Griechenland 1998


Ich weiß noch nicht so recht, wie ich diesmal anfangen soll, 4 Wochen Urlaub sind 
schon eine lange Zeit und daher sind auch die Eindrücke vielfältig und müssen 
erst noch geordnet werden. Ich fang halt einmal chronologisch an und hoffe, daß 
mir das übrige dann auch noch rechtzeitig einfällt. Also, los gings mit Isidor 
(Wohnmobil 2.1 x 2.8 x 6.4m, 3.1t, 75PS) am Sonntag dem 12. Juli in der Früh.

Diese von uns favorisierte Art von Urlaub hat neben vielen anderen den Vorteil 
daß man nicht an Termine wie Samstags-Urlauberschichtwechsel usw. gebunden ist 
und daher blieb uns Stau und hohes Verkehrsaufkommen erspart. Eine kurze Rast 
am Dreiländereck südöstlich von Villach, 1 x tanken in San Giorgo irgedwo im Po-Delta 
und wir erreichten am Abend völlig problemlos Cervia in der Nähe von Rimini. Wir 
wählten diesen Ort deshalb, weil er durch die Ähnlichkeit zu "Cervesa", was "Bier" 
auf Spanisch bedeutet, leicht zu merken war. Mit dem Merken ist das so eine Sache:
 
Wenn auf dem Wegweiser ein halbes Dutzend fremdländisch klingende Ortsnamen liest, 
weiß man spätestens nach dem zweiten garantiert nicht mehr, wie der nächste Ort 
heißt, wohin man wollte. Seit dem letzten Urlaub arbeiten wir jetzt mit kleinen 
Schwindelzettel, die jeweils am Armaturenbrett beim Beifahrer eingeklemmt werden. 
Jedenfalls war der dortige Campingplatz für diese eine Nacht völlig ausreichend 
und wir waren sogar zu müde um noch den Strand zu suchen. Nach ausgiebigem Frühstück 
am Morgen ging es dann noch 150km weiter bis zum Hafen von Ancona, wo wir uns 
gleich in die "KPHTH 1" einschiffen konnten. Dieses unleserliche Wort bedeutet, 
Griechischkenner werden es bereits erraten haben, "KRITI" bzw. Kreta, also den 
Namen der größten griechischen Insel. Von wegen groß: Auch das Schiff kann sich 
sehen lassen: fast 200m lang, 35m breit ladet es 1200 Pkw und ??? Passagiere.

36.000 PS erlauben eine Reisegeschwindigkeit von etwa 30 Knoten (über 50 km/h) 
und das bedeutet daß wir von Ancona in Patras am Nordende des Peloponnes ziemlich 
genau 24 Stunden fahren. Wir hatten Camping an Board" gebucht, das ist billiger 
und wir konnten in unseren eigenen Betten schlafen - natürlich auch das Schiff 
samt Swimming-Pool, Casino und Restaurants und Bars unsicher machen. Die Überfahrt 
war völlig ruhig, man hatte den Eindruck in einer riesigen Parkgarage zu stehen 
- zugegeben ein wenig enger geschlichtet, es war beim Ausparken" ja auch kein 
random" Zugriff notwendig. Zu den ersten griechischen" Eindrücken gehörte auch, 
daß man schon am Schiff das Klopapier nicht in die Muschel, sonder in einen Kübel 
mit Deckel daneben hauen mußte. Diese Art der Entsorgung stemmt angeblich daher, 
daß in Attika (und auch anderen Gegenden) der Untergrund aus schlichtem Marmor 
besteht und daher die Abflüsse etwas seicht liegen. Bodenfrost-Probleme hat man 
ja auch keine. Das Ausschiffen in Patras ging dann sehr schnell, wie schon in 
Italien keine Pass- oder Zollkontrolle. Bis hierher hätten wir keinen Reisepaß 
gebraucht.

In der Hafenausfahrt dann die erste Begegnung mit griechischen Wegweisern, 
glücklicherweise noch 2-sprachig bzw. -schriftig. Wir fuhren zügig weiter Richtung 
süd-westlicher Küsten. Zügig deshalb, weil der Straßenverkehr ungeachtet aller 
Verkehrszeichen und Bodenmarkierungen fließt - oder auch rast. Ich fuhr im Ortsgebiet 
80 bis 90 und wurde angehupt, weil ich dem mich überholenden Lastzug nicht durch 
Ausweichen aufs Bankett die Hälfte meiner Fahrspur freimachte, die andere Hälfte 
borgte er sich einfach von der doppelten Sperrlinie und Gegenfahrbahn. Weitere 
Erfahrungen mit der örtlichen Fahrweise lehrten uns, daß all die uns bekannten 
Tafeln, Markierungen und Zeichen wohl vorhanden sind, doch offensichtlich nur 
der Dekoration öffentlicher Flächen dienen. Etwa 60 Kilometer weiter im Südwesten 
erreichten wir am Nachmittag Ionian Beach", einen Platz mit wunderschönem Strand 
in der Nähe von Lygia. Das Meer ist über ein paar Meter oleandergesäumten Weg 
zu erreichen, kristallklar und warm. Große Feigen- und Olivenbäume beschatteten 
unseren Platz. Auch Zitrusfrüchte reiften daneben - und die Zikaden lärmten sehr, 
daran mußten wir uns noch gewöhnen. Ebenso wie an die Sonne, mit Schutzfaktor 
24 und häufigen Aufenthalten im Schatten hielten wir uns am Rande eines Sonnenbrandes 
- und jeder erkannte an unseren erst milchigen, dann rötlichen Körperfarben sofort 
die Urlaubsneulinge. Wir spannten einmal ordentlich aus und bleiben gleich 2 Nächte.
 
