder Switches zu verbinden, um mit Traffic innerhalb eines Segments
   nicht das ganze Netz zu belasten. Es gibt auch aktive Hubs - was
   letztlich nur eine andere Bezeichnung für einen Switch ist.

   Es gibt drei Kabelarten:

   Standard-Ethernet (Thick-Ethernet)
          Es wird ca. 1 cm dickes spezielles Ethernetkabel benutzt. Ein
          Segment darf max. 500 m lang sein, darin max. 100 Stationen,
          insgesamt max. 5 Segmente. Angeschlossen werden Transciever,
          die dann mit Transceiverkabel an die 15pol. AUI-Buchsen der
          Karten/Repeater angeschlossen werden. Das Transceiver-Kabel
          darf 50 m (dick) oder 16 m (dünn) lang sein. Die Transceiver
          müssen mind. 2,5 m Abstand voneinander haben. Die Enden eines
          Thick-Ethernet-Segments sind mit Terminatoren zu versehen und
          einer davon ist zu erden.

   Cheapernet (Thin-Ethernet)
          Es wird normales Coax-Kabel RG58/U benutzt. Als Stecker werden
          BNC-Stecker eingesetzt. Ein Segment darf max. 180 m lang sein,
          darin max. 30 Stationen, insgesamt max. 5 Segmente. Auf die
          Karten kommen T-Stuecke, die dann mit den Kabeln verbunden
          werden. Das erste und das letzte T-Stück bekommt einen
          Terminator-Stecker. Das T-Stück muss direkt auf die Karte. Es
          gibt auch Anschlusskabel mit doppelter Leitung und in einem
          Stecker integriertem T-Stueck (EAD-System). Diese zählen in
          der Länge doppelt. Soll ein Rechner vom Netz genommen werden,
          ist das T-Stück von der Karte zu trennen. Beim EAD-System kann
          auch der Stecker aus der Wand gezogen werden, die Dose stellt
          die Verbindung dann intern her. Die Kabel zwischen den
          Stationen müssen mind. 0,5 m lang sein. Es gibt auch Karten,
          die auf Arcnetkabel (RG62) arbeiten können, in einem Segment
          darf dann RG62 und RG58 aber nicht gemischt werden. Es gibt
          Stecker zum Quetschen und zum Schrauben, letztere sind eher ein
          Notbehelf. Sorgsames Arbeiten beim Herstellen von Kabeln ist
          sehr wichtig, BNC-Stecker neigen zu Problemen.

   Twisted Pair
          Es werden 4- oder 8adrige Kabel mit RJ-45-Steckern verwendet.
          Der Trick ist eine paarweise Verseilung, das verhindert
          Störungen und Einstrahlungen. Damit können nur je 2 Partner
          zusammengeschaltet werden, man verbindet daher alle Rechner
          mittels Patchkabeln mit einem Hub. Kabellänge ist 100m.

   Die Segmente (egal ob Thick- oder Thin-Ethernet usw.) werden über
   Bridges, Repeater u. ae. zusammengeschaltet. Verzweigungen oder
   Schleifen sind generell nicht möglich. Bei der Kabelanfertigung und
   -verlegung muss man sehr sorgfältig arbeiten, ein defektes Kabel legt
   in der Regel das gesamte Segment lahm (außer bei TwistedPair, wo der
   Hub defekte Stationen erkennt und abklemmt). Dabei darf es höchstens
   5 Segmente geben, dürfen zwischen zwei bliebigen Rechnern maximal 4
   Hubs liegen, und nur an 3 Segmenten dürfen Rechner hängen (bei 100er
   Netz sogar nur 2 Hubs), das ist beim Kaskadieren zu beachten.
   Switches, die Store-And-Forward machen, lösen diese Begrenzung auf.

    Twisted Pair Ethernetkabel

   Bei Twisted-Pair Ethernet besitzen Switch/Hub und Endgeräte (Rechner)
   jeweils gegensätzliche Pinbelegungen. Derjenige Pin, der bei der
   PC-Netzwerkkarte einen Eingang darstellt ist beim Hub/Switch en
   Ausgang und umgekehrt. Die Bezeichnung dafür ist MDI und MDI-X (die
   Netzwerkkarte hat MDI, der Hub/Switch MDI-X). Daher sind die
   Patchkabel normalerweise 1:1 verdrahtet. Wenn man zwei Rechner direkt
   (ohne Hub/Switch) verbinden will, benötigt man ein Crossover-Kabel
   mit gekreuzten Leitungen. Will man zwei Hubs/Switches verbinden,
   benutzt man bei einem der beiden den Uplink-Eingang (das ist weiter
   nichts als ein MDI-Port), kann aber auch ein Crossover-Kabel benutzen,
   falls z.B. kein Uplink-Port mehr frei ist. Ein übliches
   Crossover-Kabel besitzt auf einer Seite die Belegung nach EIA/TIA
   T56B, auf der anderen die Variante A. Bei Patchkabeln sind beide
   Belegungen üblich (aber halt auf beiden Seiten gleich). Dosen haben
   meistens beide Bezeichnungen in Form von Farbmarkierungen.

   Normales 100BaseT und 10BaseT kommt mit den Paaren an 1,2,3 und 6 aus.
   4,5,7 und 8 werden für 100BaseT4 benötigt. für letzteres und für
   10BaseT genügt Cat3-Kabel, sonst (und das ist in jedem Fall zu
   empfehlen) Cat5
.
   100BaseT4 funktioniert so:
   Paar 1/2 wird zum Senden benutzt, Paar 3/6 zum Empfang, Paar 4/5
   bidirektional und Paar 7/8 zur Kollisionserkennung. Gearbeitet wird
   mit 25 MHz und 8B/6T-Kodierung.

   Kauft man Kabel und Stecker selbst, ist zu beachten:

     * Es gibt festes so genanntes Verlegekabel, das passt nicht in die
       Stecker, es ist für Dosen mit LSA-Technik gedacht.

     * Den Steckern sollte ein kleiner Plastik-Kamm beiliegen, in den man
       die Adern einlegt, und dann das ganze in den Stecker einführt,
       damit die Adern nicht verrutschen können.

Standard EIA/TIA T568A

 1   Weiß/Grün
 2   Grün
 3   Weiß/Orange
 4   Blau
 5   Weiß/Blau
 6   Orange
 7   Weiß/Braun
 8   Braun

Standard EIA/TIA T568B
(Diese scheint die verbreitetste zu sein.)
    _____
   |1   8|      1 (weiß-orange)
   |     |      2 (orange)
   | ___ |      3 (weiß-grün)
   ||___||      6 (grün)
    -----
      |
 RJ-45|
 -----'
 Stecker (Feder unten)

1   Weiß/Orange
2   Orange
3   Weiß/Grün
4   Blau
5   Weiß/Blau
6   Grün
7   Weiß/Braun
8   Braun

Die Belegung ist grundsätzlich eins zu eins an beiden Steckern
gleich. Die Paare sind zu beachten!

Auf Dosen ist die Belegung aufgedruckt (bzw. die LSA-Klemmen sind
einfach in der entsprechenden Farbe markiert).

    Gekreuzte Verbindung für Hub-Hub, Hub-Repeater, Karte-Karte (Crossover)

    _____
   |1   8|      1 ---- 3 (weiß-orange)
   |     |      2 ---- 6 (orange)
   | ___ |      3 ---- 1 (weiß-grün)
   ||___||      6 ---- 2 (grün)
    -----
      |
 RJ-45|
 -----
 Stecker (Feder unten)

Für 100BaseT4 zusätzlich:
                4 ---- 4 (blau)
                5 ---- 5 (weiß-blau)
                7 ---- 7 (weiß-braun)
                8 ---- 8 (braun)

Zu beachten: diese Paare werden nicht gekreuzt, sondern
1:1 verbunden. Grund ist, dass sie bidirektional benutzt
werden.

Die Kabelfarben kennzeichnen die verdrillten Adernpaare, die
Paare müssen eingehalten werden.

   Zu Netzwerkkabel und Stecker finden Sie weitere Information in der
   Peer-FAQ auf [36]http://www.peer-faq.dyndns.org/peerfaq/
   Anleitung zum Crimpen findet sich [37]hier.


     _________________________________________________________________

9. SCSI

   Ich habe mich entschlossen, die Tabellen usw. zu entfernen und lieber
   auf die Original-FAQ zu verweisen, das das hier sonst den Rahmen
   sprengt. Diese findet man unter [39]http://www.faqs.org/faqs/scsi-faq/

   Hinweise von mir und anderen dazu:

   Vorsicht, der DD-50SA wird nicht nur für SCSI benutzt, bei einer
   SUN3/260 und bei DEC dient er zum Anschluss von MFM/RLL-Platten!
   (Danke an michael@cubic.org für den Hinweis.)

   Von Rene Baumann die Belegung eines 25 SUB-D / 50 Centronics Kabels:

SubD-25 SCSI50 Desc
8       2      D0
21      4      D1
22      6      D2
10      8      D3
23      10     D4
11      12     D5
12      14     D6
13      16     D7
20      18     DBP Parity
7       20     GND
9       22     GND
14      24     GND
25      26     Term Power
16      28     GND
18      30     GND
17      32     ATN
24      34     GND
6       36     BSY
5       38     ACK
4       40     RST
2       42     MSG
19      44     SEL
15      46     C/D
1       48     REQ
3       50     I/O
       1,3..49 GND

   Future-Domain - Mac Nachdem ich mir einen Streamer kaputtgemacht habe,
   den ich mit einem handelsüblichen Kabel 25/50, mit dem ich sonst mein
   ZIP-Drive anschließe, an den TMC 850 anschließen wollte, habe ich
   nachgemessen.

   Adapter vom 25pol. SCSI-Stecker am Future-Domain-Controller (TMC
   8/9XX) auf den 25pol. vom Mac (Zip, Scanner...)

   (Warnung! Die Belegung ist durch Verfolgen der Leiterzüge auf dem TMC
   von der 50pol. Pfostenleiste zur SUB-D-Buchse entstanden. Die
   Zuordnung der Masse-Leitungen ist willkürlich. Termpower fehlt beim
   TMC. Bei mir laufen daran CD und Streamer. Das Kabel habe ich wie
   folgt angefertigt: 25pol. Sub-D für Flachkabel, zum Aufquetschen,
   einmal male, einmal female. Female an den TMC. Auf der anderen Seite
   aufspleißen und in der folgenden Reihe auf die Messer spießen, dann
   zumachen. Dabei darauf achten, dass die Messer und die Kabel nicht die
   Reihe 1-2-3... haben, sondern 1-14-2-15 usw.)

Mac - FDM
 1  - 24
 2  - 21
 3  - 12
 4  - 10
 5  - 22
 6  - 23
 7  - 19
 8  - 14
 9  - 13
10  -  3
11  -  4
12  - 17
13  -  5
14  -  1
15  - 11
16  -  6
17  - 20
18  -  8
19  -  7
20  - 18
21  -  2
22  - 15
23  - 16
24  - 25
25  -  -
 -  -  9


     _________________________________________________________________

10. PC-Keyboard/Monitor/Joystick/USB/sonstiges

    PC-Tastatur: 5-polig DIN

   /----------\
  /      2     \     Das soll der RUNDE Stecker der PC-Tastatur sein.
 /  4        5  \
|                |
| 1            3 |       1: CLK      4: GND
|                |       2: DATA     5: +5 V
 \      __      /        3: RESET
  \    |  |    /
   \----------/

   Zum Verlängern darf keinesfalls ein handelsübliches
   Audio-Verlängerungskabel genommen werden, da bei diesem 2 und Masse
   verbunden sind. RESET ist nur bei älteren Tastaturen (XT-Tastatur)
   vorhanden.

    PS2-Tastatur: 6-polig

   /-----------\
  /             \
 /    1     2    \    Auch ein RUNDER Stecker.
|                 |
|  3           4  |    1: DATA    4: +5 V
|       | |       |    2: NC      5: CLK
|       | |       |    3: GND     6: NC
 \  5         6  /
  \             /
   \-----o-----/

   Falls keine Zahlen dran stehen (bzw. es sind auch abweichende
   Nummerierungen im Umlauf, so zählt ASUS gegen den Uhrzeigersinn von
   1-6 durch), ist das die Lötseite des Steckers bzw. die Sicht in die
   Buchse.

    Tastaturanschluss mit Telefonstecker / Westernstecker

   Der vorliegende Anschluss wurde ausgemessen und an diversen Tastaturen
   (SIEMENS, Cherry, No-Name) erfolgreich getestet. Als Stecker können
   Western-Stecker in den Ausführungen 6/6 und 4/6 eingesetzt werden, im
   ersten Fall (siehe Bild) sind die beiden äußeren Pole nicht belegt.

   Das Krimpen der Kontakte ist auch ohne Werkzeug (etwas breiterer
   Schraubenzieher) mit etwas Gefühl machbar.

