Ablaichen Ablage und Befruchtung der Eier
Ableger Direkt aus einer sogenannten Mutterpflanze
erzeugte Zweit-, Dritt- oder Mehrfachpflanze
Acorus Harte, grasartige Sumpfpflanze, die im
Aquarium sehr dekorativ wirkt, jedoch,
staendig unter Wasser gehalten, nur
begrenzt lebensfaehig ist.
Adsorption Bindung von Gasen oder geloesten Stoffen an
der Oberflaeche fester Koerper
adult Erwachsen in biologischem Sinn,
geschlechtsreif
Afterflosse Unpaarige Flosse auf der Unterseite des
hinteren Fischkoerpers
Aktivkohle Besonders poroeses, aus Holz- und Tierkohle
hergestelltes Material, das benuetzt wird,
um im Wasser geloeste Stoffe durch
Adsorption zu entfernen
Albinismus Durch Fehlen der Pigmente hervorgerufene
Farblosigkeit der Haut. Bei Vollalbinismus
schimmert der blutgefaessreiche
Augenhintergrund durch die Augenlinse, so
dass diese rot gefaerbt erscheint
albinotisch Die Merkmale des Albinismus zeigend
Algen Untergeordnete Pflanzen verschiedener Farb-
und Formbildung, die im Aquarium als laestig
empfunden werden ,-), aber nicht in jedem
Falle schaedlich sein muessen. Zumeist
einzellige Suess- und Salzwasserpflanzen,
die sowohl auf festen Unterlagen als auch
frei im Wasser wachsen. Die grossen
blattbildenden Arten bezeichnet man als Tang
Alkalisch In der Wasserchemie das Gegenteil von sauer.
Wasser wird dann als alkalisch bezeichnet,
wenn es Ph-Werte von 7 - 14 hat
Allesfresser Bei Aquarienfischen die Arten, die Futter
pflanzlicher und tierischer Art zu sich
nehmen
Ambulia Gebraeuchliche Bezeichnung fuer die in
Suedostasien beheimatete Wasserpflanze
"Sumpffreundin" (Limnophila)
Ampullaria Apfelschnecke
Ammoniak NH 3. Das erste Abbauproduktbei der
Zersetzung organischer Stoffe, das fuer
Fische hochgiftig ist
Anale Afterflosse
Anatomie Lehre von der Gestalt undvom Koerperbau
anatomisch Sich auf Gestalt und Koerperbau beziehend
Andropodium Zum Geschlechtsorgan umgebildete Afterflosse
der Hochlandkaerpflinge (Goodeidae)
Anflugnahrung Nahrung, die ueber der Waseroberflaeche
fliegt oder schwebt, meist Insekten
Anfuettern Fuetterung der frischgeschluepften
Jungfische nach Aufzehrung des Dottersacks
annuell Jaehrlich - einjaehrig, Fische aus
Trockengebieten mit ausgepraegten
Jahresrhythmus und einer Lebensdauer von
nur einer Saison. Die Arterhaltung wird hier
durch in Schlamm abgelegte Eier ermoeglicht.
Der Laich durchlaeuft eine oder mehrere
Diapausen
annuelle Arten Fischarten, die zu ihrer Laichentwicklung
eine Diapause in Form einer Trockenperiode
des Laiches beduerfen
Aphyosemion Artenreiche, beliebte "Killifischgattung"
Aponogeton Wasseraehren, Gattung afrikanischer
Knollenpflanzen
Aquarium Abgeleitet von lat. Wort Aqua = das Wasser
Araeometer Geraet um die Dichte des Meerwassers zu
messen
Art Grundeinheit von Tieren oder Pflanzen, die
in allen wesentlichen Merkmalen von der
aeusseren Erscheinung bis zu ihren Genen
uebereinstimmen und sich miteinander
fortpflanzen koennen
Artenbecken Aquarium in dem nur eine Fischart gepflegt
wird
Artemia - Salinenkrebse - In vielen Salzseen der
Erde vorkommende Krebsart, deren Eier
laengere Trockenperioden ueberstehen.
Wissentschaftliche Bezeichnung fuer den etwa
1 cm grossen - Salinenkrebs -. Die
frischgeschluepften Larven werden als
- Nauplien - bezeichnet. Bestens geeignet
fuer die Aufzucht von Fischbrut.