Am 16. Juli stach uns dann der Hafer zu neuen Taten. In aller Früh (halb elf) 
brachen wir unsere Zelte ab und selber auf nach Olympia, wo wir gerade in der 
größten Hitze Stadion und Ausgrabungen besuchten. Wir erfuhren, daß Stadion" eigentlich 
die Längeneinheit der ersten olympischen Disziplin, eines 192m Laufes ist und 
Michi hielt uns einen kurzen Vortrag über das weitere Wissenswerte an diesem Ort. 
Abwechselnd hatten die Kinder ein kleines Referat aus den Seiten der diversen 
Reiseführer zusammenzustellen. Später gabs bei den olympischen Spielen auch Doppel-Stadien 
Läufe und Michi hatt in der Hitze Mühe, die Länge dieser Laufdisziplan auszurechnen 
- auch wir waren froh, bald wieder Schatten und kalte Getränke zu finden. Überhaupt 
sah man selten jemanden ohne Wasserflasche auf der Straße. Am späteren Nachmittag 
erreichten wir dann den geheimnisumwitterten, vermutlich mykenischen Palast des 
Nestor, er bleibe aber geheimnisumwittert, weil Nestor war nicht daheim, untypischerweise 
ist dort nur von 8 bis 14 Uhr geöffnet. Also mußte er ohne unseren Besuch und 
Eintrittsgeldern auskommen. Etliche Kilometer weiter ein steiles Gebirgssträßchen 
bergab fanden wir dann unter dem Namen Navarino Beach" einen außerordentlich schönen 
Campingplatz. Eine St.Pöltnerin begrüßt uns gleich bei der Ankunft und schüttelt 
befremdet ihr Haupt, als wir erklären, nur eine Nacht bleiben zu wollen. Nach 
ausgiebigem Baden mach wir noch einen Spaziergang, welcher mir meine Badeschlapfen 
kostet, weil unsere Keine" allzu nahe hinter mir gehen mußte! Glücklicherweise 
gabs auf der Straße ein Standel um neue zu kaufen - auf welche mir das selbe Kind 
gleich wieder hatscht"! Quer durchs Land ging es am nächsten Morgen (1/2 11) und 
wir müssen in Mistras mit einem Platz ohne Meer, nur mit Schwimmbad Vorlieb nehmen. 

Als es dann abends etwas kühler wird und der nahe Berghang im Schatten liegt, 
brachen wir auf und bestiegen diese Stätte, welche durch eine Kreuzritterburg 
gekrönt, vor Jahrhunderten ein Zentrum des Peloponnes war. Heute sind noch zahlreiche 
Reste von Kirchen und Klöstern geblieben, aber daß hier einmal bis zu 20tausend 
Menschen gewohnt haben, kann man sich fast nicht vorstellen. Trotz Schatten war 
es recht warm und die Luft stand, unsere Kleine" (13) stieg sehr lustlos auf den 
Steintrümmern herum - es waren halt doch einige Höhenmeter! Interessant ist die 
Vegetation: Natürlich jede Menge Oliven, blühende Oleander und Hibiskus, und auch 
Sisal-Agaven mit ihren etliche Meter hohen Blütenständen. Zur Versöhnung kehrten 
wir heimwärts im Ort einmal ordentlich griechisch ein und kosteten uns durch die 
hiesige Küche inklusive Kalmari und Retsina. Aus eigener Erfahrung vor fast 20 
Jahren war ich vom Gebotenen angenehm überrascht, die Preise sind recht günstig 
- und auch der Retsina schmeckte, er paßt einfach in die Landschaft. Wenn man 
abends an einem Pinienwäldchen vorbei geht, duftet es genau so, wie dieser leicht 
geharzte Wein schmeckt. Woher dieser Brauch kommt? Mein bisheriger Wissensstand 
war, das das irgendwas mit Verbesserung der Haltbarkeit zu tun hat - diesmal erfahre 
ich den wahren Grund von einem, der das sicher wissen muß: Pepi-Onkel, der pensionierte 
Weinhändler aus Atzgersdorf, wir werden noch von ihm hören. Jedenfalls ist das 
mit dem Harz so, daß früher Wein in diesen großen unglasierten Ton-Amphoren gelagert 
wurde. Um diese Gefäße abzudichten, wurden sie mit Pinienharz getränkt. Auch Olivenöl 
lagert man in diesen Gefäßen, das scheint sich aber auch so im Gefäß zu halten. 