   Die Bezeichnung gilt bei Blick von vorn auf den Stecker. Der
   Verriegelungsschnapper ist unten.

   1   2   3   4   5   6
+-------------------------+
|  O   O   O   O   O   O  |
|                         |
|                         |
+-----------+ +-----------+
            +-+

1 - keine Verbindung
2 - Kbd-Clock
3 - Kbd-Daten
4 - 5V
5 - Masse
6 - keine Verbindung

    EGA-Anschluss (Monitor), 9-polig

------------------     1: GND        Masse
\ 5  4  3  2  1  /     2: RotLSB     Rot-Signal niederwertiges Bit
 \  9  8  7  6  /      3: RotMSB     Rot-Signal höherwertiges Bit
  \------------/       4: GruenMSB   Grün-Signal höherwertiges Bit
                       5: BlauMSB    Blau-Signal höherwertiges Bit
                       6: GruenLSB   Grün-Signal niederwertiges Bit
                       7: BlauLSB    Blau-Signal niederwertiges Bit
                       8: H-Sync(+)  Horizontal-Synchronisation
                       9: V-Sync(-)  Vertikal-Synchronisation

    VGA-Anschluss (Monitor), 15-polig

------------------------    1: Rot        Farbsignal Rot (analog)
\    5  4  3  2  1     /    2: Grün       Farbsignal Grün (analog)
 \    10  9  8  7  6  /     3: Blau       Farbsignal Blau (analog)
  \  15 14 13 12 11  /      4: ID2        Monitor-Identifizierungsbit 2
   \----------------/       5: NC         Nicht belegt
                            6: GND-Rot    Masse Rot
                            7: GND-Grün   Masse Grün
                            8: GND-Blau   Masse Blau
                            9: Kod.       Kodierung
                            10: GND-Sync  Masse-Sync-Signal
                            11: ID0       Monitor-Identifizierungsbit 0
                            12: ID1       Monitor-Identifizierungsbit 1
                            13: H-Sync    Horizontalsynchronisation
                            14: V-Sync    Vertikalsynchronisation
                            15: NC        Nicht belegt

   Bei Adapterkabeln von BNC auf VGA sind die drei Farben in der Regel
   entsprechend, H-Sync ist grau, V-Sync ist schwarz. Da die Spannungen
   gleich sind, kann man das auch probieren, denn es gibt offenbar keine
   Festlegung dafür (ich habe auch ein Kabel mit schwarzem H-Sync und
   gelbem V-Sync).

   Bei VESA-DDC-Monitoren gilt:

4 RES - Reserviert
5 GND - Masse
9 +5V - Ausgang am Rechner
12 SDA - DDC Serial Data Line
15 SCL - DDC Data Clock Line

   Thomas Lack schickte mir die Belegung eines Verbindungskabel für
   EIZO-Monitore mit PC zur Bildschirmkonfiguration über "Maintanance
   Port":

SUBD - MiniDIN

   1 - frei
   2 - 5
   3 - 3
   4 - 1
   5 - 4
   6 - 2
   7 - 6
   8 - 2
   9 - frei

Unter Zugrundelegung folgender Pinbezeichnungen
bei Sicht auf die Steckseite:


8-pol. Mini-DIN Stecker
    (männlich)

         V (<-Markierung)
      6  7  8
      O  O  O

    O  O      O
    3  4      5
       O   O
       1   2

   Software dazu:
   [41]http://eizo.kamp.net/r2001/download/drivers/smpro95e.exe

    Hercules/CGA, 9pol.

                          Hercules    CGA     CGA64/16
-------------------    1: Masse       Masse    Masse
\  5  4  3  2  1  /    2: n.c.        n.c.     RotMSB
 \   9  8  7  6  /     3: n.c.        Rot      RotLSB
  \-------------/      4: n.c.        Grün     GruenLSB
                       5: n.c.        Blau     BlauLSB
                       6: hell        hell     GruenMSB
                       7: Video       n.c.     BlauMSB
                       8: H-Sync      H-Sync   H-Sync
                       9: V-Sync neg. V-Sync   V-Sync neg.

   ubie@rz.uni-karlsruhe.de (Leonhard Schneider) schrieb mir:
   Kürzlich bin ich auf einen Philips-TTL-Monitor mit 6poliger
   DIN-Buchse gestoßen, der für den Anschluss z.B. an eine HGC
   folgendes Vebindungskabel benötigt:

Verbindungskabel:
-----------------

SubD-9m:                  DIN-6m:        HGC-Signal:

Gehäuse  --+--Schirm--+-- Gehäuse
1 ---------/          \-- 6                Masse
6 ----------------------- 4              + Intensitaet "hell"
7 ----------------------- 5              + Video
8 ----------------------- 1              + H-Sync
9 ----------------------- 2              - V-Sync

Stecker-Ansichten (von der KONTAKTseite):
-----------------------------------------

SubD-9m:                  DIN-6m(RUND):

1       5                      U
o o o o o                 1 o  6  o 5
 o o o o                       o
 6     9                  2 o     o 4
                               o
                               3

    Monitor Atari

   /-----------\
  /    |   |    \         Das soll der RUNDE Stecker
 /  3   ---   1  \        (5-polig DIN) sein.
|                 |
|                 |       1: Composite Luminance
|   5         4   |       2: Ground (Masse)
 \               /        3: Audio Output / NF
  \      2      /         4: Composite Video (FBAS)
   \-----------/          5: Composite Chroma (Color+Burst)

    PSX

   Die Cinch-Stecker am PSX-Kabel haben folgende Farben (ohne Gewähr):
   Video: gelb
   Audio rechts: rot
   Audio links : weiß

   Wer einen PSX-Stecker hat, kann natürlich auch diesen anschließen.
   Die Kontakte auf der Lötseite des Steckers zählen von links nach
   rechts und sind wie folgt belegt:

   1 Masse
   2 Audio rechts
   3 Masse
   4 Audio links
   5 S-Video Y
   6 FBAS (Video)
   7 S-Video C
   8 Masse Video
   9 Blau
   10 +5V
   11 Rot
   12 Gruen

    Miro DC 20 Composite-Anschluss

   Diese Karte hat zwei S-Video-Buchsen (In/Out, Belegung siehe
   [42]oben), und eine 8pol. Mini-DIN- Buchse für Composite. Das Kabel
   dazu war bei meiner nicht dabei - "optional" nennt sich das..., also
   habe ich selbst gelötet:

8-pol. Mini-DIN Stecker
    (männlich)

         V (<-Markierung)
      8  7  6
      O  O  O        8 - Masse Eingang
                     7 - Eingang Composite
     O    O  O
     5    4  3       1 - Masse Ausgang
       O   O         2 - Ausgang Composite
       2   1

    Belegungen von Workstations

   sind in der iX 3/93, Seite 150 zu finden ("Stecker-Vielfalt"). Sollte
   in gut sortierten Bibliotheken zu finden sein.

    Maus

   PS2-an RS 232: 9-polig
   Offenbar gibt es verschiedene Adapter. Jedenfalls habe ich bei jeder
   Maus, die ich hatte, einen anderen angetroffen. Daher immer den
   nehmen, der der Maus beiliegt. Die Belegung habe ich hier wieder
   entfernt, das Risiko ist zu hoch, dass man was kaputtmacht.

    PS/2-Stecker auf neueren Motherboards

   Die Belegung dürfte nicht einheitlich sein. In meiner Board-
   Anleitung war leider eine falsche abgedruckt, Tyan hat sie auf seiner
   Webseite wie folgt korrigiert (Belegung von der Lötseite des Boards
   aus gesehen):

  1       2       3       4
-----------------------------
| o GND   o Data  o       o | VCC
|                           |
| o Clk   X       X       o |
-----------------------------
  5       6       7       8

   Auf der Webseite von Asus steht sinngemäß das gleiche - nur von der
   Bestückungsseite aus gesehen. Ebenso bei Soyo. Gigabyte benutzt eine
   einreihige Leiste.

    PS/2                6-pol.
Anschluss ASUS      Mini DIN Buchse
(Loetseite)          (Buchsen-Seite)

   1 2 3 4              6 v 5   für die Buchse gibt es verschiedene
   5 - - 8             4     3  Zählweisen, leider. Das bitte beachten!
                         2 1


PS/2 - Anschluss ASUS    1   2   3   4   5   6  7  8
4pol. Gigabyte           2   3       1   4
6-pol. Mini DIN Buchse   3   1   -   4   5   -  -  -
Signal                  GND DATA NC +5V CLK  -  - NC

   Nicht jede Maus kann RS232 und PS/2. Das können in der Regel nur die
   besseren von Logitech, viele A4tech-Modelle (die nicht nur billig,
   sondern IMHO echt preiswert sind!) und vielleicht noch die eine oder
   andere, die Protokolle sind verschieden! Siehe hierzu c't 3/96 S.
   302f. Liegt der Maus kein Adapter bei, kann man in der Regel davon
   ausgehen, dass sie nicht beides kann (und umgekehrt).

    2,5-Zoll-IDE-Platten

   Die Belegung entspricht der normalen IDE-Belegung, jedoch zusätzlich
   Pin 41 und Pin 42 Plus 5V, auf Pin 43 gehört Masse, Pin 44 ist nicht
   belegt. Pin 41 ist die Spannungsversorgung für die Elektronik der
   Platte und Pin 42 die des Motors.

    Joystick

Hier die Belegung des Game Ports :

Pin                     Anschluss
------------------------------------------------------------------------
(Diese werden für Joystick 1 benötigt )
1                       Betriebsspannung +5V
4                       Masse
2                       Feuer 1
3                       Eingang 0 Poti 100K (das Poti sitzt im Joystick)
6                       Eingang 1 Poti 100K (das Poti sitzt im Joystick)
7                       Feuer 2

-------------------------------------------------------------------------
(Diese werden für Joystick 2 benötigt )
8                       Betriebsspannung +5V
5                       Masse
10                      Feuer 3
11                      Eingang 3 Poti 100K (das Poti sitzt im Joystick)
13                      Eingang 4 Poti 100K (das Poti sitzt im Joystick)
14                      Feuer 4

   Das gilt nur wenn der Game-Port voll verdrahtet ist. Auf einigen
   Soundkarten ist dies aber nicht der Fall. Hier kann nur 1 Joystick
   betrieben werden ( d.h auch bei einem Game-Pad mit 4 Feuertastern
   funktionieren nur 2).

   Bei Karten mit Midi (Soundblaster) liegt Midi-In auf 15 und Midi-Out
   auf 12. Auf Karten ohne MIDI liegen dort Masse bz.w 5V.

   Joystickstecker sollten also nie eine Verbindung zu diesen Pins haben,
   die 5V bzw. Masse also ausschließlich von 1/9 bzw. 4/5 holen. Über
   Pin 8 gibt's unterschiedliche Ansichten. Angeblich war bei der Skizze
   in der Anleitung zum Original-SB da ein Zeichenfehler, und Pin 9
   sollte +5V führen. Nach Aussagen mehrere User ist aber Pin 8 mit 5V
   verbunden.

   Obige Schaltung ist die Schnellvariante und macht keine galvanische
   Trennung, wie sie wünschenswert wäre.

   Unter [43]http://www.tarigon.de/tramp/midibox.html findet man eine
   etwas komplexere Schaltung mit Optokopplern.

    Gameport Atari

  1 2 3 4 5
_____________
\ o o o o o /
 \ o o o o /
  ---------
   6 7 8 9

1 (Joystick) Forward  input
2 (Joystick) Back     input
3 (Joystick) Left     input
4 (Joystick) Right    input
5 B Potentiometer     input
6 Trigger   (Fire)    input
7 +5 Volts
8 Ground
9 A Potentiometer     input

    Netzteile

   Vorsicht! Netzteile nie unbelastet betreiben. Schaltnetzteile schalten
   dann entweder ab oder die Spannung läuft hoch und kann die
   Kondensatoren oder die Schalt-Diode zerstören!