Jahrelang in trockenem Zustand haltbar und
jederzeit in Salzwasser erbruetet werden
koennen. Sehr gutes Futter zur Aufzucht von
Jungfischen in der Zierfischzucht
Atoll Koralleninsel, die aus einem Riffkranz und
einer Lagune besteht
Aufwuchs Die auf Steinen u.a. wachsenden einzelligen
Algen und die in ihnen lebenden tierischen
Kleinorganismen
Aufwuchsfresser Fisch, der sich insbesondere von Aufwuchs
ernaehrt
Bachroehrenwuermer
- Schlammwurm - Tubifex - In stark
verschlammten Gewaessern vorkommende
Wurmart, die nur nach ausreichender
Waesserung zur Verfuetterung geeignet ist
Ballaststoffe Unverdauliche Teile der Nahrung
Bakterien Einzellige Mikroorganismen, von denen einige
Arten im Aquarium eingesetzt werden, um
Stickstoffprodukte abzubauen. Andere dagegen
uebertragen Krankheiten
Barbus Gattung vieler beliebter, ausschliesslich
in Asien beheimateter Aquarienfische
Barteln Laengliche Bartfaeden am Kopf und im
Maulbereich der Fische, die Geschmacks- und
Tastzellen besitzen
Bauchflossen Paarige Flossen auf der Koerperunterseite,
die bei manchen Fischarten verkuemmert sind
Bauchrutscher Fische, die nicht im freien Wasser schwimmen
koennen (wegen Schwimmblasendefekten)
Bauchwassersucht Unheilbare Zierfischkrankheit
Zumeist durch Bakterien hervorgerufene
Krankheit, bei der sich im Bauchraum
Koerperfluessigkeit ansammelt
Becken Volkstuemlich fuer Aquarium
Belueftung Foerderung des Gasaustausches zwischen
Wasseroberflaeche und Luft durch Einblasen
von Druckluft
Betta Gattung des Kampffisches
Biologische Filterung Filterung des Wassers durch
Nitrosomonas- und Nitrobacterbakterien, die
Ammoniak erst zu Nitrit und dann zu Nitrat
umwandeln
Biologisches Gleichgewicht Optimales Verhaeltnis von
Wasser zu Fischen und Pflanzen.
Biotop Natuerlicher Lebensraum artverschiedener
Lebewesen (Tiere und Pflanzen)
Biotopbecken Aquarium, das mit Einrichtung, Pflanzen- und
Fischbesatz ein Biotop moeglichst
naturgetreu nachgestalten will
Black Molly Sehr huebsche, schwarze Variante eines
"Lebendgebaerenden"aus der Familie
Mollienesia
Bodenfisch Fisch, der sich bevorzugt in den unteren
Wasserschichten oder am Boden aufhaelt
Bodengrund Sand, Kies, Geroell, Granulat, welches
neben dem dekorativen Charakter den
Pflanzen Verankerungs- und
Nahrungsmoeglichkeiten bietet und
Gewohnheiten spezieller Fischarten
entgegenkommt
Bodenheizung Innerhalb oder ausserhalb des Aquariums
angebrachtes, unter dem Bodengrund
befindliches Heizaggregat
Brackwasser Mischung von Suess- und Seewasser
unterschiedlicher Verhaeltnisse. Das in
Flussmuendungen entsteht und einen
Salzgehalt von etwa 10 % aufweist
Brustflosse Paarige Flosse auf der Koerperunterseite,
die sich unmittelbar hinter dem
Kiemendeckeln befinden
Brutpflege Insbesondere von den Cichliden ausgeuebtes
Elternverhalten. Schutz und Pflege des
Geleges und der frischgeschluepften
Jungfische vor Nachstellungen anderer Fische
Buntbarsche Volkstuemliche Bezeichnung fuer verschiedene
Cichlidenarten
Cabomba Feinfiederige, suedamerikanische
Wasserrpflanze
Carassius Gattungsbezeichnung fuer den Goldfisch und
seine Zuchtformen
Ceratopteris Gattung beliebter Aquarienpflanzen
(Sumatrafarn u. ae.)
Characidae Familie der Salmler
Chlor Geloestes, fuer Aquarienfische
schaedliches Giftgas in Leitungswaessern
Chlorose Auf Eisenmangel zurueckzufuehrende
Wasserpfanzenkrankheit
Cichlasoma Gattung suedamerikanischer Buntbarsche
Corydoras Gattung der sogenannten Panzerwelse
Crustacea Lat. Bezeichnung fuer Krebstierchen
Cryptocoryne Gattung suedostasiatischer Aquarienpflanzen
Ctenoidschuppen Kammschuppen - Schuppen, deren freie Raender
mit kleinen Zaehnchen besetzt sind
Cycloidschuppen Rundschuppen - Schuppen, mit glatten freiem
Rand
Cyclops Kleinkrebse, Huepferlinge, die im Aquarium
als Lebendfutter verwendet werden. Diese
sind jedoch mit Vorsicht zu behandeln, da
sie die Zwischenwirte von manchen
Bandwurmarten sind. Nahrhaft, besonders
eiweissreich, fett- und kohlehydratarm
Cynolebias Suedamerikanische "Killifischgattung"
Danio Lat. Gattungsname und volkstuemliche
Bezeichnung fuer Barbenarten, spez.
Zebrabarbe (Danio rerio)
Daphnien Lat. Name fuer Wasserfloehe - Kleinkrebse.
Werden im Aquarium als Lebendfutter
verwendet. Hauptsaechlich in Dorfteichen,
die mit Wassergefluegel besetzt sind zu
finden. Gutes Lebendfutter , wenn sie im
Wechsel verfuettert werden, allerdings
ballastreich und wenig nahrhaft
Dauereier Fischlaich oder Fischeier, die eine
wesentlich laengere Entwicklungsdauer bis
zum Schlupf der Jungtiere benoetigen und so
bei Ausfall der Regenzeit die Arterhaltung
sichern
Deckscheibe Glasauflage zur Trennung von Lichtquelle
und Wasseroberflaeche
Degeneration Oftmals durch Inzucht betriebene Entartungen
bei Fische und Pflanzen
Detritus Organische Abbauprodulte der Pflanzen. Sich
am Boden absetzende Sinkstoffe meist
organischer Herkunft
Diapause Ruheperiode der Entwicklung von Lebewesen.