Unmittelbar neben Mistras liegt das historische Sparta, die antiken Bewohner waren 
aber offensichtlich so spartanisch, daß gar nichts übrig geblieben ist, auch das 
heutige Städtchen gleichen Namens ist unbedeutend. Uns ziehts wieder an Meer, 
aber vorher machten wir noch einen Abstecher zur Halbinsel Mani, dem mittleren 
Fingen des Peoponnes. Wir besuchten in ??? eine ganz enorme Tropfsteinhöhle. Endlos 
erschienen uns die Gänge, als wir mit dem Boot auf Gondoliere-Art durchgeschleust 
werden. Obwohl sich die Höhle praktisch auf Meeresniveau befindet und der Eingang 
nur 20m vom Strand entfernt ist gibts drinnen Süßwasser. Wir fuhren ein Stück 
durch diese wüstenartige Landschaft zurück und bewunderten die verfallenden Wohntürme. 

Hier ist es derart karg, daß man eine Besiedlung nicht vermutet, und doch bekriegten 
sich bis ins 19. Jahrhundert Familien um Wasser, Land und schöne Frauen! Daher 
also die Türme! Interessant ist auch, daß während der Kriege und Feindseligkeiten 
Frauen und Kinder zwischen den Fronten völlig unbehelligt herumgehen und die Ernte 
einbringen konnten. Camping Melthemi" hieß unser neu gewählter Aufenthaltsort 
und wir werden erst später die Bedeutung dieses Namens erfahren. Traumhafter Strand 
und ein Platz der nichts zu wünschen übrig läßt lud uns wieder auf eine Badepause 
ein. Das Einparken zwischen den begrenzenden Olivenbäume war ein wenig knapp und 
wir kriegten links hinten am Fenster den ersten Kratzer. Nachdem ich später in 
Attika bei Olivenbäumen übersah, daß durch frisch gestutzte Zweige die Nachgiebigkeit 
zu wünschen übrig ließ, gabs bei den rechten Seitenfenstern ziemlich massive Striche, 
später daheim kriegte ich aber alle Kratzer überraschenderweise mit normalem Polierwachs 
problemlos - und spurlos weg! Interessant an diesem Platz war auch unser Nachbar, 
eine griechische Familie im Urlaub. Wie das auch in Italien üblich ist, übersiedelt 
man mit dem halben Hausrat auf den Campingplatz. Eine große Plane überdacht alles, 
eine Behelfsküche mit großem Kühlschrank ist das Zentrum, daneben der Fernseher, 
irgendwo gibts ein oder mehr kleinere Zelte zum Schlafen. Besagte Familie bestand 
aus gewichtiger Mutter, 3 ebensolchen Söhnen, wovon einer vielleicht 6 war - trotzdem 
hatten alle 3 zusammen sicher 350kg! Der Vater war eher schmächtig und unscheinbar 
- nicht vergessen darf ich einen eher altersschwachen Pudel. Manchmal fuhr man 
mit einem kleinen Fiat aus, wie sich die hineinquetschen konnten beziehungsweise 
wieder raus kamen ist mir ein Rätsel. Eine Episode ist auch noch wert erzählt 
zu werden: In Strandnähe gab es einen Tischtennistisch und unsere Kinder hatten 
Schläger mit, Bälle waren allerdings keine vorhanden. Zum Glück gabs die an der 
Kasse beim Supermarkt. Wir kauften also 2 und die Kids zogen ab, um gleich wegen 
zu viel Wind wieder da zu sein. Also dribbelten" sie neben unserem Standplatz 
um die Wette - bis der Nachbarhund einen Ball erwische - und sofort zerbiß! Michi 
hatte sofort gesteigerten Respekt vor dem Vieh, er ist bei Hunden sowieso nicht 
besonders mutig! Den dritten Finger des Peloponnes schenkten wir uns und fuhren 
nach Norden weiter. Mykene, diese berühmten Ausgrabungen Heinrich Schliemanns, 
Zeugen von Zeiten lange vor den klassischen Griechen, muß man natürlich besuchen. 