Hier die Belegung des PC- und des A1200-Steckers:

PC-Power:
=========

                  1 1 1
1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2

===========|===========
* * * * * *|* * * * * *
           |

1, 2, 3, 11 = rot     = +5V
4           = weiß    = -5V
5, 6, 7, 8  = schwarz = Masse
9           = blau    = -12V
10          = gelb    = +12V
12          = orange  = PowerGood


ATX:
====
               +++
+--------------+++--------------+
| 20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 |
| 10  9  8  7  6  5  4  3  2  1 |
+-------------------------------+

Pin 1   = 3.3V           Pin 11 = 3.3V
Pin 2   = 3.3V           Pin 12 = -12V
Pin 3   = Ground         Pin 13 = Ground
Pin 4   = +5V            Pin 14 = PS-ON (PowerSwitch)
Pin 5   = Ground         Pin 15 = Ground
Pin 6   = +5V            Pin 16 = Ground
Pin 7   = Ground         Pin 17 = Ground
Pin 8   = Power OK       Pin 18 = -5V
Pin 9   = 5VSB (StandBy) Pin 19 = +5V
Pin 10 = +12V            Pin 20 = +5V


A500/A600/A1200
===============

  +--#--+    Netzteilstecker von hinten
4 |*   *| 3  (Anlötseite) gesehen
5 |  *  |
1 | * * | 2
  +-----+

1 = +5V
2 = Schirm (Masse)
3 = +12V
4 = Masse
5 = -12V


  (Erläuterung zu  PowerGood am PC-Netzteil                       )
  (Diese Leitung geht auf High wenn alle Spannungen stabil auf dem )
  (richtigen Wert stehen. Diese Leitung geht beim PC auf den       )
  (Power-On-Reset.                                                 )

Atari:
    ___________           Das soll auch ein RUNDER Stecker
   /           \          sein (ähnlich DIN)
  /  7       6  \
 /               \        1: +5V
|                 |       2: Shield
| 3             1 |       3: Ground
|                 |       4: +5V
 \   5        4  /        5: Ground
  \             /         6: +5V
   \     2     /          7: Ground
     ---------



und der serielle Bus vom Atari:

 2 4 6 8 10 12
  ___________
 /o o o o o o\
/o o o o o o o\
---------------
1 3 5 7 9 11 13

1  Clock input
2  Clock output
3  Data input
4  Ground
5  Data output
6  Ground
7  Command
8  Motor Control
9  Proceed
10 +5 / Ready
11 Audio input
12 (nicht belegt)
13 Interrupt

    USB

   USB (Universal Serial Bus) ist ein neues Bus-System zum Anschluss von
   Komponenten (Ein-/Ausgabegeräte) an einen Computer. Es ist möglich,
   pro USB-Port (Normalerweise hat jeder PC zwei Ports) 127 Geraete
   anzuschließen. Die Geschwindigkeit des Ports beträgt bei 1.1 12 MBit
   (1,5 MB/s) pro Sekunde. USB erlaubt das so genannte Hot-Plugging, das
   es erlaubt das USB Geräte während des Betriebs ein oder auszustecken.

Spannung:

Hoch-Leistungs Port: 4,75 V - 5,25 V (min. - max.)
Niedrig-Leistungs Port: 4,40 V - 5,25 V (min. - max.)

Strom:
Hoch-Leistung USB Hub Abgabe: min. 500 mA
Niedrig-Leistung USB Hub Abgabe: min 100 mA
Hoch-Leistungs Endgerät Abnahme: max. 500 mA
Niedrig-Leistung Endgerät Abnahme: max. 100 mA
Stromsparmodus Hoch-Leistungs Endgerät: max 2.5 mA
Stromsparmodus Niedrig-Leistungs Endgerät: max 500 µA

   Es gibt zwei verschiedene Stecker, Stecker A (Hub-Stecker) und Stecker
   B (Endgeräte-Stecker).

Der USB Port verwendet insgesamt 4 Adern
4 GND           0 V             Schwarz
3 D+            Daten +         Grün
2 D-            Daten -         Weis
1 Vbus          +5 V (nominal)  Rot

   Belegung der Stecker:

Stecker A (Ansicht von vorne):
      oben
 ______________
|  4  3  2  1  |
|__|__|__|__|__|

Stecker B (Ansicht von vorne):
   oben
     ____
    /    \
   / 1  2 \
   |      |
   | 4  3 |
   |______|

   Das Kabel ist doppelt geschirmt, nicht verdrillt. Die maximale
   Kabellänge beträgt 5 Meter von einem zum anderen USB Gerät. Maximal
   sind am USB Port 5 Hubs ohne Root-Hub (Anschluss am PC) kaskadierbar.
   Damit ergibt sich eine maximale Länge von 30 Meter.

   USB-Link-Kabel enthalten einen Controller, der die beiden "Master"
   miteinander verbindet, und lassen sich daher nicht so einfach wie ein
   Netzwerkkabel selbst bauen.


     _________________________________________________________________

11. MIDI (Music Instrument Digital Interface)

   MIDI-Verbindungen gehören zum heutigen Standard in der PC-Technik,
   wenn man im Bereich Musik und Sound taetig ist.

   Da Anfänger in diesem Bereich meist sehr wenige Kenntnisse haben, wie
   diese Verbindungen ausgeführt werden und Kabelsätze einen, IMHO,
   weit überteuerten Preis haben, hier einige interessante Ansätze.

   Die Buchse an der Soundkarte ist als 15polige-Sub-D ausgeführt. Der
   Port wird auch zum Ansteuern des Joysticks benutzt. So musste eine
   Lösung gefunden werden, die sich gegeneinander nicht beeinflusst.
   MIDI-Geräte werden mit einer 5-poligen DIN-Buchse (180grad)
   ausgeführt.

   Die Anschlussbelegung ist hier von der Steckerseite gesehen
   aufgezeichnet (entsprechend der aufgedruckten Nummern). Beim selber
   Löten ist also spiegelverkehrt zu arbeiten...:-)

  15pol-SUB-D                5pol-DIN
1             8                 2
o o o o o o o o                 o
 o o o o o o o              5 o   o 4
 9           15            3 o     o 1

   Die Verbindungen sind folgendermaßen auszuführen: (Ausgemessen)

          SUB-D       DIN
MIDI-In     4          2   Masse   \
            8          4   5V       ---- Midi-Out-Buchse am ext. Gerät
            15         5   Midi-In /

MIDI-Out:   8          4   5V      \
            12         5   Midi-Out ---- Midi-In-Buchse am ext. Gerät

   Bei MIDI-Verbindungen gilt das bisher gesagte über Serielle
   Verbindungen. Die Übertragung kann durch ein langes MIDI-Kabel schon
   sehr komische Effekte erzeugen, daher sollte die Länge eines
   MIDI-Kabels 10mtr (max:15mtr) nicht überschreiten. Im Gegensatz zur
   einfachen seriellen Übertragung gibt es für die Empfänger der
   MIDI-Daten keine Möglichkeit, die Richtigkeit der Daten zu
   überprüfen. Das bedeutet, wenn ein Signal auf dem Weg verfälscht
   wird, kann es nicht mehr richtig interpretiert werden. Die
   Übertragung erfolgt 8-bitweise und bereits ein falsches Bit kann das
   ganze System zum 'stehen' bringen.

   MIDI-Geraete können auch untereinander verbunden werden. Dabei
   benutzt man im allgemeinen einen so genannten MIDI-Thru-Ausgang. An dem
   Port wird das Eingangssignal auf den Port durchgeschleift. Das wäre
   dann eine kettenförmige Verbindung. Bei langen Leitungswegen, kann es
   hier aber bereits schon nach 3 Geräten zu einer merklichen
   Verzögerung des Signals kommen.

   Um diesen Effekt zu vermeiden, benutzt man eine so genannte MIDI-Thru
   Box. Die Box übernimmt dann die zeitgleiche (sternförmige)
   Verteilung des Signals.

   Im Gegensatz zur kettenförmigen Verkabelung - die auch nicht immer
   funktioniert, da MIDI-Thru an den Geräten keiner Spezifikation
   unterliegt - ist bei der sternförmigen Verkabelung nicht mit
   Verzögerungen zu rechnen und das Ergebnis ist auch bei vielen
   Geräten beachtlich.

   Wer meint, anstelle der MIDI-Thru-Schaltung den MIDI-Out-Port benutzen
   zu können, um Signale durchzuschleifen, beißt leider auf Granit. Am
   Out-Port ist nur das Output-Signal des jeweiligen Gerätes vorhanden.
   Das merkt man aber erst, wenn man Expander benutzt, da diese keine
   eigene Klaviatur besitzen und somit auch keinen MIDI-Out-Port..:-)

   Wichtig: Auch wenn MIDI DIN-Buchsen verwendet, so ist von einem
   Anschluss des Kabels an eine etwa vorhandene Stereoanlage abzuraten!
   Es funktioniert nicht.


     _________________________________________________________________

12. Audio

      ____   _____
     /    |__|    \
    /              \               Stecker beweglich
   |                |              130-9 IEC-01
   | 1            3 |
   |                |              Buchse fest:
    \              /               130-9 IEC-02
     \      2     /
      \__________/


(genannt Diodenstecker, mono/drei-polig)
Kontaktnummern gesehen beim Blick auf die Steckerstifte.


------------------------+---------+----------+----------+---------+---------+
Anwendung               |    1    |    2     |    3     |    4    |    5    |
------------------------+---------+----------+----------+---------+---------+
Mikrofon, Mono-System   |  Signal |Schirmung |Rück-     |--       |--       |
(symmetrisch)           |         |          |leitung   |         |         |
------------------------+---------+----------+----------+---------+---------+
Mikrofon, Mono-System   | Signal  |Schirmung |Rück-     |--       |--       |
(symetrisch),           |  und    |          |leitung   |         |         |
tonadergespeist         |  + Pol  |          |und - Pol |         |         |
------------------------+---------+----------+----------+---------+---------+
Mikrofon, Mono-System   | Signal  |Schirmung |Rück-     |--       |--       |
(symmetrisch, phantom-  |  und    |  und     |leitung   |         |         |
gespeist)               |  + Pol  |  - Pol   |und + Pol |         |         |
------------------------+---------+----------+----------+---------+---------+
Mikrofon, Mono-System   | Signal  |Schirmung |--        |--       |--       |
(unsymmetrisch)         |         |und Rück- |          |         |         |
                        |         |leitung   |          |         |         |
------------------------+---------+----------+----------+---------+---------+

      ____   _____
     /    |__|    \
    /              \              Stecker beweglich:
   |                |             130-0 IEC-03
   | 1            3 |
   |                |             Buchse fest:
    \   4       5  /              130-9 IEC-04
     \      2     /
      \__________/


(genannt Diodenstecker, stereo/fünf-polig)
Kontaktnummer gesehen beim Blick auf die Steckerstifte.


------------------------+---------+----------+----------+---------+---------+
Mikrofon, Mono-System   | Signal  |Schirmung |Rück-     |verbunden|verbunden|
(symmetrisch)           |         |          |leitung   |mit 1    |mit 3    |
------------------------+---------+----------+----------+---------+---------+
Mikrofon, Mono-System   | Signal  |Schirmung |--        |verbunden|--       |
(unsymmetrisch)         |         |und Rück- |          |mit 1    |         |
                        |         |leitung   |          |         |         |
------------------------+---------+----------+----------+---------+---------+
Mikrofon, Stereo-System | Signal  |Schirmung |Rücklei-  |Signal   |Rück-    |
(symmetrisch)           | linker  |          |tung lin- |rechter  |leitung  |
                        | Kanal   |          |ker Kanal |Kanal    |rechter  |
                        |         |          |          |         |Kanal    |
------------------------+---------+----------+----------+---------+---------+
Mikrofon, Stereo-System | Signal  |Schirmung |--        |Signal   |         |
(unsymmetrisch)         | linker  |und Rück- |          |rechter  |         |
                        | Kanal   |leitung   |          |Kanal    |         |
------------------------+---------+----------+----------+---------+---------+
Schallplatten-Abspiel-  | --      |Schirmung |Signal    |--       |verbunden|
gerät und Tuner,        |         |und Rück- |          |         |mit 3    |
Mono-System             |         |leitung   |          |         |         |
------------------------+---------+----------+----------+---------+---------+
Schallplatten-Abspiel-  | --      |Schirmung |Signal    |--       |Signal   |
gerät und Tuner,        |         |und Rück- |linker    |         |rechter  |
Stereo-System           |         |leitung   |Kanal     |         |Kanal    |
------------------------+---------+----------+----------+---------+---------+
Komb.Aufnahme-und Wieder|Ausgang  |Schirmung |Eingang   |verbunden|verbunden|
gabe-Verbindungen an    |(Auf-    |und Rück- |(Wieder-  |mit 1    |mit 3    |
Rundfunkempf. und Ver-  | nahme)  |leitung   |gabe)     |         |         |
stärker, Mono-System    |         |          |          |         |         |
------------------------+---------+----------+----------+---------+---------+
Komb.Aufnahme-und Wieder|Ausgang  |Schirmung |Eingang   |Ausgang  |Eingang  |
gabe-Verbindungen am    |li. Kanal|und Rueck-|li. Kanal |re. Kanal|re. Kanal|
Rundfunkempf. und Ver-  |(Auf-    |leitung   |(Wieder-  |(Auf-    |(Wieder- |
staerker, Stereo-System |  nahme) |          | gabe)    | nahme)  | gabe)   |
------------------------+---------+----------+----------+---------+---------+
Komb.Aufnahme-und Wieder|Eingang  |Schirmung |Ausgang   |verbunden|verb. mit|
gabe-Verbindungen am    |(Auf-    |und Rueck-|(Wieder-  |mit 1    |3 nur bei|
Magnetbandsystem,       | nahme)  |leitung   |gabe)     |         |Wieder-  |
Mono-System             |         |          |          |         | gabe    |
------------------------+---------+----------+----------+---------+---------+
Komb.Aufnahme-und Wieder|Eingang  |Schirmung |Ausgang   |Eingang  |Ausgang  |
gabe-Verbindungen am    |li. Kanal|und Rueck-|li. Kanal |re. Kanal|re. Kanal|
Magnetbandsystem,       |(Auf-    |leitung   |(Wieder-  |(Auf-    |(Wieder- |
Stereo-System           |  nahme) |          |  gabe)   | nahme)  |  gabe)  |
------------------------+---------+----------+----------+---------+---------+
Hoer-/Sprechgarnitur    |Signal   |Schirmung |Signal    |Rück-    |Signal   |
Mono-System             |Mikrofon |und Rueck-|li. Kopf- |leitung  |re. Kopf-|
                        |         |leitung   |hörer     |beide    |hörer    |
                        |         |Mikrofon  |          |Kopfh.   |verb mit3|
------------------------+---------+----------+----------+---------+---------+
Hoer-/Sprechgarnitur    |Signal   |Schirmung |Signal    |Rück-    |Signal   |
Stereo-System           |Mikrofon |und Rueck-|li. Kopf- |leitung  |re. Kopf-|
(nur Kopfhoerer)        |         |leitung   |hörer     |beide    |hörer    |
                        |         |Mikrofon  |          |Kopfh.   |         |
------------------------+---------+----------+----------+---------+---------+
         ___
       /     \
      | R   L |
       )  M  (
      | M   M |
       \__=__/
          ^Nippel für die Abschaltung