Bei den eierlegenden Zahnkarpfen (annuelle
Arten) Entwicklungsruhe in der
Embryonalentwicklung des Keimlings im Ei
Dichte Das Verhaeltnis von Masse und Volumen.
Meerwasser wiegt aufdgrund der vielen in ihm
geloesten Mineralstoffe mehr als die gleiche
Menge Suesswasser
Diskusfische Gattung suedamerikanischer Buntbarsche
Dorsale Rueckenflosse
Dornauge Aalfoermige, nachtaktive Aquarienfische
aus Suedostasien
Dottersack Naehrstoffdepot der frischgeschluepften und
noch nicht schwimmfaehigen Jungfische. In
einem anhaengenden Sack enthalten
Drosophila Essigfliegen, Fruchtfliegen,
Als Zierfisch-Lebendfutter geeignete,
stummelfluegige Fliege. Wird gern in
Kulturen gezuechtet und dient Fischen als
Nahrung, die Insektenfutter benoetigen
Durchluefter Begriff fuer Aquarienluftpumpen
Echinodorus Gattungsname fuer die suedamerikanischen
Schwertamazonaspflanzen
Eierlegende Zahnkarpfen - Killifische - Fundulen -
(Volkstuemliche Bezeichnungen)
Eiweissabschaeumer Wird im Seewasseraquarium verwendet.
Er entfernt eiweisshaltige Stoffe aus dem
Wasser durch kuenstliche Schaumerzeugung
Ektoparasit Auf der Haut des Wirtstiers befindliche
Schmarotzer
Elektrik Mit dem Aquarium direkt zusammenhaengende,
elektrisch betriebene Geraete,
z.B. Beleuchtung, Heizung, Filterung
Elodea Wasserpest (verschiedene Arten)
Embryo Sich im Mutterleib entwickelnder, von einer
Eihuelle umgebener Keim
emers Teilweise oder ganz ueber dem Wasserspiegel
vegetierendes Pflanzenwachstum
Enchytraen Fuer die Zierfischernaehrung geeignete,
kultivierbare Wurmart (Lebendfutter). Kleine
weisse Wuermer, die in Kulturen gezuechtet
werden koennen und gelegentliches Futter
darstellen. Sie koennen, ueber laengere Zeit
gefuettert, leicht zur Verfettung der Tiere
fuehren, weil sie sehr naehrstoffreich und
besonders fetthaltig sind
endemisch Tier- oder Pflanzenarten, die nur in einem
begrenzten Gebiet vorkommen. Ein Beispiel
sind die Hochlandkaerpflinge, deren
natuerlicher Vorkommensraum auf die
Gewaesser in den hochgelegenen
Gebirgsregionen Mittelamerikas beschraenkt
ist
Entoparasit Im Fischkoerper befindlicher Parasit
Epiplaty Begriff fuer hechtartige, eierlegende
Zahnkarpfen (Killifische)
Ethologie Lehre vom Verhalten der Tiere
Etroplus Einzige asiatische Gattung der Buntbarsche
Eutrophierung Uebersaettigung des Wassers mit Naehrstoffen,
die zu Sauerstoffverzehrung durch
uebermaessiges Pflanzenwachstum fuehrt
Exkremente Koerperausscheidungen
Fadenfische Deutsche Bezeichnung fuer die Labyrither
(Kletterfische)
Familie Verwandte Gattungen bilden eine Familie
Fangglocke Veraltetes, aus Glas bestehendes Geraet
zum Herausfangen der Aquarienfische
Fauna Allgemeinbedeutend fuer Tierwelt
Fettflosse Insbesondere die Salmler charakterisierende
-oftmals kaum erkennbare- Flosse auf der
hinteren Rueckenlinie, zwischen Ruecken- und
Schwanzflosse
Filamente Faedige Fortsaetze an der Eioberflaeche von
Fischlaich
Filter Technisches Geraet zur optischen
Reinerhaltung und biologischen Aufbereitung
des Aquariumwassers
Filterung Massnahme zur staendigen Reinigung des
Aquariumwassers, bei der feste Stoffe durch
das Filtersubstrat zuruechgehalten und
geloeste Stoffe durch Bakterien in andere
umgewandelt werden
Filtersubstrat Material, das zur mechanischen und
biologischen Filterung des Aquarienwassers
verwendet werden
Fischtuberkulose Unheilbare Krankheit
Flossen Fortbewegungs- und gleichgewichtssteuernde
haeutige Fischorgane. Paarige Flossen
koennen zusammengefaltet, unpaarige
aufgestellt und angelegt werden. Man
unterscheidet Afterflosse (Anale = A),
Rueckenflosse (Dorsale = D), Schwanzflosse
(Caudale = C), Bauchflossen (Ventrales = V),
Brustflossen (Pectorales = P)