Löwentor und Schatzhaus des Priamos sind weltbekannte Sehenswürdigkeiten und auch 
wirklich sehenswert! Besonders das Schatzhaus, wahrscheinlich ein Grabbau, ist 
durch seine dreieckig ausgesparte Deckenkonstruktion typisch. Am Straßenrand ergänzen 
wir bei den Verkaufsständen der Bauern noch unseren Bedarf an Obst, Melonen und 
Tomaten, dann gehts wieder weiter. Besonders die Tomaten sind hier von einer Qualität, 
daß man fast schon Paradeiser dazu sagen könnte! Wir verlegten unser Quartier 
für die nächsten 2 Tage nach Epitauros an der Ostküste. Hier hatten wir besonderes 
Glück, direkt neben unserem Auto hatten wir eine Steinstufe und die führte unmittelbar 
zum Privatstrand". Das Meer war traumhaft und wir vertrieben uns die Zeit mit 
den ersten Schnorchel-Abenteuern. Neben dem Zaun trennte eine umfangreiche Bambushecke 
das Grundstück vom Nachbarn, ich wußte nicht, daß Bambus auch in Europa heimisch 
ist! Das berühmte Theater von Epitauros war doch nicht zu Fuß zu erreichen und 
so machten wir uns eines Abends auf um in der Stadt ein wenig zu spazieren. Zuerst 
ging ein Weg bergauf - und nach wenigen hundert Meter kamen wir an einem kleinen, 
sehr gut erhaltenen antiken Theater vorbei. Nachdem es hier scheinbar irgendwelche 
Festspiel gab, war ein sehr schöner Promenadenweg zum alten Hafen angelegt, dieser 
Weg führte durch Oliven- und Zitronengärten und war sogar Beleuchtete. Die Installation 
dazu war wohl ein wenig abenteuerlich, nackte Glühbirnen baumelten auf kaum isolierten 
Drähten unmittelbar neben den Bewässerungsdüsen! Wahrscheinlich geht das nur alternativ, 
Licht - oder Wasser! Bewässert wir hier sehr viel, auch große Kulturen mit Olivenbäumen. 

Jeder Baum hat meist 2 Spritzdüsen und es wird tagsüber ausgiebig bewässert, es 
scheint also kein Wassermangel zu herrschen. Unterwegs sah ich zum ersten Mal 
aus nächster Nähe eine Zikade in Aktion. Das Tier war etwa daumengroß und machte 
die tollsten Verrenkungen beim Zirpen". Das Geräusch ist dabei so laut, daß es 
einem in den Ohren klingt. Im Hafen war ein größeres Andenkengeschäft, wo wir 
neben obligaten Postkarten auch ein recht beachtliches Buch über die griechische 
Mythologie erstanden. Jetzt sind wir natürlich alle Experten, allerdings scheinen 
sich auch die alten Griechen in den Verwandtschaftsbeziehungen und Zuständigkeiten 
der Götter ausgekannt zu haben, nicht umsonst brauchten die wohl ein Orakel! Zwei 
Badetage vergingen wieder wie im Fluge und wir besuchten als nächstes das berühmte 
Heiligtum des Askepion und eines der am Besten erhaltenen Theater für 10.000 Zuschauer. 

Das es wieder Mittag und heiß war brauche ich nicht erwähnen, Frühaufsteher sind 
wir im Urlaub nämlich keine! Jetzt war ein Fahrtag" angesagt und über Korinth, 
wo wir gleich 3x über den Kanal fuhren, gings diesmal per Autobahn Richtung Athen. 
Das Land wurde trockener und karger und die Hitze immer ärger. Einzige Linderung 
brachte ein recht heftiger Wind. Plötzlich waren wir mitten in den Vorstädten 
und vor uns tauchte in der Ferne der Hügel mit der berühmten Akropolis auf. Dahinter 
dichte Rauchwolken - wir hatten daheim schon immer wieder Berichte gehört, daß 
die Waldbrände heuer ganz besonders wüten sollen. Vom Nordwesten kommend mußten 
wir Athen durchqueren, unser Ziel lag im Südosten! Der Verkehr war ziemlich chaotisch, 
eine ziemliche Strecke fuhr vor uns ein Militärlastwagen mit 2 Soldaten auf den 
hinteren Bänken. Die dösten in der Hitze dahin und machten zu unserer Unterhaltung 
einen besonders intelligenten Gesichtsausdruck, ??? in den früheren Zeitungscomics 
war nichts dagegen! Nach einigen Irrungen waren war dann doch der Stadtrand erreicht, 
nahe bei Piräus sahen wir am hinter Athen aufragenden Berg das Feuer und Löschflugzeuge 
aufsteigen. Über Markopoulon kamen wir dann endlich nach Porto Rafti, unser Etappenziel. 

Dieses ehemalige Fischerdorf hat sich zum feudalen Badeort entwickelt und wir 
verbrachten einige Zeit, bis wir Pepi-Onkel in seinem Haus fanden! Eigentlich 
ist er ein Cousin meines Vaters, im Krieg war er hier stationiert und offensichtlich 
bei der Bevölkerung so beliebt daß man ihm beim ersten Besuch in den 50er Jahren 
sofort half, zu Baugrund und Haus zu kommen. Er und seine Frau arbeiteten hart 
im Gemüse- und Weingeschäft in Atzgersdorf und nebenbei wurde in Griechenland 
das Haus gebaut und auch für andere Freunde und Bekannte Wohnung und Grundstück 
vermittelt. Mit 50 zog man sich dann aus dem Beruf zurück und lebte im Sommer 
in Giechenland hauptsächlich vom Vermieten, im Winter dann in Wien. Und so ist 
das bis heute geblieben, Ostern bis Allerheiligen Griechenland, Winter in Wien. 