Würfelstecker

Der Stecker am Hörer dann so (-L ist der 2. Pol des linken
Hörers usw.):
         ___
       /     \
      | R   L |
       )  M  (
      |-L  -R |
       \__ __/
          ^Kerbe für die Abschaltung

Masse war in der Regel nicht beschaltet. Sinn war, dass
der Stecker kann auch um 180° gedreht benutzt werden kann
und dann die Lautsprecher nicht abschaltet (wenn die Buchse
im Gerät entsprechend beschaltet ist). Durch o.g. Beschaltung
bleibt dabei die Kanalzugehörigkeit erhalten.
Würfelstecker waren auch in der DDR üblich.

           __
       __|push|__
      /          \
     /            \
    /              \
   |                |
   |   1        2   |
   |                |
    \      3       /
     \            /
      \__________/

XLR
Stecker/Buchse male, Kontaktnummer gesehen beim Blick auf die
Steckerstifte.
Pin1 -- Xternal of cable (shield/ground)
Pin2 -- Live ("Hot" /+ve phase)
Pin3 -- Return ("Cold" /-ve phase)
(Dank an Uli Clemens Franke)

Der Trick bei XLR ist die symmetrische Übertragung, d.h. das
Tonsignal wird erdfrei über 2 Leitungen geführt, der Schirm
ist extra. Vorteil: Noch bessere Abschirmung (weil der Schirm,
der Einstreuungen aufnimmt, nicht als Signalleitung dient), keine
Brummgefahr (weil der Schirm, der ggf. einen Ausgleichstrom
abführt, nicht als Signalleitung dient), geringere Empfindlichkeit
gegen Einstreuungen (weil diese beide Adern zugleich treffen
und sich damit aufheben). Zusätzlich erlaubt das eine Speisung
der Geräte über das gleiche Kabel - das wird vor allem bei
Mikrofonen gemacht, praktisch alle professionellen Kondensator-
Mikrofone benötigen diese Phantomspeisung. Sie erfolgt,
indem +48 Volt mit je einem 6,8-kOhm-Widerstand auf beide
Tonadern gelegt wird, Minus ist GND/Schirm. Da beide Wider-
stände gleich sind (0,4% Genauigkeit), hebt sich das
für das Tonsignal auf. Im Mikrofon wird die Gleichspannung
mit Kondensatoren abgefiltert und als Speisung der Kapsel
zugeleitet, z.B. so:
                           10u
    +---------o-------------||------o-----------------  HOT    (2)
    |         |                     |
    |         |-                    |
    |      Kapsel                  22k
    |         |+                    |
    |         |            10u      |
    |         o-------------||------|------o----------  COLD   (3)
   2k2        |                     |      |
    |        2k2                    |     22k
    |         |                     |      |
    |         o--330R---o----o------o------+
    |        +|        +|    |+
    |        10u       12VZ 10u
    |        -|        -|    |-
    +---------o---------o----o------------------------  GROUND (1)

   "12VZ" ist eine 12 Volt Zenerdiode, die Kondensatoren 10u
   müssen ungepolte Folienkondensatoren sein.



          __ ____-------
         (__|____|     |
                 -------
          1   2

(Klinkenstecker mono, 3,5 mm bzw. 6,3 mm)
-------------------------+------------+-----------+
Anwendung                | 1 (Spitze) | 2 (Hülse) |
-------------------------+------------+-----------+
Mikrofon                 | Signal     |Abschirmung|
                         |            |und Rück-  |
                         |            |leitung    |
-------------------------+------------+-----------+
Lautsprecher             | Signal     |Abschirmung|
-------------------------+------------+-----------+
Kopfhörer, Mono          | Signal     |Abschirmung|
                         |            |und Rück-  |
                         |            |leitung    |
-------------------------+------------+-----------+
Fernbedienungseingang    | Schalter   | Schalter  |
(für Mikrofone mit Fern- |            |           |
bedinungsschalter        |            |           |
-------------------------+------------+-----------+

Die meisten PC-Soundkarten speisen den Mikrofoneingang
auch mit 5 V, damit können Kondensator-Mikrofone
ohne eigene Batterie benutzt werden. Diese sind zum
Teil sehr billig erhältlich, arbeiten aber nicht
an der HiFi-Anlage oder an Soundkarten _ohne_ diese
Speisung. Zur Speisung dient meistens Kontakt 3,
aber auch eine Parallelspeisung über die Tonader
ist vorgekommen ("Tonaderspeisung").

          __  ____-------
         (__||____|     |
                  -------
          1  3   2
(Klinkenstecker stereo, 3,5 mm bzw. 6,3 mm)

-------------------------+------------+-----------+----------+
Anwendung                | 1 (Spitze) | 2 (Hülse) | 3 (Ring) |
-------------------------+------------+-----------+----------+
Kopfhörer, Mono          | Signal     |Abschirmung|verbunden |
                         |            |und Rück-  | mit 1    |
                         |            |leitung    |          |
-------------------------+------------+-----------+----------+
Kopfhörer, Stereo        | Signal     |Abschirmung| Signal   |
                         | linker     |und Rück-  | rechter  |
                         | Kanal      |leitung    | Kanal    |
-------------------------+------------+-----------+----------+
Adapter Würfel-Klinkenstecker sind problematisch, weil
dort nur eine gemeinsame Masse vorhanden ist. Je nach
Einsteckrichtung bekommt man dann nur Mono.

              __,-----,
           ,-|  |     |___
           `-|__|     |
                `-----'
(Cinch)

-------------------------+------------+-----------+
Anwendung                | 1 (Spitze) | 2 (Hülse) |
-------------------------+------------+-----------+
Schallplatten-Abspiel-   | Signal     |Abschirmung|
gerät, Magnetbandgerät,  |            |und Rück-  |
Empfangsteil, Verstärker |            |leitung    |
(usw)                    |            |           |
-------------------------+------------+-----------+


      ____   _____           +-------------+--------+-------------+
     /    |__|    \          |Anwendung    |   1    |             |
    /              \         +-------------+--------+-------------+
   |       __       |        |Lautsprecher | Signal | Rückleitung |
   |  1   |2 |      |        |niederohmig  |        |             |
   |  °   |__|      |        +-------------+--------+-------------+
    \              /
     \            /
      \__________/


Kabelverbindungen am CD-Rom Laufwerk

Pin   CD-In          NEC 4xi   FX300     FX001D   XM3401
      Sound-Blaster  DRU104X   FX001DE   FX001S   XM3501
                     4Plex     CDU55E    LU005S   XM3601
                     CDS525S   XM5302             CDU33A

1     Masse           Links    rechts    rechts   masse
2     Links           masse    masse     masse    rechts
3     Masse           masse    masse     links    links
4     Rechts          rechts   links     masse    ------



     _________________________________________________________________

13. Telefon

    Spannungen/Ströme:

   Die Speisespannung (b ist plus, aber alle Geräte sind bzw. sollen
   polugsunabhängig arbeiten) ist je nach Entfernung zur
   Vermittlungsstelle und je nach deren Art unterschiedlich und reicht
   von 40 bis ca. 60 Volt. Nach dem Abheben geht sie auf 10-12 Volt
   zurück, dabei fließt ein Strom von gut 20 mA. Das Rufsignal hat
   Wechselspannung, theoretisch 60 Volt 25 Hz, Spitzen darüber.

   Kleine Nebenstellenanlagen usw. erzeugen meist nur 30 V/50 Hz (das ist
   technisch einfacher). Es gibt Geräte, die dann nicht richtig
   klingeln, wobei das eher an den 50 Hz liegt als an der kleineren
   Spannung. Mechanische Wecker haben da teilweise Probleme, im Netz war
   aber auch schon von Modems (!) zu lesen, die den Ruf nicht erkennen.
   Da die Kabellängen zum Teilnehmer sehr unterschiedlich sein können,
   werden sehr große Toleranzen hingenommen. (Ein 5 km langes Kabel kann
   schon mal 500 Ohm haben!)

   Es sind Fälle beschrieben, wo einer an der Rufspannung gestorben ist,
   also nicht anfassen, wenn ein Ruf kommt! (Hm, woher weiß man das
   vorher?)

   Die Gesprächs-Wechselspannung überlagert die Gleichspannung. Man
   kann da messen, was man will :-) Ich habe mit
   kräftig-in-den-Hörer-Pfeifen 1 Volt hinbekommen. Die keifende
   Schwiegermutter wird's auf 0,5 V bringen (auch wenn sie auf 180
   ist :-). Normale Lautstärke bringt so etwa 50-100 mV. Klein-Erna, die
   sich nicht traut, vielleicht nur 10 mV. Das Ganze darf übrigens nicht
   mit Erde verbunden werden, zwar hat b in etwa Erdpotential, aber 1.
   ist das die Erde in der Vermittlungsstelle und 2. liegt da wohl auch
   noch eine Spule zwischen. Die Gesprächsspannung ist symmetrisch,
   dadurch ist keine Abschirmung nötig, denn alle Störungen betreffen a
   und b und heben sich damit auf, richtige Verdrillung im Kabel
   vorausgesetzt. Bei den runden Kabeln gibt's daher Adern-Pärchen, bei
   den neuerdings verwendeten roten Drähten mit schwarzen Ringen sind
   die Pärchen 0-1 und 2-2 (wenn man die Ringe zählt). Hört man den
   CB-funkenden Nachbarn im Telefon, sollte man also erstmal prüfen, ob
   nicht irgendwo eine Erdverbindung besteht (die hört man auch an
   verstärktem Brummen), bevor man zu exzessiven Abschirmmaßnahmen
   schreitet.

   Signale: über a und b wird telefoniert. W ist für den Zweitwecker,
   ist theoretisch mit a verbunden und wird beim Abheben abgetrennt oder
   sonst wie totgemacht, damit der Wecker beim Wählen (Pulswahl) nicht
   mitscheppert. Neuere Apparate haben oft keinen W-Anschluss mehr. für
   die alte AWaDo ist die W-Ader nötig, die neueren AWS kommen ohne sie
   aus. E ist für die Erdtaste und schaltet auch auf a. Wird in älteren
   Nebenstellenanlagen zur Amtsholung oder zum Verbinden benutzt, neuere
   benutzen meistens Flash, das entspricht einer kurzen Unterbrechung.
   Dabei gibt es zwei Arten, Flash und Hook-Flash. Ersterer dauert 0,085
   Sekunden (zum Vergleich: Eine Pulswahl-1 unterbricht für 0,065
   Sekunden, daher geht das oft als Ersatz) und dient an
   Nebenstellenanlagen zur Amtsholung oder zum Vermitteln. Letzterer
   dauert 0,4 s (USA) bzw. 0,25s (Deutschland) und ist normalerweise
   nicht zur Amtsholung geeignet, sondern für die Komfortdienste der
   Telekom (Makeln, Konferenz) gedacht.