Flossenfaeule Mit handelsueblichen Praeparaten heilbare
Krankheit
Flossenstrahlen Knochige Stuetzelemente in den Flossen,
knoecherne (Hartstrahlen, Stachel) oder
knorpelige (Weichstrahlen). Meist durch
Flossenhaeute verbunden
Freilaicher Fisch, der im offenen Wasser ablaicht
Freischwimmen Jungfische, die ihren Dottersack aufgezehrt
haben und sich selbststaendig bewegen,
schwimmen frei
Futter Den vollen Vitaminbedarf der Fische
deckende Nahrungsmittel. Aufgrund ihrer
Seuchen- und Keimfreiheit werden
ueberwiegend - Trockenfutter - in Flocken-
oder Tablettenform verwendet
Futtertabletten Im Fachhandel erhaeltliches Trockenfutter,
das in Pillenform zusammengepresst ist
Gambusia Gattung lebendgebaerender Zahnkarpfen, die
heute nur noch wenig anzutreffen sind, in
den Anfaengen der Aquaristik jedoch ueber
eine grosse Popularitaet verfuegte
Garnelen Krebse, die speziell an Seewasserfische
verfuettert werden
Gasaustausch An der Wasseroberflaeche stattfindender
Prozess, bei dem Kohlendioxyd an die Luft
abgegeben und Sauerstoff aus dieser
aufgenommen wird
Gattung Einheit in der Systematik biologischer
Bestimmungen. Verwandte Arten bilden eine
Gattung
Gelege Die gesamten Eier die von einem
Fischweibchen abgelegt werden
Genetik Vererbungslehre
Genitalien Geschlechtsorgane
Geschlechtsdimorphismus Auffallende aeusserliche
Unterschiede zwischen den Geschlechtern in
Form und Farbe, ist entweder dauernd
vorhanden oder tritt nur waehrend der
Laichzeit auf
Geschlechtssymbole In zoologischen Fachbuechern werden
die Geschlechter meistens durch ein Symbol
gekennzeichnet. Fuer Maennchen ein Kreis mit
Pfeil nach rechts oben, fuer Weibchen ein
Kreis mit Kreuz nach unten. Mehrzahl Symbol
verdoppelt
Gesellschaftsbecken Aquarium, in dem verschiedene
Fischarten zusammen gepflegt werden, die
jedoch in ihren Lebensanspruechen und ihrem
Charakter einigermassen uebereinstimmen
sollten
Gonopodium Maennliches Begattungsorgan der
Lebendgebaerenden Zahnkarpfen. Zum
Fortpflanzungsorgan umgebildete Afterflosse
Grindalwuermer Kleine, weisse Wuermer, die in Kulturen
gezuechtet werden koennen und vor allem als
Jungfischfutter geeignet sind
Gruenfutter Pflanzliche Kost, die einen hohen Anteil an
Balaststoffen hat
Habitus Gestalt
Harnischwelse Gattung nachtaktiver, suedamerikanischer
Welse
Haerte Durch das Vorhandensein von Haertebildnern
(Kalzium, Magnesium, usw.) hervorgerufener
Zustand des Wassers. Die Beachtung der H.
ist fuer die haltung und Zucht vieler
Zierfische von grosser Bedeutung.
hart In der Wasserchemie die Bezeichnung fuer
Wasser, das einen hohen Anteil an Kalzium-
und Magnesiumsalzen aufweist. Der jeweilige
Haertegrad wird in Grad Deutscher Haerte
(øDH) angegeben
Hauttruebung Heilbare, parasitaere Krankheit
Heizer Geraet zur Erwaermung des Aquariumwassers,
das in der Regel mit einem Thermostaten
gekoppelt ist
Heizung Aggregate unterschiedlicher Ausfuehrung zur
Temperierung des Aquariumwassers
Hemigrammus Gattungsname zahlreicher, bekannter Salmler
Huminsaeuren Organische Saeuren, die den pH-Wert des
Wassers senken und ihm eine braeunliche
Faerbung geben. Sie koennen durch eine
Filterung ueber Torf ins Wasser eingebracht
werden
Hydra Mit Lebendfutter eingeschleppter
Wasserpolyp
Hyphessobrycon Gattung suedamerikanischer Salmler
Ichthyologie Wissentschaftliche Fischkunde
Ichthyophthirius Heilbare Krankheit, volkstuemlich
auch Ichthio, Ick oder Puenktchenkrankheit
Importfische Ausserhalb Deutschlands gezuechtete oder
gefangene (dann als WF = Wildfang
deklarierte) Aquarienfische
Infusorien Winzige Raedertierchen (Wimpertierchen), die
zur Aufzucht einiger Fischarten
unentbehrlich sind. Als Sammelbezeichnung
zoologisch falsch !