Wir wurden ist Haus eingeladen und konnten 3 Tage unser doch wärmeres Quartier 
mit einem Steinhaus mit Marmorfußboden und Deckenventilator tauschen. Aber wir 
sind nicht müßig! Gleich am nächsten Morgen fahren wir in aller Frühe mit dem 
Linienbus nach Athen. Eineinhalb Stunden dauert das Vergnügen und kostet pro Person 
700 Drachmen, ca. 30.-! Das ist wesentlich bequemer als mit dem Auto, Parkplatz 
gibts, besonders für unser großes Auto sowieso nicht. Mit dem Bus kommen wir direkt 
im Zentrum an und haben bis zum Abend genügend Zeit, Altstadt, Akropolis und historisches 
Museum zu besichtigen. In der Stadt war gerade eine Demonstration gegen die Regierung 
im Gange, man versucht nämlich derzeit von den Leuten Steuer einzutreiben und 
das ist äußerst unbeliebt und bisher weitgehend auch ungewohnt! Vor dem ??? Parlament 
schauen wir uns natürlich die Ehrenwache mit den Wollhosen, roten Quasten auf 
den Schuhen und kurzen Röcken an. Die unnatürlichen Bewegungen und diese Zeitlupenschritte 
mußten einem Militär-Choreographen wohl auch erst einfallen. Mittags keilt uns 
ein Wirt in der Plaka, der athener Altstadt, und so essen wir mehr als wir eigentlich 
vorhatten, daß das auch viel teurer war, als wir vorhatten, brauch ich nicht dazusagen! 

Aber die Qualität war in Ordnung und wir hatten eine Stärkung nötig. Nach der 
Rückkehr ins heimatliche" Port Rafti sprangen wir sofort wieder in die blauen 
Fluten. Jetzt erfahren wir auch, daß Melthemi der typische Wind hier in der Gegend 
heißt. Und der kann es zum Teil recht ordentlich! Der folgende Tag wir gefaulenzt 
und abends lädt uns Pepi-Onkel in ein Dorf, wo es aussieht wie bei uns bei einem 
Großheurigen! Das ganze Dorf ist ein Speiserestaurant, überall gedeckte Tische! 
Hier ißt man ganz berühmte Lammbraten und sonstige Köstlichkeiten. Früher war 
dieses Dorf ein wesentlicher Lieferant und Schlachtbetrieb für die Versorgung 
des nahen Athen, heute gibts die Kühlhäuser in der Stadt und man hat sich auf 
Schlemm-Touristen eingestellt. Lauter Einheimische sitzen da und jeder zweite 
ruft grüßend oder zuprostend zu Pepi Onkel herüber. Er ist auch heute noch eine 
kleine Lokalberühmtheit und so etwas wie ein inoffizieller österreichischer Konsul. 

Bei den Einheimischen ist er der Austria-Pepi. Er bestellte 2 Kilo Lammbraten 
und 2 Kilo Wein. Man bestellt Wein hier seltsamerweise per Kilo! Erinnert irgendwie 
an Rußland, wo Wodka mit der Briefwaage in Gramm gewogen wird, allerdings ist 
das kleinste Gewicht dort 100 Gramm. Eine Menge Zutaten wie Tsatsiki, Salat, Oliven 
usw. gab es auch noch und das Ganze war wirklich köstlich! Ich mag sowieso Lamm 
sehr gern, aber auch die anderen welche uns begleiteten waren sehr zufrieden. 
Wir nahmen Abschied von diesem gastlichen Haus und versprachen, zum traditionellen 
Verwandtschaftstreffen zu Allerheiligen in Wien zu kommen und fahren ein paar 
Kilometer weiter nach Rafina. In dieser auf Attika zweitwichtigsten Hafenstadt 
hofften wir noch am Nachmittag eine Fähre zu ergattern. Und wir hatten Glück, 
die 17 Uhr Fähre nach Andros, Tinos und Mykonos konnten wir buchen. Von einer 
Anhöhe über dem Hafen schauten wir dem regen Treiben zu, dauern kamen und gingen 
Schiffe und Fähren jeder Größe, Katameran-Schnellboote und -fähren, und auch Tragflügelboote 
russischer Bauart. Endlich schifften auch wir uns ein und erlebten einen herrlichen 
Sonnenuntergang kurz nach dem Auslaufen von Andros. Nach insgesamt 4 Stunden waren 
wir auf der Insel Tinos und dort sind es vom Hafen bis zum Campingplatz nur ein 
paar hundert Meter. Es war stockdunkel, aber wir hatten unser Haus" sehr schnell 
in Stellung. Allerdings erlebten wir jetzt erst so richtig was Melthemi" heißt! 