    Schaltungslogik:

   Grundsätzlich gibt es folgende Stecker/Buchsen/Dosen:

     * TAE-System der Telekom
     * Western-Modular-System (RJ-11)
     * ADO4/ADO8 (das alte System der West-Post)
     * ADOS5, das alte System der Ost-Post.
     * das Vorkriegs-System mit den runden Steckern/Dosen (Name?)

   für das TAE-System gibt's für WWW-Klicker mit Grafik zusätzlich
   [47]bessere Bildchen, sonst folgt ab hier ASCII-Art. TAE-Dose/Stecker
   (Blick auf die DOSE):

                  .---.        .---.
                  |   |        |   |
                W  | |  E    W  | |  E
               3  <   >        |   |  4
 Amt............b  | |  b2...b  | |  frei bzw. b2
               2  |   |        |   |  5
    ............a  | |  a2...a  | |  frei bzw. a2
               1  |___|        <___>  6

                    N            F
(NFN genauso, nur eben mit 2x N)

   F für Fernsprecher, N für Nicht-Fernsprecher.

   Grundsätzlich kann man mit dem Taschenmesser einen Universalstecker
   produzieren und damit z.B. einen N-Stecker in eine Dose fürs Telefon
   stecken. Wird ein F-Stecker in eine N-Dose gerammt, trennt er dabei
   aber das Telefon in der zugehörigen F-Dose ab. Deshalb geht es nicht
   ohne Tricks, zwei Telefone gleichzeitig anzuschließen.

   Die Logik beim TAE-System ist folgende:

   Ein Telefon darf eine Datenübertragung nicht unterbrechen können.
   Daher sind die N-Dosen (bei NFN oder NF) bevorrechtigt. Steckt kein
   Gerät in der Dose (das gilt für alle Dosen, auch für F), so
   verbinden die gegenüberliegenden Kontakte die Amtsleitung weiter (sie
   beruehren sich einfach, natürlich nicht W und E).

   Die Pünktchen in der Skizze deuten den Verlauf der Amtsleitung an.
   Steckt ein Gerät drin und drückt die Kontakte auseinander, so muss
   es selbst die Verbindung wiederherstellen, indem es - üblicherweise
   per 6poligem Kabel - per Relais a und a2 sowie b und b2 verbindet,
   wenn es nicht aktiv ist. Postzugelassene Modems, Anrufbeantworter und
   Faxe tun das auch, Telefone dürfen/sollen es nicht, damit keiner
   mithören kann (wobei das den Telefonanbietern in der Regel egal ist,
   früher war das noch ein Drama, heute fragt da keiner mehr nach).
   Bernd Dietz DL4SS@DARC.de schrieb mir dazu: "...rief ich bei der
   Reg-TP (früher BAPT) in chemnitz/sachsen an und fragte, ob dieses
   parallel schalten in Deutschland nun erlaubt sei. Man sagte mir, dass
   es keine Einwände gegen Parallelschaltungen gebe. Es sei ja in
   derselben Wohnung und es interessiert nicht." Neuere Modems haben eine
   Dauerverbindung (das nennt sich hochtrabend CTR21-Norm). Nachteil:
   Wenn man das Telefon abhebt, fliegt man aus dem Internet...

   Das Weiterschalten bei ordentlichen Modems klappt allerdings nur bei
   6poligen Kabeln (oder wenn der Hersteller seine Buchsen "falsch"
   belegt hat und a2/b2 über 2/5 führt, siehe unten). Längere
   Modemkabel (TAE-WM), die man bei *-* kaufen kann, sind meistens nur
   4polig. Damit trennen sie das Telefon ganz ab, oder - wenn sich im
   Stecker eine Brücke befindet - stellen eine permanente Verbindung
   her, damit können dann unvorsichtige Familienangehörige die Modems
   stören... Wer kein 6poliges Kabel bekommt, kann die Brücke auch
   selbst einbauen, wenn er Variante 2 in Kauf nimmt. (b zu b2 und a zu
   a2). Am besten: Man nimmt immer das Kabel, was beim Modem dabei war,
   das klappt dann garantiert.

   Es ist dabei erlaubt, mehrere NFN- oder F-Dosen zu haben, die weiteren
   werden an 5/6 der ersten angeschlossen und bekommen nur dann etwas ab,
   wenn in der ersten Dose kein F-Gerät steckt (gleiches Prinzip wie
   oben mit dem Unterschied, dass F-Geräte eben nicht a/b auf a2/b2
   durchschalten).

   Eine Ausnahme ist die NFF-Dose, die 2 unabhängige F-Dosen hat, mit
   zwei Klemmleisten oben und unten. Diese ist eigentlich für zwei
   Amtsleitungen bestimmt - eignet sich aber illegaler weise auch dafür,
   zwei Telefone parallel zu betreiben, indem man 1/2 der oberen Leiste
   mit 1/2 der unteren verbindet (diagonal).

    Übergang zu Western Modular (RJ-11):

   Postzugelassenes Modem oder Fax
          hat eine 6polig beschaltete WM-Buchse (RJ-11 6p6). Von innen
          nach außen: a und b, W und E (meist nicht belegt), und außen
          (1 und 6) a2 und b2. Dabei a2 und b2 gelegentlich vertauscht.
          Nach Aussage von Christian_Vogel@n.maus.de (Christian Vogel)
          gibt's auch den Fall wie bei b), Variante 2. Außerdem ist mir
          die Variante der Durchschaltung auf 5 und 6 begegnet (sehr
          bizarr), und zwar beim Aceex DM1414.

   Modem oder Fax nach CTR21
          hat eine 4- oder 2polig beschaltete WM-Buchse (RJ-11 6p4),
          belegt sind nur 3/4 mit a/b, die Brücke auf a2/b2 ist im
          TAE-Stecker.

   Anrufbeantworter
          Wenn nicht mit festem Kabel ausgerüstet, habe ich bisher alle
          möglichen Varianten gesehen (4pol. Kabel, RJ-11 6p4):

          + a, b, W und E, Brücken im Stecker wie oben beschrieben oder
          + a, b, a2, b2 mit korrekter Weiterschaltung, allerdings auf
            den falschen Kontakten des WM-Steckers (auf 2 und 5 also).

   nicht zugelassene Modems/Faxe mit zwei WM-Buchsen ("Line" und "Phone")

          + man braucht ein Y-Kabel mit einem TAE und zwei WM-Steckern.
            Der für "Line" wird mit (von innen nach außen) a, b, W und
            E beschaltet, der für "Phone" innen mit a2 und b2 verbunden.
            Die meisten Modems stellen korrekt die Verbindung her, wenn
            sie aufliegen.

          + man baut die Brücken a zu a2 und b zu b2 im TAE-Stecker ein
            (siehe oben) oder muss den Stecker jedes mal rausziehen, wenn
            man Telefonieren will. Natürlich kann man auch das Telefon
            hinten ins Modem stecken.

   Siemens-Belegung
          a/b ist mit W/E vertauscht. W/E liegt also innen, a/b außen.

   Zweckmäßigerweise sollte man sich für ein System entscheiden.
   TAE mit zugelassenen Geräten hat den Vorteil, dass man die
   vorhandenen Dosen nicht umbauen/öffnen muss und eventuelle
   Zweit-Dosen weiter wie gehabt funktionieren. Man muss allerdings für
   das richtige Kabel zum Modem sorgen, möglichst 6polig, notfalls mit
   Brücken.

   WM ist für totales Parallelschalten geeignet (nicht zulässig, aber
   einfach). Kaum einer wird das Kabel tatsächlich durch das Modem
   schleifen, bestenfalls schließt der Sysop an die "Phone"-Buchse vom
   Modem ein Not-Telefon an.

   Richtige Posttelefone schleifen übrigens auch durch, nämlich W auf
   a, das kann man nutzen: b zu b2 brücken oder direkt an b weiter-
   schalten, und W mit a2 brücken:


    b >----+--------------> b          b >----+--------------> b
           |                                  |
ankommend  |           abgehend    ankommend  |           abgehend   u.s.w.
           |                                  |
    a >--. |  ,-------+---> a          a >--. |  ,-------+---> a
         | |  |       |                     | |  |       |
         a b W2 E b2 a2                     a b W2 E b2 a2
         1 2  3 4  5  6                     1 2  3 4  5  6

          1.TAE-Dose                          2.TAE-Dose
(Skizze von Lars Lindert)

   Leider sind in letzter Zeit viele Telefone trotz Zulassung ohne diese
   Funktion ausgestattet. Diese kann man also nur parallel schalten
   (Brücken im TAE-Stecker bzw. umsetzen der Kabel zur nächsten Dose
   von a2/b2 direkt auf a/b).

   Hier die Tabelle für die verschiedenen Steckersysteme (die Nummern
   sind die aufgedruckten, nicht unbedingt, wie man zählt):

Leitung TAE WM8 ADO4 ADO8 Farben
a        1   3   1    1   gn ws (ws) br rt
b        2   4   3    4   rt br (br) gn sw
W        3   2   7    7   ws gn (ge) ge
E        4   5   5    2   ge ge (gn) ws
b2       5   1   -    5      gr
a2       6   6   -    8      rs
                             xx

   Je nach Kabel gibt's unterschiedliche Farbvarianten. xx ist die
   theoretische (sagt Michael). In Sternvierern sind die Farben wie folgt
   (je ein a/b-Pärchen): rt/sw, ws/ge, ws/gn...


     _________________________________________________________________

14. ISDN

    Sind die 2 Buchsen am NTBA die 2 Kanäle? oder: Was ist ISDN eigentlich?

   Bei ISDN werden grundsätzlich nur digitale Daten zwischen den
   Endgeräten übermittelt. Die Einteilung des Datenstroms in 2
   (genauer: 3) logische Kanäle ist von der Art der Übertragung, also
   von den Kabeln, vollkommen unabhängig.

   Der Datenstrom wird in 2 Nutzkanäle (B-Kanäle) und einen Steuerkanal
   (D-Kanal) aufgeteilt, und zwar durch zeitlich hintereinander liegende
   Frames.

   Damit die Sache vollduplex läuft, muss man die Daten vom und zum
   Teilnehmer auseinander halten.

   Beim analogen Anschluss macht das noch jedes Endgerät selbst, aber
   man hat ja auch nur jeweils eins aktiv.

   Bei ISDN macht das der NTBA stellvertretend für alle. Zwischen
   Vermittlungsstelle und NTBA laufen alle Daten noch auf 2 Drähten,
   Sende- und Empfangsrichtung gemischt, und die beiden Seiten (auf
   Kundenseite der NTBA) halten das ungefähr wie bei einem Modem mit
   Echo-Kompensation auseinander. Der NTBA trennt das dann für alle
   Endgeräte beim Teilnehmer auf und hat daher 4 Adern - zwei für Daten
   vom Teilnehmer weg und zwei für Daten an den Teilnehmer. Und alle
   Endgeräte werden dann einfach parallel an die 4 Adern (den S.0-Bus)
   angeschlossen.

   Nach dem Anschließen wird von NT und Vermittlungsstelle die Leitung
   eingemessen und die Echokompensation eingestellt. Kommt es zu
   Störungen, kann man den NT abziehen und neu anschließen, die
   Neueinmessung kann das Problem lösen.

   Durch die 4 Adern des S.0-Busses ergibt sich die angenehme
   Möglichkeit, zwischen die beiden Adernpärchen noch eine
   Gleichspannung zur Versorgung der Endgeräte zu legen.

   Ferner: Der Ruf, Dienstmerkmale und meistens auch die Rufnummer wird
   nur als digitale Information über den D-Kanal übermittelt, eine
   Klingelspannung oder so was wie bei der Analogtechnik fehlt, und
   entsprechend programmierte Endgeräte fühlen sich dann unter
   Berücksichtigung der Dienstkennung angesprochen.

   Also sind drei Dinge voneinander völlig unabhängig:

     * Die Verkabelung
     * Die Rufnummern und Dienstkennungen
     * Die B-Kanäle

   Der NTBA hat also nichts mit den Rufnummern, Dienstkennungen oder
   B-Kanälen zu tun. Er ist auch keine kleine TK-Anlage, an der man
   intern kostenlos telefonieren kann (sprich: Eine Verbindung von Gerät
   zu Gerät am S.0 z.B. für 2 PC ist nur über das Amt möglich). Er
   wandelt nur von 2 Adern auf 4 Adern um und trennt dazu Sende- und
   Empfangsrichtung.

   In einigen Ländern gibt es ISDN-Geräte, die ohne NT direkt
   angeschlossen werden. Dadurch kann aber pro Anschluss nur ein einziges
   Gerät betrieben werden. Außerdem gibt es z.B. in Österreich NTs mit
   eingebautem A/B-Wandler, so dass man dort dann direkt ein Modem oder
   Telefon anschließen kann und den NT auch programmieren muss.
   Die NTs in Deutschland wandeln nur die Signale um und werden daher
   nicht programmiert.