Inkubation Krankheitszeit zwischen Ansteckung und
Ausbruch
Ionen Positiv und negativ geladene Teilchen, die
in einem elektrischen feld hin und her
wandern
Ionentauscher Wasserunloesliche Kunstharze, die negativ
geladene Ionen in positiv geladene umwandeln
koennen und umgekehrt
Jungfisch Stadium vom Ausfall aus dem Mutterleib
(bei Lebendgebaerenden) bis zum
Freischwimmen (bei Eierlegenden)
Kammschuppen Ctenoidschuppen - Schuppen, deren freie Raender
mit kleinen Zaehnchen besetzt sind
Kescher Netz zum Herausfangen der Fische aus dem
Aquarium oder Futterfangnetz
Kiemen Atmungsorgane der Fische, die den im Wasser
geloesten Sauerstoff aufnehmen
Kiemendeckel Die aeusserlich sichtbaren, beweglichen
Knochenplaettchen zu beiden Seiten des
Kopfes, die die empfindlichen Kiemen vor
Verletzungen schuetzen
Kiemenwuermer Parasitaere Saugwuermer der Gattung
Gyrodactylus, die das Kiemengewebe der
Fische zerstoeren
Klassifikation Systematische Gliederung der Tiere und
Pflanzen
Knochenfische Fische mit knoechernem Skelett.
Aquarienfische sind es fast ausschliesslich
Kohlendioxid (CO 2) Gas, das bei der Verbrennung
organischer Stoffe, der Atmung von Lebewesen
und der Gaehrung entsteht und von Pflanzen
bei der Photosynthese in Zucker
umgewandelt wird
Kohlensaeure Wichtiger Faktor im Aquariumhaushalt
Kosmopolit Ueber die ganze Erde verbreitete Tier- oder
Pflanzenart
Krebstiere Wasserbewohnende Gliederfuesser. Niedere
Krebse wie Cyclopswerden im Aquarium oft
verfuettert. Von Hoeheren Krebsen wie
Garnelen und Krabben wird zumeist das
Fleisch verfuettert. Manche Krebsarten
werden auch im Aquarium gehalten
Labeo Gattung von "Karpfenartigen", vielfach
volkstuemlicher Begriff fuer den
Feuerschwanz
(Epalzeorhynchus (Labeo) bicolor)
Laenge Man unterscheidet bei Fischen zwischen
Koerperlaenge (von der Schnauzenspitze bis
zur Schwanzwurzel) und Gesamtlaenge (bis zum
Ende der Schwanzflosse)
Laich Ins Wasser oder auf ein Substrat abgelegte
Fischeier, Gelege
Laichraeuber Fische, die keine Brutpflege betreiben und
ihre eigenen Eier fressen
Laichsubstrat Verschiedene Unterlagen auf die die
einzelnen Fischarten ihre Eier ablegen. Es
sind meist feinfiedrige Pflanzen, Algen,
Kunststoffwatte, Wurzelfasern, Torf, u.a.
Laichzeiten In der freien Natur werden wohl von allen
Fischen bestimmte Jahreszeiten zum Laichen
eingehalten, in denen die Fischbrut optimale
Lebendsbedingungen zu erwarten hat. Diese
Zeiten werden in erster Linie durch
klimatische Gegebenheiten bestimmt. Im
Aquarium verwischen sich die Laichzeiten
durch den Einsatz von technischen
Hilfsmitteln und die Fuetterung mit der
Zeit, waehrend sie bei Importfischen
deutlicher sind. Es empfiehlt sich aber,
auch bei Aquarienfischen zwischen den
einzelnen Zuchtansaetzen ausreichend
Ruhepausen einzulegen
Larve Stadium von der Eihuellensprengung bis zum
Freischwimmen
Lebendfutter Kleintiere die lebend an die Fische
verfuettert werden. In der Aquaristik
zusammenfassend fuer alle Arten von
Futtertieren z.B. Kleinkrebse (Daphnien,
Cyclops), Wuermer (Enchytraeen, Tubifex),
Mueckenlarven, Insekten u.a. Einzelne
Fischarten erkennen nur "Lebendes" als
Futter an !
Leitfaehigkeit Gehalt des Wassers an Haertebildnern und
geloesten Salzen
Limia Gattung Lebendgebaerender Zahnkarpfen
Makropode Gehoert zu den Kletterfischen, erster in
Europa eingefuehrter, exotischer Zierfisch
Maronibuntbaesch Kurzbezeichnung fuer Aequidens
maroni, dem Schluessellochbuntbarsch
Maulbrueter Allgemeinbezeichnung fuer Fische
verschiedener Artzugehoerigkeit, die den
Laich im Maul (Mundhoehle) zur Reifung
bringen
mechanische Filterung Reinigung des Aquarienwassers von
Schmutzpartikeln und Truebstoffen, indem
man es durch feine Filtermaterialien
fliessen laesst
Metynnis Gattung suedamerikanischer Scheibensamler
Microsorium Aquariumpflanze ohne Bodenbewurzelung, auch
unter dem Namen Javafarn und Nacktfarn
bekannt
Mikro Essigaelchen, ein selbst zu kultivierendes
Aufzuchtfutter. Sehr kleine Fadenwuermer,
die als Jungfischnahrung geeignet sind und
in Kulturen gezuechtet werden koennen
Mimikry Gezielte Nachahmung der Form, der Farbe oder
des Verhaltens einer Tierart durch eine
andere
Millionenfisch Volkstuemliche Bezeichnung fuer den Guppy
(Poecilia Lebistes reticulata)
Mindesttemperatur Niedrigste T., die ein Fisch
vorruebergehend vertraegt
Mueckenlarven Rote, weisse und schwarze Mueckenlarven,
als sehr gutes Zierfischfutter eingesetzt.
