16 Goldene Regeln für die Gestaltung kleiner Gärten

 1 Pflanzen Sie nicht einfach drauf los, sondern entwickeln Sie zunächst
   ein Konzept (eventuell mit Hilfe eines Gartenarchitekten oder Gärtners).

 2 Bestimmen Sie, ob Sie einen angelegten oder einen wilden Garten wollen.

 3 Denken Sie an die Ausmaße Ihres Gartens und prüfen Sie, welche
   Gestaltungselemente wie viel Platz benötigen.

 4 Teilen Sie Ihren Garten in Quartiere bzw. in Bereiche ein, die
   unterschiedliche Funktionen haben. Bilden Sie Räume.

 5 Achten Sie auf Blickbeziehungen. Ein Erlebnisgarten bietet vielfältige
   und immer wieder neu zu entdeckende Perspektiven.

 6 Machen Sie eine Bestandsaufnahme: Können vorhandene Bäume, Hecken oder
   Büsche in den Wunschgarten mit einbezogen werden? Ist der Garten eben
   oder in Hanglage?

 7 Wählen Sie die Pflanzen so aus, dass es immer irgendwo blüht.

 8 Bedenken Sie Himmelsrichtungen: Wo fällt die Sonneneinstrahlung zu
   welcher Tageszeit ein? (Wichtig für Quartierbestimmung und Pflanzplan)

 9 Planen Sie vertikale bauliche Elemente ein, die kleine Gartenflächen
   optisch vergrößern (z.B. abgesenkter Teich, höhergelegter Sitzplatz,
   Pergola, Zäune, Holzschutzwände).

10 Gestalten Sie nicht nur mit Pflanzen. Auch Steine, Findlinge oder
   Wasserspiele bereichern den Garten und sind Blickfang.

11 Schaffen Sie Atmosphäre durch Farbigkeit und Düfte der Pflanzen,
   Geräusche durch Wasserspiele sowie Licht und Schatten der Vertikalen.

12 Bestimmen Sie Gartenmöbel, Skulpturen oder Pflanzkübel, die zu Ihnen
   passen, sowie deren Materialien.

13 Planen Sie für die Zukunft: Eine Sandkiste könnte in ein paar Jahren,
   wenn die Kinder groß sind, in einen Teich umgewandelt werden.

14 Erzeugen Sie Erlebniswelten mit Gegensätzen sowohl bei Pflanzen als
   auch mit baulichen Elementen: hoch und niedrig, bunt und einfarbig,
   geschlossen und offen.

15 Schaffen Sie Rückzugsmöglichkeiten oder Ruhepunkte. Das kann etwa eine
   Bank sein, die genau dort steht, wo am längsten die Abendsonne scheint.

16 Kaufen Sie Pflanzen erst dann, wenn Sie wissen, wozu diese verwendet
   werden: als Solitär, in der Gruppe, im Beet, als Heckenpflanze,
   zwischen Steinen oder im Topf, Bodendecker etc.

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