   Es gibt von Teles Geräte, die untereinander kommunizieren (d.h., man
   kann mit dem PC wählen und am Telefon abheben usw.), das passiert
   durch einen Trick, indem ungültige Messages zur Vermittlungsstelle
   geschickt werden, die diese dann bei der Fehlermeldung wiederholt, und
   so kommen die zum Telefon. Ein internes Gespräch oder interne DFÜ
   ist so nicht möglich.

   Genauso ist es nicht ohne weiteres möglich, eine LED oder ähnliches
   zur Belegungsanzeige zu verwenden - auf dem S.0 werden digitale
   Informationen versandt, die B-Kanäle in getrennten Zeitschlitzen usw.
   Eine Belegungs- oder Rufnummern-Anzeige kommt also nicht ohne
   Prozessor und Spezial-Chips aus.

   Wer davor nicht zurückschreckt, findet auf [49]www.convex.de/isdn
   eine Bauanleitung.

    Spannungen:

   Der NT wird von der Vermittlungsstelle mit der gleichen Spannung wie
   analoge Anschlüsse versorgt, falls aber das Kabel lang oder
   Regenerierer drin sind, soll mit 97 V gespeist werden (ist bei mir
   auch so). Auf dem S.0 liegen 40V. Die Schaltung ist dabei in etwa so:

      S.0-Anschlussklemmen

2a      2b            1a        1b
|       |             |         |
|   ----+-- +40V- ----+-----    |
|   |   |             |    |    |
=========             ===========
=========             ===========
|       |             |         |
          NT-Schaltung

    Die Verkabelung:

   Von der Vermittlungsstelle kommen zwei Leitungen (Uk0), die der
   Techniker an den NT anklemmt. Inzwischen gibt es auch überall den
   "steckbaren NT", den der Kunde im T-Punkt abholen oder sich zuschicken
   lassen kann. Dieser ist mit einem TAE-Stecker ausgestattet und wird
   zum passenden Zeitpunkt (vereinbarter Termin oder Anruf von der
   Vermittlungsstelle) statt des bisherigen Telefons in die TAE-F-Dose
   gesteckt. Die Erkennung des NT dauert dabei unter Umständen bis zu 20
   Minuten, also Geduld!

   Dieser TAE-Stecker hat rechts und links Stege, die die versehentliche
   Benutzung der beiden N-Buchsen verhindern (ist ja ISDN drauf).

   Der Vorteil liegt in einer eventuell schnelleren Realisierung, und man
   spart die Pauschale für die "Arbeiten in Ihren Räumen". Zumal der
   Techniker heute auch nur noch mit einem steckbaren NT kommt und den
   für 99 EURO an die Wand schraubt.

   Die Selbstmontage geht aber nur, wenn man vorher einen
   funktionierenden Analog-Anschluss hatte, bei einem Neuanschluss sind
   die 99 EURO daher trotzdem fällig (sei es, um erst einen
   Analoganschluss schalten zu lassen, oder als Montagekosten).

   Auf Anfrage erzählte mir ein Techniker, dass die Anschlüsse bei
   Kurzschluss einen Reset ausführen und die Leitung neu ein messen.

   Dabei liefe ein Zyklus, in dem alle Anschlüsse durchgescannt und ggf.
   wieder aktiviert würden, der etwa 15 Minuten dauere.

   Ein User schrieb mir aber auch, dass nach einem versehentlichen
   Kurzschluss des Uk0 der Anschluss nicht wieder aktiviert wurde,
   sondern ein Anruf bei der Telekom nötig wurde.

   Der S.0-Bus hat je zwei Adern für den Sender (vom NT zum Endgerät)
   und den Empfänger (zum NT zurück). Da das Monopol der Telekom am NT
   endet, kann eine zugelassene Firma den Rest machen... Räusper...
   Zum Anschluss an den NT kann man entweder die Western-Modular-Buchsen
   (8p8c, RJ-45) oder 4 Klemmen benutzen.

   An die Klemmen kommt man nach dem Öffnen der kleinen Klappe, die
   Schraube ist eventuell von einem Gummistopfen verschlossen. Das
   NT-Gehäuse braucht dazu nicht geöffnet zu werden.

   Es gab NT's mit vertauschten Klemmen (jeweils a und b), aber das
   stört nur, wenn auch die RJ-45 am NT belegt wird, sollte es also zu
   Problemen kommen, die verschwinden, wenn entweder der Bus oder das
   Gerät am NT abgezogen wird, muss man a/b an den Klemmen des NT
   tauschen. Ich habe auch von Beipackzetteln gehört, die falsch
   beschriftet waren, entscheidend ist die Beschriftung am NT!

   Gelegentlich tauchen Fragen nach der Belegung der Klemmen des NTs auf.
   Die Belegung ist aufgedruckt, aber bei einigen Modellen schwer zu
   finden, weil sie (farblos) im Inneren des Deckelchens eingeprägt ist
   (und wenn man den Deckel nur hochklappt, ist sie gar nicht zu sehen).
   Also lieber genau hinsehen.

    Verbindung:

           NT            Kabel                            RJ-45
Sender     a1 - rot oder ohne Ring                        - 4
Sender     b1 - schwarz  oder 1 Ring                      - 5
Empfänger  a2 - weiß  oder zwei Ringe m. großem Abstand   - 3
Empfänger  b2 - gelb  oder zwei Ringe m. kleinem Abstand  - 6

   (Sender/Empfänger aus Sicht/Beschriftung des NT.)

   Wie man sieht, genügen 4adrige Kabel. Die gerne angebotenen 8adrigen
   ISDN-Kabel sind einfach nur teurer, benutzt werden nur die inneren 4
   Adern, man kann also normales Telefon- Flachkabel in einen
   RJ-45-Stecker crimpen (fuer kurze Kabel). Die Netzprovider verwenden
   Kabel, deren Adern im Stern-Vierer angeordnet sind. Beim Sternvierer
   werden die 2*2 Adern diagonal belegt, bilden somit eine abgeglichene
   Brückenschaltung die relativ unempfindlich gegen Störungen ist:

           O                    b1
         O   O                a2  b2
           O                    a1

Ansicht auf das Kabelende    Belegung Stern-4er

   Es kann normales Telefonkabel verwendet werden, wobei das flache zum
   Anquetschen der Stecker nicht für feste Installation benutzt werden
   sollte, weil es eben kein Stern-Vierer ist und außerdem zum Teil
   Gewebe-Litze, die sich schlecht klemmen lässt. Wer die Kabellänge
   ausreizen muss, sollte das richtige Telekom- Kabel "J-Y(St)Y 2*2*0,6
   St III Bd" nehmen.

   Die Farben je nach Kabel, Zahlen für RJ-45. Nicht verwirren lassen
   von RJ-45-Dosen mit wilder Verteilung der Nummern, die aufgedruckten
   Nummern stimmen, sie müssen nicht in der Reihe liegen wie die
   Kontakte, denn unter den eigentlichen Dosen liegt eine Leiterplatte,
   deren Layout unterschiedlich sein kann.

   Es gibt mindestens fünf verschiedene Dosen, in die RJ-45-Stecker
   passen und die verwendet werden können:

   RJ-45-IAE 4 und IAE 8
          ISDN-Anschlusseinheit, die für ISDN vorgesehene Dose der
          Telekom. Die Reihenfolge ist:

(x) (x) 2b 2a 1b 1a (x) (x)

          (Die mit x bezeichneten gibt's nur bei der IAE 8 und sie
          bleiben leer. Die Klemmen sind mit 1a, 1b usw. ISDN-fertig
          beschriftet.)

   RJ-45-UAE 4 und UAE 8
          Universal-Anschlusseinheit. Klemmenfolge ist:

(x) (x)  2b  1b  1a  2a (x) (x)
 8   7   6   5   4   3   2   1

          (Beschriftet mit Zahlen.)

   RJ-45 unbekannt
          Ich habe hier eine, die hat die Reihenfolge:

2b (x) (x)  1b  2a (x) (x)  1a
6   8   7   5   3   1   2   4

          (Mit Zahlen beschriftet. Die Zahlen stimmen aber, da sich auf
          der Platine die Leitungen entsprechend kreuzen.)

   Teilweise sind die Dosen mit Reduzierstücken rechts und links
   schmaler gemacht, so dass auch RJ-11-Stecker passen. Diese muss man
   natürlich herausnehmen, wenn man RJ-45-Stecker einstecken will.

   ISDN-TAE-Stecker (sind wohl selten, üblich ist RJ-45) 8polig: (Blick
   auf die Kontakte):

      /-------------------\
      |           8 6 4 2 |    3 RX+ 2a
======+          -=-=-=-=-|    6 TX+ 1a
      |           7 5 3 1 |    5 TX- 1b
      \-------------------/    4 RX- 2b

   Dann gab es noch spezielle Stecker, die über weitere vier Kontakte
   verfügt an einem eingebauten TAE-4-Kontakt verfügt haben:

      /-------------------\
      |   12 10   8 6 4 2 |     9 M1
======+   -=-=-  -=-=-=-=-|    10 W
      |   11 9    7 5 3 1 |    11 M2
      \-------------------/    12 G

   Mit diesen Kontakten wurde der X- und Y-Bus angesteuert. Das sind
   analoge (Y) bzw. digitale (X) Busse, die Telefone von sich geben und
   zur Ansteuerung von Zweitweckern, Gebührenzählern, und ähnlichem
   dienen. Das läuft hier also auf dem TAE-Stecker umgekehrt: Während
   die S0-Leitungen im Prinzip vom NT als "Master" betrieben werden, ist
   der Master für X- und Y-Bus ein Telefon. Den NT interessieren diese
   Signale überhaupt nicht, logisch. Ich kenne allerdings keinerlei
   Endgeräte, die das unterstützen und auch keine Geräte für X- oder
   Y-Bus.

   Erwähneswert auch die Stecker an ISDN-Karten, die nicht immer als
   RJ-45 ausgeführt sind. Hierzu schickte mir geg@iitb.fhg.de (Sven
   Geggus):

ältere AVM Fritzkarten mit
SUB-D Stecker an den ISDN BUS:

RJ-45: 12345678
         ||||
SUB-D:   4325

   Die B1 hat laut jacobus@cs.tu-berlin.de die gleiche Beschaltung.
   im Gegensatz dazu die alte Teles S8.0 mit SUB-D Stecker:


RJ-45: 12345678
         ||||
SUB-D:   3214

   Die ELSA-Karten benutzen an der Karte nur einen RJ-11-Stecker, die
   Belegung entspricht aber der RJ-45, also die mittleren vier (beim
   Quetschen darauf achten, dass man für ein 1:1-Kabel das Kabel drehen
   muss!). a/b sind jeweils gleichspannungsfrei. Zwischen Sender und
   Empfänger liegen 40 Volt, Empfänger an Plus. Beim Notbetrieb (NT
   nicht in der Steckdose) wird diese Polung umgekehrt (siehe
   [50]Notspeisung weiter unten).

   Kontrollmessung nach dem Verkabeln (NT an 230 V angeschlossen):

   4-5 0 Volt
   3-6 0 Volt
   3-4 40 Volt (Plus an 3)
   6-5 40 Volt (Plus an 6)

   Die Messung kann nicht die Vertauschung von a und b feststellen. Sie
   stellt nur sicher, dass die 40V nicht zwischen a und b liegen und dass
   Sender und Empfänger richtigherum sind. Geht die Verbindung nicht,
   dann ein a/b-Paar (z.B. 4-5) vertauschen. Geht die Verbindung nur,
   wenn kein zweites Gerät aktiv ist, dann sind irgendwo sowohl a1/b1
   als auch a2/b2 vertauscht, das kann auch schon am NT sein, es gibt
   welche mit falscher Beschriftung. 40 V können bei empfindlichen
   Personen bereits lebensgefährlich sein, besonders, wenn man vor
   Aufregung feuchte Hände hat.

   Neuerdings gibt es auch ISDN-Teststecker, die jedoch nicht alle Fälle
   von Vertauschungen bemerken, siehe oben.

   Eine geniale Konstruktion schickte mir [51]Markus Bellenberg:

2a  1a  1b  2b
3   4   5   6    => RJ-45
|   |   |   |
|-  |+  |+  |-
O   O   O   O    => 4x  2-Farben LEDs  (+)  ->|  (-)
|+  |-  |-  |+
|   |   |   |
R2  R2  R2  R2   => 4x  R2= 3.3kOhm
|   |   |   |
\---+---+---/

   Zur Benutzung:
     * Endwiderstände entfernen, sofern vorhanden.
     * NTBA ans Netz stecken.
     *

        LED aus
                Adernbruch

        LED grün
                OK

        LED rot
                Ader vertauscht

   z.B.: 3 grün, 4 grün, 5 aus, 6 rot => 3,4 OK, 1b an 6 anstelle an 5,
   2b Adernbruch

   Vertauschung von 2a/2b durch vorübergehendes Trennen von 2a direkt am
   NTBA überprüfen (LED 3 sollte dann aus sein)
   Ein Bildchen seines Selbstbaus gibt es [52]hier.