Wird in Regentonnen, Weihern u.a. gefunden
Mundoeffnung Kann bei Fischen oberstaendig, unterstaendig
oder endstaendig sein
Mutation Spontan auftretende Aenderungen der
Erbsubstanz
Myriophyllum Tausendblatt, beliebte Aquarienpflanze
Nannostomus Ziersalmler
Nauplius Die frischgeschluepfte Larve von Artemia.
Plural von Nauplien. In der Zierfischzucht
sind die N. von Cyclops, Artemia u.a.
Krebstieren unentbehrliche Jungfischnahrung
Neon Allgemeinbegriff fuer Salmler
unterschiedlicher Farbformen (einfacher
Neon, roter Neon, gruener Neon, schwarzer
Neon)
Neonkrankheit Durch Bakterien hervorgerufene
Fischkrankheit, die insbesondere Salmler und
karpfenaehnliche Fische befaellt
Neuromasten Rezeptoren der Seitenlinienorgane von
Fischen
neutral In der Wasserchemie die Bezeichnung fuer
chemisch reines Wasser, das weder sauer noch
alkalisch ist. Neutrales wasser hat einen
pH-Wert von 7
nichtannuelle Arten Fischarten, die in ihrer
Laichentwicklung keiner Diapause oder
anderer Ruhezeiten beduerfen. Die
Laichentwicklung verlaeuft kontinuierlich
Niedere Tiere Im Seewasseraquarium als Aktinien bezeichnet:
Seerosen, -nelken, -anemonen, Korallen,
Roehrenwuermer etc.
Nitrat (NO 3) Schwach giftiges, in niedriger
Konzentration unschaedliches Endprodukt des
Abbaus stickstoffhaltiger Substanzen
Nitrit (NO 2) Giftiges Zwischenprodukt des Abbaus
stickstoffhaltiger Substanzen
Nitrobacter-Bakterien Bakterien, die Nitrit unter
Mitwirkung von Sauerstoff in Nitrat
umwandeln
Nitrosomonas-Bakterien Bakterien, die Ammoniak unter
Mitwirkung von Sauerstoff in Nitrit
umwandeln
Nominatform Innerhalb einer in Unterarten
aufgegliederten Art die Form, nach welcher
die betreffende Art benannt ist. Die N. ist
in der Nomenklatur daran zu erkennen, dass
sich der Artname wiederholt, z.B:
Aphyosemion gardneri gardneri
Nothobranchius Killifischgattung
Oekologie Lehre von der Beziehung der Lebewesen zu
ihrer Umwelt
Oodinium Besonders im Seewasseraquarium auftretende,
heilbare Krankheit.
Parasitaeres Geiseltierchen, das bei
Suesswasserfischen die Samtkrankheit, bei
Salzwasserfischen die Korallenfischkrankheit
hervorruft. Sie gehoeren zu den Flagellaten
oder Geisseltierchen
Ordnung Verwandte Familien bilden eine Ordnung
Osmose Ein Druckausgleich verschieden salzhaltiger
Waesser durch eine Membrane (Fischhaut)
Ovarium Weibliches Geschlechtsorgan (Eierstock)
Paarige Flossen Flossen, die stets paarweise vorhanden sind
Paarung Begattung, Kopulation
Paludarium Aquarium mit Wasser- und Landteil
(Sumpfaquarium)
Pantoffeltierchen Einzeller, zur Jungbrutaufzucht
geeignet, aehnlich - Infusorien -
Paradiesfisch siehe Makropode
pelagisch Pelagial = Zone des freien Wassers
natuerlicher und auch kuenstlicher Gewaesser
Pelmatochromis Gattung afrikanischer Buntbarsche
Permutit Zur Wasserenthaertung verwendbares
Kunstharzprodukt
Photosynthese Prozess, bei dem Pflanzen unter Mitwirkung
von Licht und Kohlendioxid Zucker herstellen
pH-Wert Bemessungsgrundlage des Aquariumwassers im
saueren, neutralen bzw. alkalischen
Bereich. Von 1 - 14 reichende Richterskala
fuer den Saeuregrad
Physiologie Wissenschaft der Funktionen von Organen
Pigmentierung Farbgebung
Plankton Gesamtheit der niederen, tierischen und
pflanzlichen Mikroorganismen im Wasser
Plasma Zellsubstanz der Lebewesen
Platy Volkstuemliche Bezeichnung fuer die
verschiedenen Zuchtformen des
Lebendgebaerenden Poecilia xiphophorus
maculatus
Plistophora Insbesondere bei den Neonfischen
auftretende, nicht heilbare Krankheit
Poecilia Gattung Lebendgebaerender Zahnkarpfen
Pompadurfisch Volkstuemliche Bezeichnung fuer Diskus
Primaer Vorrangig
Protozoen Urtierchen, die, millionenfach auftretend,
im Aquarium zur sogenannten bakteriellen
Wassertruebung fuehren
Pseudo Falsch, wird mehrfach bei der lateinischen
Bezeichnung von Aquarienfischen verwendet
(Pseudotropheus, Pseudodoxiphophorus etc.)
