Biologische und chemische Kampfstoffe selbstgemacht

(C)2003 Marvin C. Stahl

 

Inhaltsverzeichnis
  01. Vorwort

  02. Was ist 'bio' an den biologischen Kampfstoffen?

  03. Und was sind Chemiewaffen?

  04. Giftgas selbstgemacht

      a) Benötigte Hilfsmittel
      b) Vorbereitung
      c) Angriff
      d) Wirkung

  05. Chemiewaffe mit Langzeitwirkung

      a) Benötigte Hilfsmittel
      b) Herstellung
      c) Angriff
      d) Wirkung

  06. Nachwort und Warnung

Vorwort
  Andauernd liest und hört man etwas über biologische Kampfstoffe und Biowaffen. Die
  Araber sollen sie haben, die Nordkoreaner eventuell auch und die USA auf jeden Fall.
  Wenn es nach den selbsternannten 'Experten' in den Medien geht, panscht jeder
  Terrorist der Welt biologische und chemische Kampfstoffe im Badezimmer zusammen.
  Und weshalb können diese Weltverbesserer dies tun?

  Weil die genauen Anleitungen zur Herstellung und dem Einsatz angeblich überall im
  Internet zu finden sind. Sind sie jedoch nicht. Ich habe intensiv gesucht und... nix
  Brauchbares gefunden. Dies ist der Grund, weshalb ich diesen Text geschrieben habe.
  Da nicht jeder Leser mehrere Semester Chemie und Biologie studiert hat, soll ihm
  trotzdem die Möglichkeit geboten werden, mit recht einfachen Mitteln, recht brauch-
  bare biologische und chemische Waffen herzustellen.

  Ich brauche wohl nicht extra zu erwähnen, dass diese Anleitungen NUR zur Information
  dienen und auf gar keinen Fall in die Realität umgesetzt werden dürfen oder!? Denn,
  wer B- und C-Waffen herstellt, lagert oder benutzt, wird mit Stubenarrest nicht unter
  sieben Tagen bestraft!

Was ist 'bio' an den biologischen Kampfstoffen?
  Alles was kreucht und fleucht, was kribbelt und krabbelt, was sich vermehrt und stirbt
  ist bio! Biologische Kampfstoffe basieren also auf lebenden Ausgangsstoffen im weitesten
  Sinne. Die USA braut in ihren geheimen Laboren Kampfstoffe die Krankheiten verbreiten,
  die entweder bereits 'ausgestorben' waren oder stellen Varianten her, die jeden lauen
  Schnupfen zur tödlichen Bedrohung werden lässt. Diese Möglichkeiten hat der interessierte
  Privatmann natürlich nicht, aber es gibt einfache, nicht ganz so schreckliche Varianten,
  die jedermann in seinen eigenen vier Wänden zusammenbrauen kann. Dazu später mehr.

Und was sind Chemiewaffen?
  Bei chemischen Waffen handelt es sich grundlegend um Gifte - organische und anorganische.
  Versprüht jemand eine Zyankalilösung in einem Raum, sind alle darin befindlichen Menschen
  und Tiere innerhalb kurzer Zeit tot. So einfach ist das! Na ja, nicht jeder bekommt
  Zyankali pfundweise und so werden wir bei unseren selbstgemachten Chemiewaffen auf Dinge
  des täglichen Lebens zurückgreifen.

Giftgas selbstgemacht
  Das folgende Gas ist heimtückisch, seine Herstellung recht angenehm und seine Wirkung,
  besonders in geschlossenen Räumen z.B. Fahrzeugen, Fahrstühlen etc., verheerend!

  a) Benötigte Hilfsmittel

  1 Flasche Stonsdorfer
  1 Kiste Bier mit mindestens 12 Flaschen
  1 großer Topf Bohnensuppe mit viel Zwiebeln, Lauch und Kümmel

  b) Vorbereitung

  Etwa 1-2 Stunden vor dem geplanten Biowaffenangriff isst man mindestens einen Liter der
  Suppe. Damit man die Suppe nicht so 'trocken' hinunterwürgen muss, sollte man reichlich
  Stonsdorfer und Bier dazu trinken.

  c) Angriff

  Man verstopft sich kurz vor dem Angriff die Nasenlöcher mit Watte oder Filtern von
  Filterzigaretten und ruft dann die Zielperson an. Entweder lässt man ihn in die Wohnung
  kommen, um anschließend mit ihm im Fahrstuhl hinunterzufahren oder man fährt unter irgend
  einem Vorwand mit ihm im Auto.

  Befindet man sich mit der Zielperson in besagtem, engen Raum, grinst man ihn an und bläst
  ab, was der Darm hergibt. Dies sollte unbedingt in einem Moment geschehen, wo die Ziel-
  person weder den Fahrstuhl, noch das Auto verlassen kann.

  d) Wirkung

  Beim Betroffenen kommt es zu Schweißausbruch, Erweiterung der Pupillen, Atemnot und
  deutliche Verfärbung der Gesichtshaut.

Chemiewaffe mit Langzeitwirkung
  Die folgende Chemiewaffe gehört wahrscheinlich zum Hinterhältigsten, was sich der
  menschliche Geist je einfallen lassen hat. Nicht nur die direkte Wirkung auf die Ziel-
  person ist schrecklich, sondern die Tatsache, dass der betroffene Bereich für längere
  Zeit unbewohnbar wird.

  a) Benötigte Hilfsmittel

  1 bis 2 große Flaschen Tosca, 4711 oder ähnliches 'Altweiberperfüm'
  5 bis 10 dünne Plastiktüten
  1 Folienschweißgerät

  b) Herstellung

  Je ein Beutel wird mit einem Gemisch aus 500 cm³ Wasser und gut einer halben Tasse
  Altweiberperfüm gefüllt. Danach werden die Beutel mit einem handelsüblichen Schweißgerät
  für Tiefkühlkost verschlossen. Ideal ist ein Schweißgerät, das zusätzlich die Luft aus
  dem Beutel saugt!

  c) Angriff

  Man nimmt die Beutel und transportiert sie vorsichtig zum Ort des Angriffs. Kommt die
  Zielperson in Sichtweite bzw. ist die Gelegenheit günstig einen Raum anzugreifen, wirft
  man den bzw. die Beutel mit aller Macht, so das der Beutel zerreißt und sich der Inhalt
  großflächig verteilt. Ideal sind Wände oder andere harte Oberflächen bzw. Gegenstände.

  Blitzartig verbreitet sich ein ekelerregender Gestank, der jedes Stinktier fliehen lässt.
  Die Brühe und der Gestank zieht tief in Holz und Textilien ein, so das die Zielperson
  noch lange seine/ihre 'Freude' daran hat.

  d) Wirkung

  Es kommt zu Schweißausbrüchen, Übelkeit, Erbrechen, Panik und starkem Fluchtverhalten...
  besonders bei Personen unter 80 Jahren.

Nachwort und Warnung
  Dieser Text sollte so humorvoll genommen werden, wie er gedacht ist. Es war und ist
  garantiert nicht meine Absicht, Menschen dazu aufzufordern, andere Menschen zu gefährden
  oder zu schädigen.

  Wer die beschriebenen Techniken trotz Warnung in die Tat umsetzt, hat mit rechtlichen
  Konsequenzen (Sachbeschädigung, Körperverletzung etc.) zu rechnen.

                   Also lesen, lachen, aber... NICHT MACHEN!

Weitere interessante Texte     Kommentar zum Text im Forum abgeben