   In die letzte Dose müssen Terminatoren, also 100-Ohm-Widerstaende.
   Diese müssen zwischen a1-b1 und a2-b2.

   Die Widerstände dürfen nicht zwischen Sender und Empfänger, 40 V an
   100 Ohm sind 0,4 A, da geht nix mehr auf dem S.0 (es wären 16 Watt,
   aber die bringt der NT gar nicht auf).

   Zwei bekannte Computerzeitschriften haben falsche Beschaltungen der
   Widerstände veröffentlicht und sich dann im nächsten Heft
   korrigiert. Leider haben das einige nicht mehr gelesen, so dass sich
   hartnäckig das Gerücht der anderen Belegung hält.

   Sie müssen jeweils zwischen a und b, also als
   Wechselspannungs-Abschluss! Handelsübliche Typen genügen,
   induktionsarme wären schön. 0.1 Watt reichen völlig.

                               /           / /
                              /           / /
3 RX+ 2a --[100 Ohm]----+     ---------- / /    ----------
4 TX+ 1a --[100 Ohm]--+ |    | 87654321 | /    | 12345678 |
5 TX- 1b -------------+ |    |__      __|/     |/_      /_|
6 RX- 2b ---------------+       |____|            |/___|

                            RJ-45 Stecker       RJ-45 Buchse.

   Es kann sein, dass sich die Widerstände kreuzen, wenn die Anschlüsse
   der Dose so durcheinander sind wie oben. Bei den IAE (es gibt
   eigentlich keinen Grund, sie nicht zu verwenden, zumal sie billiger
   sind als UAE RJ-45) ist das aber ganz einfach, die beiden inneren und
   die beiden äußeren Kontakte...

   Ihr könnt a und b vertauschen, aber dann bei allen Geräten, sonst
   löschen sich die Signale aus! Wenn am NT in der RJ-45 ein Gerät
   angeschlossen ist, geht das nicht mehr.

   Sender/Empfänger dürfen natürlich nicht vertauscht werden.

   Typischster Fehler ist die Vertauschung von einem oder gar beiden
   a/b-Pärchen in einer Dose oder einem Kabel. Das hat meistens
   folgendes Fehlverhalten zur Folge: Jedes Gerät alleine arbeitet
   korrekt. Beide arbeiten korrekt, wenn sie direkt am NT angeschlossen
   werden (es sei denn, das eine Kabel ist schuld). Wird das zweite über
   eine Dose dazu gesteckt, fällt beim ersten die Verbindung zusammen
   (ev. auch erst nach dem Aktivieren des 2. Gerätes). Oder aber auch:

   Es arbeitet immer nur ein Gerät, und zwar das, das zuerst aktiv
   wurde. Eine gewisse Zeit nach dem Auflegen geht dann auch das andere,
   aber dafür das erste nicht mehr.

   Die Leitung von der Vermittlungsstelle hat rund 60/100 V, Plus an b.

    Notspeisung/NT-Netzstecker

   Wer nur Geräte am S.0 hat, die selbst mit Strom versorgt werden, also
   über ein Netzteil oder die Rechnerspannung, braucht den Netzstecker
   vom NT nicht in die Dose stecken. Das wurde einigen sogar von der
   Telekom empfohlen, weil es die Lebensdauer der NTs erhöht (weniger
   Wärmeentwicklung).

   Geräte ohne Netzteil (Telefone) bekommen ihre Energie aus den 40 V
   vom NT.

   Nicht jeder Telekom-Mitarbeiter ist ISDN-Spezialist, und so gibt es
   auch Gerüchte, die besagen, dass einige TK-Anlagen nur liefen, wenn
   der Stecker drin sei, andere nur, wenn er nicht drin sei... Das ist
   Unsinn, weil die Gleichspannung auf dem S.0-Bus für TK-Anlagen
   völlig ohne Bedeutung ist, sie haben ein eigenes Netzteil.

   Die Elektronik des NT wird immer vom Amt mit Strom versorgt. Das
   Netzteil des NT speist nur den S.0-Bus. Dieser wird für Notfälle
   auch durch den NT von der Vermittlungstelle versorgt, kann dann aber
   nur eine begrenzte Leistung (410 mW) aufbringen. Damit ein Telefon
   dann funktioniert, muss es notspeisungsberechtigt sein, das geht über
   einen Jumper oder ähnliches. Dabei werden die Funktionen eventuell
   eingeschränkt, z.B. kein Freisprechen und kein Display während des
   Gesprächs. Es darf sich nur ein notspeisungsberechtigtes Gerät am
   Bus befinden.

   Nicht jedes Telefon ist notspeisefähig, verfügt also über den
   erwähnten Jumper.

   In letzter Zeit sind zwar immer mehr Telefone auch notspeisefähig,
   selbstverständlich ist das aber nicht und muss ggf. vorher geklärt
   werden! Bekannt ist mir das bei Eurit-30, Philips N271 (baugleich
   ISTEC 100) und den Tectras.

   Wer unbedingt auch bei Stromausfall telefonieren muss, sollte sich
   also entweder eines der genannten Telefone zulegen oder eine USV
   (unterbrechungsfreie Stromversorgung, also ein Akku-gepuffertes
   Netzaggregat), wie sie für Computer verwendet wird, und daran eine
   TK-Anlage oder einen a/b-Wandler mit analogem Telefon betreiben.

    Die Leitung darf folgende Längen haben:

     * 150 Meter bei Busbetrieb.
     * 1000 Meter bei Punkt zu Punkt (für TK-Anlagen).
     * 500 Meter bei erweitertem Busbetrieb, die Endgeräte müssen sich
       auf den letzten 30 Metern des Busses befinden.

   Der NT kann beim Busbetrieb auch in der Mitte des Busses sein, dann
   ist natürlich jedes Ende mit 100 Ohm abzuschließen.

   Laut NT-Beipackzettel sollen die Terminatoren im NT dabei nicht
   abgeschaltet werden. Voreinstellung ist Busbetrieb, für
   Punkt-zu-Punkt und erweiterter Bus muss im NT was umgeschaltet werden
   (Techniker holen!).

   Generell: Solange man die maximale Länge nicht ausnutzt, kann man
   sich unter Umständen Verletzungen der Regel leisten, also z.B. eine
   Termination vergessen, kein Sternvierer-Kabel nehmen, Abzweigungen
   machen, Terminatoren nicht in der letzten Dose oder ähnliches. Ob das
   dann geht oder nicht, muss man eben probieren. Der S.0-Bus ist
   natürlich nicht so empfindlich wie z.B. Ethernet, es gehen ja nur
   rund 150 kHz drüber. Aber empfindlicher als eine normale analoge
   Telefonleitung ist er allemal.


     _________________________________________________________________

15. ADSL/Kabelmodem/Internet aus der Steckdose

  ADSL

   Bei ADSL sind mehrere Geräte im Spiel, die mit verschiedenen Kabeln
   verbunden werden. Derzeit gibt es für Privatleute vor allem ADSL von
   der Telekom, aber auch Arcor und QSC bieten (A)DSL an. Die Telekom
   stellt dabei nur die "letzte Meile" bereit (außer bei ihren eigenen
   Angeboten an Geschäftskunden), das IP kommt dann von Providern, die
   Leitungen zur Telekom haben bzw. den Traffic über das Netz der
   Telekom zu eigenen Knoten durchleiten.

   Die Datenverbindung wird bei ADSL auf der gleichen Leitung geführt
   wie die Telefonverbindungen oder ISDN, das geht, weil unterschiedliche
   Frequenzbereiche benutzt werden. Auf beiden Seiten werden diese über
   einen Splitter aufgeteilt. Die Daten werden meistens mit PPPOE
   übertragen, das heißt, eine normale PPP-Verbindung wird in
   Ethernet-Pakete verpackt, damit sie geroutet werden kann.

     * An die TAE-Dose kommt zunächst der Splitter, der zu diesem Zweck
       ein eigenes passendes Kabel mitbringt.

     * In den Splitter steckt man die bisherige Telefon- oder
       ISDN-Technik, er hat dafür eine TAE-Dose. Außerdem hat er eine
       RJ-45-Dose, über die das ADSL-Modem angeschlossen wird.

     * für das ADSL-Modem gibt es jetzt mehrere Möglichkeiten:

        1. ADSL-Modem mit Ethernet plus Ethernetkarte im Rechner
                Dies war die erste Kombination bei T-DSL. Das ADSL-Modem
                kam von der Telekom, hieß "NTBBA", hatte zwei
                RJ45-Buchsen zum Anschluss an den Splitter und für ein
                Netzwerkkabel zum Rechner. Der Rechner packt das PPPOE
                aus, ab da geht es z.B. per DFÜ-Netzwerk weiter, wie
                eine normale Internet-Verbindung per Modem.

        2. ADSL-Modem mit Ethernet plus Router
                wie oben, nur dass man den NTBBA mit einem Router
                verbindet. Dieser packt das PPPOE aus, aus dem Router
                kommt also bereits fertiges IP. Meistens mit einem Switch
                kombiniert, um mehrere Rechner anschließen zu können,
                der Router macht in dem Fall auch NAT.

        3. Router mit ADSL-Modem
                wie 2., nur enthält der Router bereits das ADSL- Modem.
                Spart ein Gerät.

        4. ADSL-Modem mit USB
                Wer keine Netzwerkkarte hat oder mag... Sonst wie bei 1.

        ADSL-Modem-Karte im Rechner
                Spart noch ein Gerät mehr als 3., aus dem Splitter
                direkt in den Rechner.

    Die Belegungen:

     * Die Buchse für den Anschluss des Kabels TAE-Dose-Splitter ist
       eine RJ-11-Buchse mit versetzter Feder. Eine Eigenanfertigung
       entfällt daher.

     * Das Kabel Splitter-NTBBA hat auf beiden Seiten RJ-45-Stecker.
       Benötigt werden aber nur 2 Adern, auf 4 liegt ADSL-a, auf 5
       ADSL-b. Das Kabel muss einem Telekom-Kabel entsprechen. Also
       verdrillt bzw. Sternvierer, wenn man ein 4adriges Telefonkabel
       nimmt, kein Flachkabel (das taugt zwar noch für Telefon und auf
       kurze Strecken für ISDN, aber nicht mehr für ADSL). Patchkabel
       für Ethernet sind zwar eigentlich viel zu gut (sie haben 8
       Adern), aber man kann sie nehmen.

     * Das Kabel NTBBA-Rechner/Router (nur bei Variante 1 und 2, siehe
       oben) ist ein normales Patchkabel mit RJ-45 auf beiden Seiten. Da
       der NTBBA nur 10BaseT beherrscht, reicht Cat3. Damit man NTBBA und
       Rechner direkt verbinden kann, ist der NTBBA wie ein Hub
       beschaltet (MDI-X). Möchte man einen Hub benutzen, muss man also
       entweder dessen Uplink-Port benutzen oder ein Crossover-Kabel
       nehmen. Siehe hierzu und zu der Belegung [54]Kapitel Ethernet.

    Benutzung der Klemmen

   Die Anleitung im Paket erklärt aber auch ausführlich die Belegung
   der Klemmen, so dass davon ausgegangen werden kann, dass es erlaubt
   ist, diese zu benutzen (keine Rede von zugelassenen Technikern usw.).
   Sogar die Demontage der Telekom-TAE-Dose ist beschrieben. für alle
   Verbindungen (außer der zum Rechner) sind Klemmen vorhanden. Wer
   will, kann also die Kabel selbst anfertigen und auch die TAE-Dose
   abbauen.

    Längen

   Das Kabel zum Rechner/Router darf als normales Patchkabel wie üblich
   100 Meter lang sein.

   für die anderen Kabel gibt es leider keine Zahlen, und das hat seinen
   Grund: ADSL funktioniert nur auf kurzen Leitungen (Richtwert: 3 km).
   Da kaum jemand weiß, wie lang die Leitung bis an die TAE-Dose ist,
   kann man auch nicht wissen, wie weit man das verlängern kann.

   Größenordnungen um 10-20 Meter sollten keine Probleme machen.

   Grundsätzlich sollte man aber eher die maximale Länge der Leitung
   zum Rechner ausnutzen (100 Meter), anstatt die vom Splitter zum NTBBA
   zu verlängern, denn auf dieser läuft das sensiblere Protokoll (das
   modulierte Signal).

   Einen Überblick über die Technik von T-DSL gibt es [55]hier, weitere
   Infos siehe [56]Links.