Pterophyllum Flossenblatt, Gattungsbezeichnung des
Skalars (Segelflosser)
Puntius Veraltete Gattungsbezeichnung fuer Barbus
Putzerfisch Fisch, der andere Fische von ihren
Hautschmarotzern befreit
Quellmoos Einheimische, in stark fliessenden Baechen
vorkommende Bueschelpflanze. Fuer das
Tropenaquarium nur voruebergehend geeignet
Rasbora Vielartige Gattung beliebter Barbenarten
(Keilfleckbarbe, Sumatrabarbe usw.)
Regeneration Zurueckbildung von Koerperteilen in die
natuerliche Form
Resistenz Widerstandskraft gegen andauernde
koerperliche Belastungen
Revier Wohngebiet eines Fisches, das erbittert
gegen Eindringlinge jeder Art verteidigt
wird
Rhizom Zur Vermehrung dienendes, unterirdisch
gefuehrtes Pflanzenstueck
Riff Kuenstliche Baenke und Klippen im Meer, die
aus den Skeletten abgestorbener
Steinkorallen bestehen
Rivulus Gattung mittelamerikanischer Killifische
(Fundulen)
Rossmaessler Begruender der Aquarienkunde 1806 - 1867
Rundschuppen Cycloidschuppen - Schuppen, mit glatten freiem
Rand
Sagittaria Vielfaeltige, ueber weite Teile der Erde
verbreitete Pflanzengattung (Pfeilkraeuter)
Saison Jahreszeitlich beschraenkt
Salinenkrebse - Artemia - In vielen Salzseen der Erde
vorkommende Krebsart, deren Eier laengere
Trockenperioden ueberstehen.
Wissentschaftliche Bezeichnung fuer den etwa
1 cm grossen - Salinenkrebs -. Die
frischgeschluepften Larven werden als
- Nauplien - bezeichnet. Bestens geeignet
fuer die Aufzucht von Fischbrut.
Jahrelang in trockenem Zustand haltbar und
jederzeit in Salzwasser erbruetet werden
koennen. Sehr gutes Futter zur Aufzucht von
Jungfischen in der Zierfischzucht
Saprolegnia Heilbare, pilzartige Erkrankung bei
Aquariumfischen
sauer In der Wasserchemie das gegenteil von
alkalisch. Saures Wasser hat einen pH-Wert
von 1 -7
Sauerstoff (O 2) Fuer die Fische in im Wasser geloester
Form lebensnotwendig, fuer Wasserpflanzen
des nachts von Bedeutung
Schlaf der Fische Wenn ueberhaupt, erkennbar nach
Abschalten der Beleuchtung: Farbverblassung,
konstante Ruhestellung, Anlehnen an Pflanzen
und Dekoration bis hin zur vertikalen
Flachlegung
Schlammwurm - Tubifex - Bachroehrenwuermer - In stark
verschlammten Gewaessern vorkommende Wurmart,
die nur nach ausreichender Waesserung zur
Verfuetterung geeignet ist
Schreckhaftigkeit Je nach Art kann dies durch
unvorsichtiges Hantieren oder abrupte
Beleuchtungsabschaltung hervorgerufen werden
Schuppen Je nach Art hornige oder knochige, sich
ueberlappende Platten, die den Fischkoerper
bedecken
Schwarm Gruppe mehrerer, meist gleichartiger Fische
Schwarnfisch Fisch, der in der Gemeinschaft vieler
Artgenossen lebt
Schwarzwasser Tropisches Naturgewaesser von aeusserst
geringer Haerte und sauren pH-werten
Schwimmblase Gasgefuelltes Organ, das es den Fischen
ermoeglicht, sich ohne Absinken im Wasser zu
bewegen
Seitenlinie Sinnesorgan der Fische, das sich ueber beide
Koerperseiten erstreckt und auf geringste
Wasserdruckwellen reagiert. Zellen des
Ferntastsinnes, die hinter Poren in der Haut
verborgen sind. Die S. ist in der Regel als
feine, punktierte Linie deutlich zu erkennen
sekundaere Geschlechtsmerkmale Die aeusserlich sichtbaren
Unterschiede der Geschlechter, z.B. in der
Groesse, der Faerbung, der Koerper- und
Flossenform
senkrechte Flossen unpaare Flossen, siehe - Flossen -
Silikonkautschuk Klebematerial, das verwendet wird,
um Aquariumscheiben ohne Rahmen
kraftschluessig miteinander zu verbinden
Sonnenbarsche Volkstuemliche Sammelbezeichnung
nordamerikanischer Cichlidenarten
Spurenelemente In geringen Mengen vorhandene, wertvolle
chemische Grundstoffe
Staubfutter Feinstes lebendes oder kuenstliches Futter
zur Aufzucht von Jungbrut
Steinkorallen Blumentiere, aus deren Kalkhaltigem
Skeletten Riffe und Atolle bestehen
Stickstoff (N) Chemisches Element, das sowohl in der
Luft als auch in gebundener Form in
organischen Stoffen vorkommt
submers Ausschliesslich unter der Wasseroberflaeche
vegetierendes Pflanzenwachstum
Substrat Fuer verschiedene Fischarten notwendige,
natuerliche oder kuenstliche Ablaichhilfe
(Algen, Blaetter etc.)