Die gekippten Fenster flogen nur so auf und zu! Der kommende Tag wurde in der 
Stadt mit bedeutender Wallfahrtskirche verbummelt. Tinos ist sowas wie Mariazell 
für die Griechen, auch hier gibt es ein wundertätiges Gnadenbild. Die gläubigen 
Pilger mit besonderen Anliegen rutschen an hohen Festtagen die Straße vom Hafen 
bis zur Basilika auf den Knien hinauf, ein Teil ist dazu schon mit Tüchern bespannt. 
Ansonsten scheint es üblich zu sein, seine Wünsche auf einen Zettel zu schreiben. 

Ein Priester mit langem Bart stand inmitten der Ikonostase und blätterte dann 
diese Wuschzettel durch. Vorbeter lasen monoton ihre Gebete runter und wir stürzten 
in die bazar-ähnlichen Straßen und kauften diverse Pullover, Kappen, Sonnebrillen 
usw. Das Leben und die Stimmung auf der Insel, besonders in Hafennähe gefiel uns 
schon sehr. Etliche Millionärsjachten lagen auch dort vor Anker und die Skipper 
plauderten auf ihren Kähnen. Für den nächsten Tag buchten wir eine Ausflugsfahrt 
nach dem nahen Mykonos. Diese malerische Insel mit den Windmühlen ist schon sehr 
stark von Touristen belagert, trotzdem ist sie sicher eine Reise wert. Hin fuhren 
wir mit einem Schnellboot für ca. 2-300 Personen. Diese Schiffe haben Katameran-Bauweise, 
also 2 Rümpfe und die Fahrt war ein wenig holprig. Zurück gings dann wieder mit 
der normalen Linienfähre, wesentlich billiger, dafür ½ Stunde länger. Natürlich 
badeten wir auch auf Tinos, aber der dem Campingplatz nahe Strand begeisterte 
uns nicht so sehr. Vor der Rückreise nach Rafina fuhren wir noch ein Stüc auf 
Tino herum. Diese Insel ist ziemlich gebirgig und auffallen tun kleine Kirchen 
und Taubenhäuser. Mit den Kirchen hat das angeblich die Bewandtnis, daß Tinos 
die traditionelle Pfarrer-Pensionsinsel ist, jedes zweite Haus hat einen kleinen 
Glockenturm dabei. Die Taubenhäuser sind sehr kunstvolle Bauten, oft ist das Wohnhaus 
nebenan nur ein Schuppen! Als wir den Berg rauffahren wollte, wurde herade ein 
neuer Belag auf die Straße aufgebracht und ein Polizist empfahl us großräumig 
auszuweichen. Das taten wir - kamen aber beim Zurückfahren wieder genau in diese 
Baustelle und teerten die Reifen noch gründlich vor der Einfahrt in die Fähre. 

Diesmal durfte ich die ganze Länge der Fähre innen zurückschieben. Von Rafina 
aus führen wir nördlich der Küste entlang, an Marathon vorbei, und hatten große 
Mühe, den Platz Ramnous" zu finden. Einmal blieb ich stehen und Michi mußte das 
Gebüsch erst zur Seite biegen um beim Wegweiser die Richtung erkennen zu können. 
Zu Marathon ist nur zu sagen, daß ich einem ernsthaften Geschichtsbuch nichts 
vom berühmten Läufer gefunden habe, nur die Erwähnung daß das Heer nach dem Sieg 
unter Milttiades in einem Eilmarsch in ca. 8 Stunden zurück nach Athen marschierte, 
es drohte nämlich dort ein weiterer Angriff der persichen Flotte. Am Platz parkten 
wir unter einem hohen Sonnensegel aus Bambusmatten und schmachteten in dieser 
windstillen Gluthitze, die wir gar nicht mehr gewohnt waren. 2 Tage Entspannung 
und Schnorcheln samt Unterwasseraufnahmen standen nun am Programm, ehe es dann 
weiterging und zwar nach Delphi. Ich versuche, die Ortsnamen so zu schreiben, 
wie wir das gewohnt sind, auf den griechischen Wegweisern un Krten ist man sich 
da nicht einig, oft sieht man auch auf Vor- und Hauptwegweiser verschiedene Schreibweisen. 

So wird Delphi meist mit f geschrieben - oder man findet auch Olimbia. Die Lauter 
der griechischen Sprache und Schrift unterscheiden sich von unserer Aussprache 
und so wird meist in einer Art Lautschrift, einmal eher englisch und einmal eher 
mit deutscher Aussprache transskribiert. Daß das nicht gerade zur leichteren Orientierung 
beiträgt kann man sich vorstellen, auch gibt es manchmal gar keine Latein geschriebenen 
Wegweiser. Aber inzwischen konnten wir das fast perfekt lesen. Griechenland stellt 
man sich eher flach und mit viel Meer vor, zweiteres stimmt, es gibt kaum einen 
Punkt im Land, wo es weiter als 50km zum Meer ist. Aber - von wegen flach! - Die 
Pässe, Gebirgsstraßen und Kehren haben wir kaum in unsere Alpen, zumal wir eher 
dazu übergegangen sind, mit Talübergängen und Tunnels die Straßen zu begradigen. 