  Kabelmodem/Internet aus der Steckdose

   Vom Provider bekommt man ein Modem oder einen Router, aus dem USB oder
   Ethernet herauskommt. Als Protokolle werden PPPOE oder PPTP benutzt.
   Die Geräte vergeben die IP-Nummer meist per DHCP. Die Belegung ist
   natürlich je nach Gerät anders, z.B. haben einige auch 100BaseTX-
   Netzwerk und/oder Auto-MDI (also erkennen beim Einschalten selbst, ob
   ein Crossoverkabel oder ein normales Patchkabel angeschlossen ist).
     _________________________________________________________________



16. Kabellängen

   Video
          Da HF bis 5 MHz drübergeht, sollten die Kabel angepasst sein
          (75 Ohm) und nicht länger als 3 Meter. S-Video ist natürlich
          noch empfindlicher.

   RS232
          Ist sehr störsicher und kann ohne Not bis 100 m gehen, wobei
          dann eventuell nicht mehr die maximale Geschwindigkeit
          funktioniert (115200 Baud).

          Nach Spezifikation V.28 max. 30 Meter mit geschirmtem Kabel und
          19200 Baud, aber meistens geht mehr. für lange Leitungen
          sollte man dann aber besser eine Stromschnittstelle nehmen
          (RS423 / v.11 / ss97 / und andere) bzw. symmetrische Signale
          (RS422).

          In letzter Zeit tauchen jedoch immer wieder Geräte auf, die
          eine "Billig-Schnittstelle" haben, z.B. ISDN-Anlagen und
          dergleichen, die mit nur 5 V auf der Leitung arbeiten (weil die
          leichter zu beschaffen sind...), wo nur wenige Meter (3 oder 5
          z.B.) noch zuverlässig gehen.

   Parallelkabel
          sollten nicht länger als 5 m sein. Manchmal gehen auch 20 m,
          aber das hängt dann vom Gerät ab und natürlich auch vom
          Ausgang am Rechner, der die Kabelkapazitäten überwinden muss.

   Ethernet
          Thin Ethernet (Cheapernet) max. 180 m pro Segment (mehr kann
          gehen). Thick Ethernet max. 500 m pro Segment. Max. 5 Segmente.
          Bei TwistedPair 100m.

   SCSI
          High Voltage Differential SCSI kann bei richtiger Terminierung
          25 m lang werden. Low Voltage Differential SCSI (LVD-SCSI,
          heute üblich) 12,5 Meter. Single-ended SCSI maximal 6m, 3 m
          bei Fast-SCSI und 1,5 m bei Ultra-SCSI. Bei mehr als 4 Geräten
          halbiert sich die max. Länge.

   Monitor
          Da ein VGA-Signal je nach Auflösung bis auf 100 MHz kommen
          kann, sollte das Kabel so kurz wie möglich sein. Ein normaler
          VGA-Umschalter erzeugt schon sichtbare Störungen.

   MIDI-Kabel
          sollten wie serielle Kabel nicht länger als 10 mtr. sein. Als
          max. Wert sollten 15 Meter angesehen werden. Es sind unbedingt
          abgeschirmte Kabel zu verwenden. Auf Grund der geringen
          Spannung reicht ein dünnes Computerkabel.

   USB
          Das Kabel ist doppelt geschirmt, nicht verdrillt. Die maximale
          Kabellänge beträgt 5 Meter von einem zum anderen USB Gerät.
          Maximal sind am USB Port 5 Hubs ohne Root-Hub (Anschluss am PC)
          kaskadierbar. Damit ergibt sich eine maximale Länge von 30
          Meter.

   Audio
          Bei Audio-Kabeln gibt es drei Probleme, die mit der Kabellänge
          zusammenhängen:

          + Höhenverluste entstehen durch die Kapazität/Induktivität
            der Kabel. Der Ausgang arbeitet gegen die Kapazität, somit
            sind niederohmige Ausgänge (Kopfhörer, Lautsprecher, auch
            Cinch) nicht so gefährdet wie hochohmige (DIN,
            Keramik-Plattenspieler, Keramik- Mikrofon). Ein durch
            Induktivität zunehmender Kabelwiderstand betrifft dagegen
            bevorzugt niederohmige Leitungen.

          + Lautstärkeverluste entstehen durch den Kabelwiderstand. Sie
            spielen praktisch nur bei Lautsprecherleitungen eine Rolle,
            und da besonders bei Boxen mit 4 oder gar 2 Ohm (Auto). Es
            empfehlen sich dann dickere Kupferleitungen. (10 Meter
            können bei 0,5 mm^2 Kupfer 0,7 Ohm erreichen, plus
            Steckerverluste 1 Ohm. Aus 100 W am Verstärker werden dann
            (8-Ohm-Box) noch 79 Watt an der Box! Kabellänge doppelt, ist
            ja zweiadrig.)

          + Einstrahlung von Sendern/Brummen wird durch lange Kabel
            ebenfalls gefördert. Die Störung tritt bei schwachen
            Signalen (magn. Plattenspieler, Mikrofon) besonders in
            Erscheinung. Letztlich hilft nur symmetrischer Anschluss, wie
            in der Profitechnik üblich, aber das können auch nur
            Profi-Mikros mit XLR-Stecker. Hierbei nutzt man dann wie beim
            Telefon den Effekt, dass sich die Störung auf beiden
            Signalleitungen aufhebt.

          Richtwerte:

          + magn. Plattenspieler/Mikrofon ohne Verstärker 3m
          + DIN-Ausgänge, Mikrofon mit Verstärker 10m
          + Cinch-Ausgänge 20m
          + Lautsprecher 10m
          + Symmetrische Geräte 1000 m

          Wer HiFi-Ansprüche hat, sollte das nicht ausnutzen.

   Telefon
          Von der Vermittlungsstelle zum Kunden sind mehrere Kilometer
          keine Seltenheit. Das gilt theoretisch auch für Apparate an
          Nebenstellenanlagen, da diese aber oft mit <40 V speisen,
          sollte man unter 200 m bleiben. Wenn man die nicht ausnutzt,
          kann man auch anderes/ dünneres Kabel nehmen, der
          Gesamtwiderstand (zweimal rechnen, weil Hin- und Rückweg)
          sollte 50 Ohm nicht überschreiten. Den Widerstand kann man
          ausrechnen: 2 * Kabellänge * 0,017 / Querschnitt (bei Kupfer).
          Je nach Modell steht der maximale Widerstand auch in der
          Anleitung.

   ISDN

          + S.0-Bus:
            Die Leitung darf folgende Längen haben:

             150 Meter bei Busbetrieb.
            1000 Meter bei Punkt zu Punkt (für TK-Anlagen).
             500 Meter bei erweitertem Busbetrieb, die Endgeräte müssen
                 sich auf den letzten 30 Metern des Busses befinden.

                 für die Länge ist nicht der Widerstand maßgeblich, sondern
                 die Laufzeiten der Signale.

          + Uk0 (2-Draht Amt -> NT): siehe [58]Telefon
          + Up0 (2-Draht Nst.Anl. -> Nst.App.): siehe
            [59]Telefon/Nebenstellen

   ADSL
          Die Leitung zum Rechner ist ein normales Ethernetkabel, darf
          also 100 Meter lang sein. für die anderen Kabel siehe
          Erklärung im Kapitel [60]ADSL.


     _________________________________________________________________

17. Links zu anderen Seiten mit ähnlichen Themen

   Zum Thema MAC hat mir Kai@krampi.shnet.org (Kai Kramp) geschrieben und
   gibt an: [62]http://www.macfaq.de

   Das Kabel für die ISDN-Anlagen von Emmerich findet man hier:
   06995409033-0014@t-online.de (Michael Brandmueller): "Diese arbeitet
   mit der PC-SW V1.8 und der FW 1.93 zusammen. Die Belegung ist als
   Grafik in der CE-BBS. 069 / 954313-22 14.400 BpS 069 / 954313-61
   64.000 BpS X.75"

   Eine Bauanleitung für einen ISDN-Monitor gibt es hier:
   [63]www.convex.de/isdn

   Telefonbelegungen der Schweiz sind auf
   [64]http://www.sourcepole.ch/tpo/telefon/ zu finden.

   Eine sehr reichhaltige Liste an Steckern und Adaptern findet man im
   [65]Hardwarebook (engl.). Wieder online unter neuer URL
   Eine Kopie liegt auf
   [66]http://www.fbe.fh-frankfurt.de/personal/schellhaas/hwb/hwb.htm.
   Eine aehnliche Seite findet man bei [67]pin-outs.com und [68]hier.
   Links zu Spezifikationen der Leitungen und Signale auf
   [69]http://www.connectworld.net/c6.html.
   Zu USB gibt es auf [70]www.usb.org die offiziellen Seiten.
   Kabelbelegungen gibt es ferner bei [71]http://www.meinhart.at.

   Sehr gut ist auch die Sammlung von Tomi Engdahl auf [72]www.hut.fi,
   bzw. von seiner [73]Hompage abgehende Links.

   Zu Netzwerkkabel und Stecker finden Sie weitere Information in der
   Peer-FAQ auf [74]http://www.peer-faq.dyndns.org/peerfaq/.

   für DSL allgemein und T-DSL im Besonderen siehe hier:
   [75]adsl-support.de oder [76]tdsl-info.de, eine Kurzübersicht
   [77]hier.

   für SP/DIF gibt es [78]hier etwas.

   für CD-ROM-Audiokabel gibt es [79]hier etwas.

   IDE- und SCSI-Belegung auf
   [80]www.ecs.tuwien.ac.at/lehre/inf_seminar/ergebnisse2000/hafner_txt.d
   oc.pdf

   Grundsätzlich kann man - wenn man was sucht, was hier fehlt -
   folgendes unternehmen:

     * RTFM (Read the fine manual...), also erstmal die eigenen
       Datenbestände sichten, in Onlinehilfe oder Handbuch ist so
       manches erklärt (z.B. auch Parallellinkkabel in der Hilfe vom
       DOS, wer's hat, oder Nullmodemkabel in den entsprechenden Howtos
       beim Linux usw.). Manchmal auch in Form eigener Dateien außerhalb
       der Onlinehilfe.

     * Die universelle FAQ-Sammlung überhaupt auf [81]www.faqs.org

     * Einschlägige Computerzeitschriften, wobei der gesuchte Artikel
       meist in einer Zeitschrift ist, die man nicht hat (Murphy) oder
       findet. Bücher natürlich ebenso.

       Artikel in den Newsgroups absuchen. Geeignete Gruppen:
          + [82]de.comm.technik.isdn für ISDN,
          + [83]de.comm.geraete.analog.misc für analoges aller Art,
          + [84]de.comm.geraete.analog.modem für Modem-Probleme,
          + [85]de.comp.hardware.misc für alle Computer-Hardware-Themen,
          + [86]de.rec.tv.technik für TV-Technik,
       ftp-Archive nach FAQs absuchen.

     * In einer passenden Newsgroup anfragen. Bis jetzt habe ich da immer
       sinnvolle Antworten bekommen.
     _________________________________________________________________


References

  01. http://www.kabelmax.de/webalizer/index.html
  02. mailto:hifi@gmx.de?subject=FAQ%20Kabel
  04. http://www.kabelmax.de/faqkabel.html
  06. http://www.pearl.de/
  07. http://www.repairfaq.org/sam/vidconv.htm#nvcvgta6
  08. http://www.thorstenshomepage.de/seiten/svhs.htm
  02. mailto:heym@hl.siemens.de
  06. http://www.peer-faq.dyndns.org/peerfaq/
  09. http://www.faqs.org/faqs/scsi-faq/
  10. http://eizo.kamp.net/r2001/download/drivers/smpro95e.exe
  11. http://www.tarigon.de/tramp/midibox.html
  12. http://www.convex.de/isdn/
  13. mailto:Markus@Bellenberg.de
  14. http://www.macfaq.de/
  15. http://www.convex.de/isdn/
  16. http://www.sourcepole.ch/tpo/telefon/
  17. http://www.hwb.acc.umu.se/
  18. http://www.fbe.fh-frankfurt.de/personal/schellhaas/hwb/hwb.htm
  19. http://www.pin-outs.com/
  20. http://computer.freepage.de/hostmann
  21. http://www.connectworld.net/c6.html
  22. http://www.usb.org/
  23. http://www.meinhart.at/
  24. http://www.hut.fi/Misc/Electronics/docs/pc/
  25. http://www.hut.fi/~then/
  26. http://www.peer-faq.dyndns.org/peerfaq/
  27. http://www.adsl-support.de/
  28. http://www.tdsl-info.de/
  29. http://www.hut.fi/Misc/Electronics/docs/audio/spdif.html
  30. http://www.hut.fi/Misc/Electronics/docs/pc/cdrom_audio_wire.html
  31. http://www.ecs.tuwien.ac.at/lehre/inf_seminar/ergebnisse2000/hafner_txt.doc.pdf
  32. http://www.faqs.org/faqs/by-category.html
  33. http://www.kabelmax.de/

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