Substratlaicher Fisch, der seine Eier auf einer festen
Unterlage ablegt
Symbiose Einander ergaenzendes, existenznotwendiges
Zusammenleben verschiedenartiger Lebewesen
zum gegenseitigen Vorteil
Symposium Fachlich ausgerichtete Veranstaltung
(Sitzung, Kongress, Tagung etc.)
Synonym Zwei oder mehrere Namen, die sich auf das
gleiche Taxon beziehen, die
wissenschaftlichen Namen repraesentieren
also ein und die selbe Art. Gemaess der
Regeln der Zoologischen Nomenklatur ist aber
nur einer der synonymen Namen, meist der
aeltere, gueltig. Der ungueltige Name heisst
dann das Synonym
Taufliegen - Drosophila - Als Zierfisch-Lebendfutter
geeignete, stummelfluegige Taufliege
Taxon Jede mit einem gueltigen oder ungueltigen
belegte systematische Kategorie, z.B.
Unterart, Art, Gattung usw.
Technische Hilfsmittel Sammelbezeichnung fuer Geraete, die
zur optimalen Funktion des Aquariums
beitragen
Tetra Griechisch: Vier
Thermostat Teil des Heizers, das die Stromversorgung so
reguliert, dass das Aquarienwasser immer die
selbe Temperatur hat
Auch Eigenstaendig fuer Terrarien
erhaeltlich
Torf Zur Dekoration und als Filtermasse geeignet,
wenn frei von schaedlichen Einschluessen.
Filtermaterial, das Huminsaeuren enthaelt
und zur Ansaeuerung, Enthaertung und
Braunfaerbung des Aquarienwassers verwendet
wird
toxisch Toedlich wirkend
Trockenfutter Keimfreies, im Fachhandel erhaeltliches
Fischfutter in Flocken-, Granulat- und
Tablettenform. Im Idealfall enthaelt es alle
wichtigen Naehrstoffe, Vitamine und
Spurenelemente. Zum Trockenfutter werden
heute zusammenfassend auch Futterarten wie
Futterpaste, Futtertabletten,
gefriergetrocknetes Futter usw. gezaehlt
Trypaflavin Wichtige, desinfizierend wirkende Substanz,
in Zierfisch-Heilmitteln
Tubifex - Schlammwurm - Bachroehrenwuermer - In
stark verschlammten Gewaessern vorkommende
Wurmart, die nur nach ausreichender
Waesserung zur Verfuetterung geeignet ist.
Mit Vorsicht zu verwenden, weil sie die
Zwischenwirte mancher Bandwurmlarven sind
Turbellarien Im Aquarium schmarotzende Wuermer, die als
kleine, weisse Striche an den Scheiben
erkennbar sind und von den meisten Fischen
nicht gefressen werden (Scheibenwuermer)
Ausname: Makropoden
unpaare Flossen Die nur einfach angelegt sind, wie
Ruecken- After- und Schwanzflossen
Siehe Flossen
Urform Natuerliche Stammform
Vallisnerien Verschiedenfoermige Aquariumpflanzen,
deutsche Bezeichnung: Sumpfschrauben
variabel Veraenderlich
vegetativ Ungeschlechtliche Pflanzenvermehrung durch
Ableger, Sprossen usw.
Vitamine Wirkstoffe, die selbst in geringsten Mengen
lebensnotwendig sind und beim Fehlen zu
Mangelerscheinungen fuehren
vivipar Lebendgebaerend
Vollglasaquarien Rahmenloses Aqaurium, das aus mit
Silikonkautschuk kraftschluessig miteinander
verklebten Scheiben besteht
Wasser Lebenselement der Aquariumfische und
-pflanzen, dem groesste Aufmerksamkeit
zukommen muss
Wasseraufbereitung Durch Zusaetze erwirkte, auf die
speziellen Anforderungen der Aquariumfische
zugeschnittene Veraenderung einheimischen
Wassers
Wasserhaerte Wichtiger, messbarer Wert im Wasser
Wasserstoff-Ionen-Konzentration Ausdruck fuer - pH-Wert -
Wassertruebung Durch Bakterien oder feinste Algen
hervorgerufene, optische Verunreinigung
- siehe Protozoen -
Wasserzusammensetzung Sammelbegriff fuer den Haerte- und
und den Saeuregrad des Wassers
weich In der Wasserchemie die Bezeichnung fuer
Wasser, das eine geringe Konzentration an
Kalzium- und Magnesiumsalzen aufweist
Weichtiere Sammelbegriff fuer alle Wirbellosen mit
einem weichen, schleimigen Koerper
Wirbellose Sammelbegriff fuer alle Tiere, die keine
Wirbelsaeule und kein Innenskelett
besitzen
Xanthorismus Goldfaerbung durch Fehlen der Pigmente mit
Ausnahme der roten und gelben Farbstoffe
Zirren Kammartige Hautfortsaetze, die sich auf dem
Kopf oder ueber den Augen einiger Fischarten
befinden
Zooxanthellen Einzellige Gruenalgen, die in Symbiose mit
Steinkorallen leben und massgeblich an Bau
von deren Skeletten beteiligt sind
Zwitter Doppelgeschlechliches Lebewesen
Zyste Abkapselungshuelle Niederer Tiere, die
Ueberdauerungszeiten ermoeglicht