Das gibts in Hellas so gut wie nicht! Die Straße schlängelt sich entsprechend 
der Höhenschichtenlinien, dann über einen Paß ins nächste Tal und wieder auf halber 
Höhe dahin, daß es einem schwindlich wird. Jedenfalls erreichten wir - um die 
Mittagszeit, weger der Temperatur schließlich das gebirgige Delphi. Die Lage ist 
ziemlich einmalig, auf einem steilen Hang wurden die Tempel und Schatzhäuser hingebaut, 
das Theater noch höher - die müssen eher junges Publikum gehabt haben! Beim Theater 
dann eine Hinweistafel zum Stadion! Wie soll auf diesem Steilhang ein Stadium 
sein? Die Neugierde trieb uns trotz Hitze weite - und tatsächlich wird oben flach 
und dort ist ein sehr gut erhaltenes Stadion. Camping Apollo, ein paar Hundert 
Meter weiter, war das Tagesziel. Ich heizte den Grill an, Koteletts gibs mit Pommes 
und Tsatsiki vom Restaurant - und gut gekühltem Retsina natürlich. Ein sehr schönes 
Schwimmbad und von dort ein wunderbarer Blick bis ins Tal - man sah direkt vom 
Pool aus in der Ferne das Meer tief unten! Aber nicht unseres, das heißt, wir 
fuhren nächsten Tag eine andere Route nach Norden und weiter vom Meer weg. Nach 
etlichen weiteren Bergpässen wurde die Gegend endlich flach und auch sehr fruchtbar, 
wir hatten Thessalien, die Kornkammer der alten Griechen erreicht und fuhren in 
flirrender Hitze weiter. Nach einiger Zeit erschien am Horizont eine völlig unnatürliche 
Felsenformation. Wir hielten genau diese Richtung und die seltsamen Berge von 
Meteora kamen immer näher. Wir waren zunächst aber heute reif für den Pool des 
Campingplatzes und wurden bei der Rezeption von Camp Vrachos" reich beschenkt 
mit einem Bildband, Straßenkarte und Zuckerl, irgendwas gummiartiges, was nach 
Seife schmeckte. Nach dem ersten Abkühlen interessierten wir uns natürlich schon 
sehr für diese seltsame Umgebung und spazierten ein wenig ins Dorf. Am neu gestalteten 
Dorfplatz schauten wir Halbwüchsigen bei halsbrecherischen BMX Kunststücken zu 
und wunderten uns, wie 3 Erfrischungsläden innerhalb 50m überleben können. Das 
Dorf samt Kirch ist überschattet von den bis 300m senkrecht aufragenden Felstürmen. 

24 Klöster gabs einmal da oben, heute sich nur mehr 8 in Betrieb. Am Morgen waren 
wir diesmal ein wenig zeitiger dran und das ist sehr gut so, weil wir noch oben 
beim Hauptkloster einen Parkplatz finden. Ich dachte immer der Name Meteora" käme 
daher, daß man früher vielleicht geglaubt hat, die Berge wären ein Überbleibsel 
eines Meteors! Jetzt weiß ich das das Wort schwebend" bedeutet, die Klöster schweben 
zwischen Himmel und Erde. Früher gabs nur Strickleitern und Winden zur Versorgung 
und für Besucher, heute eine Straße, allerdings recht eng und mit zahlreichen 
Bussen und sonstigen Touristenautos verstopft. Wir besuchten das Hauptkloster, 
konnten uns aber für keinen der dort verkauften Kitschgegenstände entschließen! 
Lange Hosen und keine ärmellosen Leibchen bei den Damen waren gefordert, Christine 
mußte über die Jeans einen langen Leihrock anziehen, eine Zumutung für unser Mode- 
und Marken-bewußtes Kind! Als wir vom Kloster rauskamen erlebten wir ein totales 
Verkehrschaos, wir kamen trotzdem relativ schnell raus, weil alle froh waren, 
daß wieder ein Platz frei wurde. Unsere Abfahrt beschleunigend wirkte auch ein 
etwas ungeschickter Busfahrer, der mit seiner ganzen Länge eine Camper streifte. 

Unten im ruhigen Tal ergänzten wir wieder bei den Bsuern am Straßenrand unsere 
Obstvorräte und machten uns dann auf in Richtung Westen anden letzten Ort unserer 
Reise. Wir kamen durch tiefe Nadelwälder mit Schilift und Schneepflugstationen, 
trotzdem - kuhl war es nicht! Ein Paß nach dem anderen, nicht wie Kehren und bergauf 
- bergab! Ein Camper aus Essen mit aufgepinseltem Drachhöhle" fiel uns auf, manchmal 
überholte er uns, dann wieder wir ihn an einem Rastplatz, zu Schluß winkten wir 
uns schon. Nach gut 4 Stunden erreichten wir das Städtchen Johannina. Dort wollten 
wir eine Rast einlegen. Diese Stadt war am längsten türkisch und man sieht im 
Stadtbild noch etliche Moscheen, allerdings schon recht verfallen. Laut Reiseführer 
soll die Altstadt auf einer Halbinsel am See sehr malerisch sein. Wir parken am 
See und gehen Richtung Stadt - zunächst durch Festungsmauern und kleine Gäßchen 
ohne irgend was lebendiges zu sehen. Nach etlichem Herumirren, wir wollten schon 
zurück zu unserem Parkplatz, entdeckten wir dieses Zentrum und sofort fielen wir 
bei einem Gartenrestaurant mit viel Schatten hinein und aßen köstliches Gyros. 

Das ist das selbe wie Döner-Kebap bei den Türken. Diese Ähnlichkeit der Küche 
ist schon frappierend: Kaffe, Gyros = Döner, Souvlaki = Schisch Kebap, die gefüllten 
Gemüse, Ouzu = Raki und so weiter. Von Griechenland über Ägypten bis Nordafrika, 
zum Teil sogar noch Spnaien und Südfrankreich (Pastis), überall dieser starke 
türkisch Einfluß. Bei dieser Reise ist mir noch die Musik aufgefallen, die auch 
Griechenland sehr türkisch klingt, abgesehen vom Sirtaki, aber der wurde erst 
für den Film erfunden. Gestärkt weiter die letzten 90km bis Igoumenitsa und dort 
fuhren wir noch 8km weiter bis zum letzten Badeplatz unserer Reise. An haben Sie 
es ooch geschafft? 200km, nichts als Gegurke", begrüßte uns der Mann mit der Drachenhöhel, 
er steht nur 20m hinter uns! Er hat diese Tour schon 7 mal gemacht, aber unter 
5 Stunden nicht zu machen". 2 Tage bleiben noch in einer wunderschönen Bucht, 
ein kleines Riff ist nicht weit neben dem Sandstrand zu erreichen und so schnorchelten 
wir noch ausgiebig und finden auch ein paar Seesterne und kurioserweise abgebissene" 
Seeigel.

Irgend ein Tier beißt die zur Hälfte von oben ab! Muß wohl eine gepanzerte 
Schnauze haben! Das Einschiffen in Igoumenitsa war wieder problemlos, wir sind 
diesmal so eingezwickt, daß wir hinter dem Wagen nur seitlich vorbei konnten, 
mit ständiger Wandberührung! Dafür stand uns eine ganze Fensterfront zur Verfügung, 
aber heiß war trotzdem und wir hielten uns meist am luftigen Oberdeck auf oder 
wenigsten im klimatisierten Innenbereich. Nach der Insel Kurfu, wo es zahlreiche 
Badebuchten, Hotels und Leben zu beobachten gab, zog die Küste Albaniens ziemlich 
nahe vorbei - da war keine Spur einer Zivilisation zu erkennen! Keine Straße, 
kein Haus, keine Hochspannungsleitung, einfach steile Kalkhänge mit dürrem Buschwerk, 
sonst nichts! 

Zwei Mal sahen wir italienische Kriegsschiffe kreuzen, eines mit Hubschrauber am 
Achterdeck. Sehr schell vergingen uns die 24 Stunden auf See und schon war der 
Hafen von Ancona wieder da. Nach dem Ausschiffen brauchten wir zum allerersten Mal 
einen Reispaß zur Ausfahrt aus dem Hafen! Alle LKW mußten sogar die Planen öffnen.

Nach etwa einer Stnde Autobahnfahrt kamen wir in einen Stau, welcher uns etwa ein 
halbe Stunde kostete. Nach einer verspäteten Frühstücksrast mit Espresso gings wieder 
weiter gegen Norden, über Po-Delta und Lagune. Erstaunlich schnell kamen schon die Berge 
näher - und schon waren wir mitten um Kanaltal und gaben in Tarvis die letzten Lire aus 
(daß daneben auch noch Schillinge dazukommen, kennen wie schon von früher!). 

Im Rosental blieben wir noch einen Tag bei der dort urlaubenden Verwandtschaft, bevor 
wir noch einen weiteren Verwandtschaftsbesuch in der Nähe von Graz absolvieren. Wir 
bummelten heim und auch bei der SCS mußten wir noch reinschauen. Dort hatten wir zwar 
keine Verwandten - aber dringend noch ein wenig Geld auszugeben! Glücklich daheim staunte 
ich, daß Isidor die 4000km mit einem Durchschnittsverbrauch von 8.5l geschafft hatte, 
dabei hab ich ihm wirklich nicht geschenkt! Wir sind uns alle einig, dieser Urlaub war 
wieder ein Steigerung gegenüber den vorigen und wir sind mit unserer Anschaffung sehr 
zufrieden, schade daß nicht mehr Zeit ist, Isidor auszunützen!

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